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Grundlagenwissen zum Thema Nackenschmerzen

Nackenschmerzen ist ein Sammelbegriff für Schmerzen im Nacken-, Hals- und Schulterbereich. Sie gehen häufig mit Verspannungen und Verkrampfungen der Nacken- und Schultermuskulatur einher. Unbehandelt können sie leicht chronisch werden. Steigern sich die Verspannungen, sodass Sie den Kopf mit großer Mühe und unter Schmerzen bewegen können, spricht man von einem steifen Hals.

Rücken- und Nackenschmerzen entwickelten sich mittlerweile zu einem Volksleiden: Ein Sechstel der Bevölkerung leidet mindestens einmal im Jahr unter Beschwerden in der Schulter- und Nackengegend. Der Nacken ist anfällig für Beschwerden, weil die Halswirbelsäule der beweglichste Teil der Wirbelsäule ist. Dadurch kommt es zu einer höheren Belastung und Abnutzung der Wirbelkörper.

Die Ursachen von Nackenschmerzen lassen sich in drei Bereiche einteilen: Muskelverspannungen, Verletzungen und Krankheiten. Verspannungen entstehen in vielen Fällen durch Bewegungsmangel, falsches Sitzen oder Liegen, Zugluft oder Stress. Zu den Verletzungen der Halswirbelsäule zählen Schleudertraumen nach Unfällen, Wirbelbrüche und Bandscheibenvorfälle. Schließlich führen diverse Krankheiten, beispielsweise Osteoporose, Skoliose, rheumatische Erkrankungen oder eine Hirnhautentzündung, unter Umständen zu Nackenschmerzen. Die richtige Behandlung für Ihre Nackenschmerzen hängt in erster Linie von ihrer Ursache ab. Sie reicht von einem einfachen Wärmekissen im Nacken über Physiotherapie bis hin zu einer notwendigen Operation.

Entspannungsübungen für den Nacken

Diese täglichen Übungen helfen Ihnen dabei, die Beweglichkeit Ihrer Nackenmuskeln zu bewahren und zu verbessern. Beginnen Sie damit, wenn die akuten Schmerzen nachgelassen haben. Schränken Sie die Übungen ein, wenn die Schmerzen durch die Übungen wiederkehren oder sich verstärken. Legen Sie sich auf den Rücken und stützen Sie Ihren Kopf auf dem Boden oder einem Kissen ab.

  1. Drehen Sie den Kopf behutsam so weit zur Seite, wie Sie ihn bequem drehen können. Spannen Sie die Muskulatur dabei an. Halten Sie diese Position 5 Sekunden. Erhöhen Sie langsam auf 10 Sekunden. Wiederholen Sie dreimal auf jeder Seite und dehnen Sie die Muskulatur durch Hängenlassen des Kopfes.
  2. Neigen Sie Ihr Ohr in Richtung Schulter. Spannen Sie die Muskulatur dabei an. Halten Sie diese Position 5 Sekunden. Erhöhen Sie langsam auf 10 Sekunden. Wiederholen Sie die Übung dreimal auf jeder Seite und dehnen Sie die Muskulatur durch Hängenlassen des Kopfes.
  3. Drehen Sie Ihr Kinn auf die Schulter. Spannen Sie die Muskulatur dabei an. Halten Sie diese Position 5 Sekunden. Erhöhen Sie langsam auf 10 Sekunden. Wiederholen Sie die Übung dreimal auf jeder Schulter und dehnen Sie die Muskulatur durch Hängenlassen des Kopfes.

Lesen Sie hier mehr über Ursachen und Behandlung von Nackenschmerzen, wie Sie sich selbst helfen können und wann ein Besuch beim Arzt angebracht ist.

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