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So gehen Sie mit ungeliebten Menschen besser um

Ob im Büro oder im Verwandten- und Bekanntenkreis: Unsere Mitmenschen können wir uns nicht immer aussuchen. Und hin und wieder sind sogar welche dabei, mit denen wir so gar nicht können.

Gestresster Mann und getürmte Akten im Büro© Diego Cervo - Fotolia

Tipps zum professionellen Umgang mit Unsympathen

  • Fassen Sie sich im Gespräch mit Menschen, die Sie am liebsten nur von hinten sehen, möglichst kurz. Je weniger Sie sich mit dem Unsympathen unterhalten, desto weniger Reibungspunkte tun sich auf. Vermeiden Sie unnötige Fragen, so gibt es weniger Möglichkeiten zur Konfrontation. Vermeiden Sie das Gespräch über Themen, bei denen Sie eine andere Auffassung vertreten.
  • Senken Sie Ihr Verärgerungspotential, indem Sie versuchen, die Dinge mit Humor zu nehmen. Wenn Sie den anderen als Kauz oder Exzentriker betrachten, können Sie über dessen Macken leichter hinwegsehen.
  • Versuchen Sie, freundlich zu bleiben und über Ihren Schatten zu springen. Vielfach beruhen schwierige zwischenmenschliche Beziehungen auf simplen Missverständnissen, die sich leicht ausräumen lassen.

  • Was Sie bei Gicht essen und trinken dürfen!

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Energieräuber loswerden mit dem Drei-Körbe-Modell

Bei der Entscheidung über das Wohl und Wehe einer Beziehung kann Ihnen nach dem Motto „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“ das Drei-Körbe-Modell helfen: Schreiben Sie die Namen Ihrer Bezugspersonen auf kleine Zettelchen und legen Sie diese in drei Körben ab. Die wertvollen und engen Beziehungen kommen in Korb 1, hieran wird nicht getastet. Die Beziehungen, die Sie loslassen wollen, landen in Körbchen 3. Alle anderen, bei denen Sie sich nicht sicher sind oder die sich in der Grauzone befinden, kommen in den Zwischenkorb. Diesen nehmen Sie sich immer mal wieder vor, ziehen ein Zettelchen heraus und überlegen, was Sie mit dieser Beziehung anfangen wollen. Der Bestand einer Beziehung sollte sich an dieser Messlatte orientieren:

  • Wie sehr und wozu brauchen Sie diesen Menschen, fühlen Sie sich in seiner Gegenwart belastet, pudelwohl oder „irgendwie gar nicht“?
  • Was passiert, wenn er oder sie aus Ihrem Leben verschwindet?
  • Was bringt Ihnen das Verhältnis eigentlich noch?

  • Essen ohne Kohlenhydrate?

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  • Welche Zukunft hat diese Beziehung?

Wie werden Sie Energievampire wieder los?

Aber wie „entsorgen“ Sie nun Menschen aus Ihrem Umfeld, die Sie für sich als schädlich erkannt haben? Das hängt davon ab, als wie schädlich Sie diese empfinden und in welcher Beziehung Sie zueinander stehen. Bei etlichen Beziehungen wird es Ihnen wahrscheinlich schon ausreichen, wenn Sie sich die Fragen beantworten und sich über Ihre Gefühle und Wünsche, Ihre Knackpunkte und Kränkungen klar geworden sind, um zu wissen, wie es weitergehen soll. Nicht selten geht es nämlich rein äußerlich so weiter wie gehabt, schon weil dies nicht anders geht oder auch gar nicht nötig ist. Doch im Inneren finden Sie eher Abstand und können missliebiges Verhalten besser einordnen und wegsortieren. Vielleicht verändern sich unmerklich Ihre Reaktionen auf den anderen, und die Beziehung wird schon dadurch in angemessenere Bahnen gelenkt.

Manche Menschen können Sie schlicht aus Ihrem Leben ausschließen, indem Sie sie nicht mehr sehen, keine Verabredungen mehr treffen und sich komplett von ihnen zurückziehen. Das bedeutet allerdings, dass Sie sie aber auch nicht mehr „erhören“, wenn diese Sie einladen oder Ihnen mit irgendetwas Druck machen. Manchmal werden Sie sich eine „Übergangszeit“ oder Notlügen zugestehen müssen, indem Sie eine Beziehung langsam ausklingen lassen, Rückfälle eingeschlossen.

Erkennen Sie das Wesen der Beziehung

Allerdings können Sie nicht alle menschlichen Energieräuber Sie aus Ihrem Leben verbannen. Von manchen Menschen, die Ihnen nicht gut tun, werden Sie sich nicht trennen können, weil Sie in irgendeiner Form von ihnen abhängig sind. Das können große Abhängigkeiten (Vorgesetzte, Auftraggeber) oder kleine Abhängigkeiten (der Babysitter, die Frau, die immer Ihren Hund in Pflege nimmt) sein.

Doch in diesen Fällen haben Sie trotzdem das Ruder in der Hand, wenn Sie sich vergewärtigen, wie diese Beziehung gestrickt ist. Möglicherweise haben Sie sich lange eingebildet, Sie seien miteinander befreundet und wissen nun, dass das nicht stimmt. So können Sie weniger emotional mit dem Gegenüber kommunizieren. Wenn Sie das realistisch einschätzen, sind Sie weniger ängstlich und seltener enttäuscht. Und Sie tun möglicherweise auch Ihrem Gegenüber weniger unrecht.

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Alte Kommentare
  • Ada Di Domenico schrieb am 29.07.2010, 10:24 Uhr

    Werter Herr Dr.Dietmar Koewertz Bin Ihnen sehr dankbar dass Sie sich auch Muehe um die Menschen geben welche noch viel vom Leben lernen muessen. Ihre Worte Man soll die Menschen nehmen wie sie sind; ist leider auch f das Wort was ich oefters als Maedchen wenn ich bei meiner deutschen Oma die Fereien verbrachte,hoerte. Glaube dass es in mir stecken geblieben ist denn aus meiner bescheidenen Erfahrung konnte ich nur lernen,nehme sie wie sie sind. Immer nicht auf die eigene Meinung achten,denn diese Menschen haben das asls Erbgut mitbekommen im DNA. Man kann sich Muehe geben wie man will damit alles in der Freundschaft oder Verwandschaft harmoniert,KEIN ERFOLG. Habe es meine beiden Soehnen schon von klein auf gelehrt wenn ihr Menschen trefft in Eurem Leben,hoert ers mal zu wie sie denken oder sprechen und dann koennt ihr fuer Euer Benehmen dieser Menschen gegenueber entscheiden. Freundliche Gruesse

  • Glatz Heini schrieb am 31.07.2010, 11:17 Uhr

    Versuchen seine Lebenssituation zu erkennen und aus diesem Verständnis heraus zunächst einfache Fragen behandeln. Für die Schwierigen Fragen muss er selbst den Einstieg geben. Sonst lassen.