Nackenschmerzen ist ein Sammelbegriff für Schmerzen im Nacken-, Hals- und Schulterbereich, der häufig mit Verspannungen und Verkrampfungen der Nacken- und Schultermuskulatur einhergeht. Unbehandelt können sie leicht chronisch werden. Steigern sich die Verspannungen so sehr, dass der Kopf nur noch mit großer Mühe und unter Schmerzen bewegt werden kann, spricht man von einem steifen Hals.
Rücken- und Nackenschmerzen haben sich mittlerweile zu einem Volksleiden entwickelt: Ein Sechstel der Bevölkerung leidet mindestens einmal im Jahr unter Beschwerden in der Schulter- und Nackengegend. Der Nacken ist deshalb so anfällig für Beschwerden, weil die Halswirbelsäule der beweglichste Teil der Wirbelsäule ist – dadurch kommt es aber auch zu einer höheren Belastung und Abnutzung der Wirbelkörper.
Die Ursachen von Nackenschmerzen lassen sich in drei Bereiche einteilen: Muskelverspannungen, Verletzungen und Krankheiten. Verspannungen entstehen oft durch Bewegungsmangel, falsches Sitzen oder Liegen, Zugluft oder Stress. Zu den Verletzungen der Halswirbelsäule zählen Schleudertraumen nach Unfällen, Wirbelbrüche, aber auch Bandscheibenvorfälle. Schließlich können diverse Krankheiten, wie beispielsweise Osteoporose, Skoliose, rheumatische Erkrankungen oder auch eine Hirnhautentzündung zu Nackenschmerzen führen.
Die richtige Behandlung für Ihre Nackenschmerzen hängt in erster Linie davon ab, was Sie verursacht hat; sie reicht von einem einfachen Wärmekissen im Nacken über Physiotherapie bis hin zu einer notwendigen Operation.
Lesen Sie hier mehr über Ursachen und Behandlung von Nackenschmerzen, wie Sie sich selbst helfen können und wann ein Besuch beim Arzt angebracht ist.