MenüMenü

Volksleiden Nackenschmerzen: Was dahinter steckt und was hilft

Nackenschmerzen ist ein Sammelbegriff für Schmerzen im Nacken-, Hals- und Schulterbereich. Sie gehen häufig mit Verspannungen und Verkrampfungen der Nacken- und Schultermuskulatur einher. Unbehandelt können sie leicht chronisch werden. Steigern sich die Verspannungen, sodass Sie den Kopf nur noch mit großer Mühe und unter Schmerzen bewegen können, spricht man von einem steifen Hals.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Rücken- und Nackenschmerzen: Ein Volksleiden
  2. Das ominöse „HWS-Syndrom“
  3. Mögliche Ursachen von Nackenschmerzen
  4. Behandlungsoptionen
  5. Entspannungsübungen für den Nacken

Nackenschmerzen© Yanik Chauvin – Fotolia

Rücken- und Nackenschmerzen: Ein Volksleiden

Rücken- und Nackenschmerzen entwickelten sich mittlerweile zu einem Volksleiden: Ein Sechstel der Bevölkerung leidet mindestens einmal im Jahr unter Beschwerden in der Schulter- und Nackengegend. Unsere Hals- und Nackenmuskulatur nebst den dazugehörigen Knochen und Gelenken sind starken Belastungen ausgesetzt. Sie müssen nicht nur den verhältnismäßig schweren Kopf halten und bewegen, sondern sind auch an fast allen Bewegungen unseres Oberkörpers beteiligt.

Der Nacken ist besonders anfällig für Beschwerden, weil die Halswirbelsäule der beweglichste Teil der Wirbelsäule ist, sodass Ihre Muskulatur hier stark gefordert wird. Dadurch kommt es zu einer höheren Belastung und Abnutzung der Wirbelkörper. Unter chronischen oder ständig wiederkehrenden Nackenschmerzen leiden Sie, wenn die Beschwerden länger als drei Monate anhalten. Verspüren Sie zusätzlich ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Händen und/oder Fingern, ist das auf Nervenreizungen zurückzuführen, die von verspannten Muskeln oder einer abgenutzten Halswirbelsäule ausgelöst werden.

Das ominöse „HWS-Syndrom“

Sehr viele Menschen leiden am Halswirbelsäulen-Syndrom (HWS-Syndrom), einer äußerst schmerzhaften Verspannung der Nackenmuskulatur. Meist steckt ein gravierender Bewegungsmangel dahinter. Denn viele Menschen suchen heute immer seltener Ausgleich mehr zu ihrer vorwiegend sitzenden Berufstätigkeit.

Das HWS-Syndrom tritt in zwei Formen auf:

  1. Das plötzlich auftretende HWS-Syndrom ist meist die Folge eines Unfalls oder einer Verletzung. Im Idealfall ist es von kurzer Dauer. Natürlich kann es auch chronisch werden.
  2. Die chronische Version ist dagegen ein eher schleichender Prozess. Sie verschlimmert sich zunächst ganz allmählich, um dann am Ende richtig zuzuschlagen. Mögliche Ursachen können Bandscheibenschäden, Becken-Schiefstand, Wirbelsäulenverkrümmung, Wirbelsäulenblockaden oder misslungene Operationen in diesen Bereichen sein.

Das sind die häufigsten Symptome des HWS-Syndroms:

  • leichtes Ziehen im Nacken
  • mittelschwere bis heftige Schmerzen, die sich dauerhaft einnisten
  • schmerzhafte Ausstrahlungen bis in Kopf und Arm
  • Schwindelgefühle
  • Sehstörungen
  • Ohrgeräusche
  • Muskelverhärtungen
  • Kribbeln in Fingern und Händen.

Mögliche Ursachen von Nackenschmerzen

Nackenschmerzen haben ihre Ursache oft in Belastungssituationen, die hervorgerufen werden durch Überanstrengung der Muskeln, etwa beim Heben eines schweren Gegenstandes, durch unnatürliche Haltung, durch ständig wiederkehrende Bewegungen des Kopfes und nicht zuletzt durch das nach Unfällen häufig auftretende Schleudertrauma. Darüber hinaus können aber auch Muskelverspannungen, Knochenveränderungen sowie Schulter- oder Ellbogenverletzungen bis hin zu Krankheiten wie Gallenblasenerkrankungen die Auslöser sein. Die häufigsten Ursachen von Nackenschmerzen lassen sich dabei grob in die Bereiche Muskelverspannungen, Verletzungen und Krankheiten einteilen.

Verspannungen entstehen in vielen Fällen durch:

  • Bewegungsmangel
  • falsches Sitzen oder Liegen
  • Zugluft
  • Stress

Zu den Verletzungen der Halswirbelsäule zählen:

Schließlich führen diverse Krankheiten unter Umständen zu Nackenschmerzen:

  • Osteoporose
  • Skoliose
  • Gallenblasenerkrankungen
  • rheumatische Erkrankungen
  • Hirnhautentzündung

Typische Ursachen für Nackenprobleme im Einzelnen

  • falsches Sitzen am Arbeitsplatz – wenn der Schreibtisch beispielsweise zu tief ist (das führt zu einer schlechten Körperhaltung mit vorgeneigtem Kopf, rundem Rücken und hochgezogenen Schultern)
  • ungünstiges Liegen im Bett – wenn das Kopfkissen den Nackenbereich nicht unterstützt, zu weich oder zu hart ist
  • Zugluft durch Klimaanlagen (im Büro, Flugzeug), Autofahren mit offenem Fenster oder auch längeres Herumsitzen in nasser Kleidung nach dem Sport
  • Muskelzerrungen aufgrund einer heftigen, ruckartigen Bewegung wie das Heben eines Zementsacks
  • Verschleißerscheinungen im Bereich der Halswirbelsäule

Nackenschmerzen am menschlichen Skelett© Sebastian Kaulitzki – Fotolia

Behandlungsoptionen

Die richtige Behandlung für Ihre Nackenschmerzen hängt in erster Linie von ihrer Ursache ab. Sie reicht von einem einfachen Wärmekissen im Nacken über Physiotherapie bis hin zu einer notwendigen Operation.

Die gute Nachricht: Da Nackenschmerzen häufig mit Muskelentzündungen einhergehen, können Sie sie erfolgreich selbst behandeln. Selbst chronische Schmerzen können Sie lindern oder ihnen vorbeugen mit einfachen Bewegungsübungen. Doch Vorsicht: Nicht alle Ursachen lassen sich auf diese Weise beheben.

Was Sie vorbeugend gegen Nackenschmerzen tun können

Den meisten Menschen mit Nackenschmerzen helfen ein paar einfache Regeln und Übungen, die die Nackenmuskulatur kräftigen und Fehlhaltungen vermeiden helfen.

  • Achten Sie auf Ihre Schlafposition: Liegen Sie nach Möglichkeit nicht auf dem Bauch. Ihr Kopf wird dabei nämlich unnatürlich abgewinkelt. Ebenso schädlich für die Nackenmuskulatur ist ein zu dickes Kopfkissen. Das Kissen sollte Ihren Kopf nicht höher als ca. 10 cm über dem Matratzenniveau lagern.
  • Tagsüber wenn Sie viel telefonieren: Klemmen Sie den Hörer nie zwischen Kopf und Schulter ein. Am besten ist ein Headset, also eine Sprechvorrichtung, die mit einem Bügel am Kopf getragen wird (ab ca. 20 €, z. B. von Callstel im Elektronik-Fachhandel oder in Media-Häusern). Auch die Lauthörvorrichtung Ihres Telefons können Sie benutzen.
  • Wenn Sie viel am PC sitzen: Kontrollieren Sie Ihre Sitzposition. Der Mittelpunkt Ihres Monitors sollte maximal auf Augenhöhe, besser etwas darunter sein. Ihre Knie sollten etwas niedriger als Ihre Hüften positioniert sein. Bevorzugen Sie einen Schreibtischsessel mit Armlehnen, um Ihre Schultern zu entlasten. Wechseln Sie regelmäßig die Sitzposition.

Zug im Nacken: Das hilft Ihrem Körper

Im Sommer holen wir uns auch schnell einmal den Zug im Nacken; etwa durch nasse Haut nach dem Baden, eine Klimaanlage oder ein geöffnetes Autofenster. Ihr Nacken bekommt etwas ab und verkrampft sich. Jetzt tut Ihnen vor allem Wärme und leichte Bewegung gut. Das regt die Durchblutung an und sorgt für Entspannung. Gute Dienste leisten jetzt:

  • Rotlicht
  • Wärmflasche
  • Saunagänge
  • Dampfsauna
  • Thermokissen
  • ABC-Pflaster
  • Kirschkern- oder Dinkelkissen

Bewegen Sie sich so, dass es Ihnen nicht weh tut. Duschen Sie sich nach Schwimmen und Sport und ziehen Sie trockene Kleidung an.

Das hilft bei einem steifen Fernsehnacken

Wenn sich bei Ihnen durch lange Stunden vor dem Fernsehgerät der Nacken verspannt hat, hilft Ihnen vor allem Wärme: Legen Sie sich eine heiße Wärmflasche in den Nacken oder kleben Sie ein Thermacare-Pflaster aus der Apotheke auf die schmerzende Stelle.

Auch gut: Rollen Sie ein sauberes Handtuch zusammen und tränken Sie dieses mit heißem Wasser. Rollen Sie das Handtuch über Ihre Nacken- und Schulterpartie. Reiben Sie danach die betroffene Partie mit Franzbranntwein oder Arnika-Tinktur ein, um die Durchblutung zu fördern.

Praktische Tipps für entspannte Hals-Nacken-Muskeln

  • Wärmeanwendungen können in manchen Fällen hilfreich sein: Rotlicht, durchblutungsfördernde Salben oder Wärme-Pflaster (Vorsicht bei empfindlicher Haut).
  • Meiden Sie Zugluft und Feuchtigkeit und tragen Sie gegebenenfalls ein Halstuch oder einen Schal.
  • Vermeiden Sie Überlastungen durch langes Sitzen, aber auch übertriebene Schonung wie etwa Bettruhe. Legen Sie stündlich eine Bewegungspause ein.
  • Verwenden Sie eine Nackenrolle zur Entlastung im Bett oder auf dem Sofa.
  • Suchen Sie einen Physiotherapeuten auf, mit dem Sie Ihre Körperhaltung korrigieren und Übungen zur Stärkung der Rumpf- sowie Nackenmuskulatur erlernen.
  • Stressbelastungen können Nackenverspannungen fördern. Versuchen Sie, Stress zeitnah abzubauen, indem Sie ein paar Schritte gehen oder sich regelmäßig mehrfach in der Woche bewegen.
  • Nutzen Sie Möglichkeiten, langes Sitzen vor allem im Büro zu unterbrechen: Telefonieren Sie nur im Stehen, etc.

Kühlen bei Nackenschmerzen© Peter Atkins – Fotolia

Schnelle Selbsthilfe bei akuten Nackenschmerzen

  • Sofort mit Eis kühlen – Entzündungen und Schmerzen lassen durch Kühlen am schnellsten nach. Geben Sie eine Handvoll Eiswürfel in eine Plastiktüte, umwickeln Sie diese mit einem Küchenhandtuch und legen Sie die Packung 20 Minuten lang auf die schmerzende Stelle. Bei anhaltenden Schmerzen einmal pro Stunde wiederholen. Achtung: Wärme (z. B. Rotlicht) sollten Sie hierbei nicht anwenden, sie würde zwar die Versteifung der Muskeln lösen, kann aber die Entzündung und damit die Schmerzen verstärken.
  • Muskeln strecken – Gegen Nackenschmerzen, die von Fehlhaltungen herrühren (sitzende Tätigkeit, Telefonieren), sollten Sie Folgendes ausprobieren: Beugen Sie Ihren Kopf im Stehen oder Sitzen langsam in Richtung rechte Schulter. Stoppen Sie, sobald der Schmerz zu heftig wird. Halten Sie diese Position einige Sekunden lang und richten Sie den Kopf wieder auf. Dann den Kopf in Richtung linke Schulter beugen. Wenn möglich, acht- bis zwölf wiederholen und fünfmal täglich üben. Sie können die Übung auch abwandeln, indem Sie versuchen, Ihr Kinn in Richtung Schultern zu drehen.
  • Schmerzmittel – Frei verkäufliche Schmerzmittel wie Ibuprofen (z. B. von Togal) und Naproxen (z. B. von Stada) lindern sowohl Muskelschmerzen als auch -entzündungen. Während die Wirkung von Ibuprofen etwa vier bis sechs Stunden andauert, hält Naproxen acht bis zwölf Stunden vor. Achtung: Beide Schmerzmittel verursachen Nebenwirkungen (können beispielsweise auf den Magen schlagen). Nehmen Sie diese keinesfalls länger als eine Woche ein.
  • Akupunktur – Dies hat sich bei Nackenschmerzen ebenfalls als sehr hilfreich und wirksam erwiesen. Wichtig: Die Behandlung muss so lange erfolgen, bis die Schmerzen vollständig verschwunden sind. Auch eine chiropraktische Therapie kann helfen, aber deren Effekt ist meist nur von kurzer Dauer und muss daher entsprechend oft und am besten mit zusätzlicher Massage wiederholt werden.

Wenn Selbsthilfemaßnahmen nicht ausreichen: Gehen Sie zum Arzt!

Manchmal steckt aber auch eine ernstzunehmende Erkrankung hinter Nackenschmerzen. In diesen Fällen müssen Sie Ihren Arzt um Rat fragen:

  • Wenn die Schmerzen länger als 48 Stunden unvermindert anhalten und/oder von Nervenstörungen (Kribbeln) begleitet werden.
  • Wenn ein Bandscheibenvorfall die Ursache ist (heftige, andauernde Schmerzen).
  • Heftige Schmerzen bei bestimmten Bewegungen, hervorgerufen durch krankhafte Veränderungen der Gelenke.
  • Bei einem Schleudertrauma, etwa infolge eines Auffahrunfalls.

Wenn Ihre Beschwerden immer stärker werden sowie eine Berührungsempfindlichkeit und/oder Kraftstörungen auftreten, kann ein Bandscheibenschaden vorliegen. In einem solchen Fall, aber auch bei Nackenschmerzen infolge eines Schleudertraumas oder eines schweren Schlags, der eine knöcherne Verletzung der Wirbelsäule verursachen kann, sollten Sie also unbedingt Ihren Arzt aufsuchen.

Schließen Sie einen Zeckenbiss aus

Denken Sie als Freizeitsportler auch an Zeckenbisse, die eine Meningitis (Gehirnhautentzündung) auslösen können. Typisch ist hier, dass sich Ihre Nackenschmerzen verstärken, wenn Sie versuchen, Ihr Kinn an die Brust zu legen. Zusätzliche Symptome können sein:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwindel
  • starkes Krankheitsgefühl
  • Fieber
  • Müdigkeit

Gegen die durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung (FSME) gibt es eine vorbeugende Schutzimpfung, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird.

So reagiert der Arzt

Wenn der Schmerz nicht durch einfache Selbsthilfemaßnahmen gelindert wird, empfiehlt Ihr Arzt möglicherweise:

  • Kortikosteroidmedikation: Ein typisches Behandlungsschema umfasst eine sieben- bis zehntägige Kur mit Kortikosteroidtabletten oder -injektionen in wöchentlicher Serie.
  • trizyklische Antidepressiva und Medikamente gegen Krampfleiden: Sie können helfen, die Übertragung von Schmerzimpulsen in den Nervenleitbahnen zu begrenzen oder die natürliche Schmerzbekämpfung des Körpers (Endorphine) anzuregen.
  • Traktionsbehandlung: Diese Therapie unter der Aufsicht eines medizinisch ausgebildeten Experten kann bei einigen Arten von Nackenschmerzen schnelle Linderung bringen. Die Linderung kann Stunden oder sogar Tage anhalten.
  • Operation: Zur Entlastung einer Nervenwurzelkompression (Einklemmung) kann eine OP angezeigt sein. Solche Operationen haben eine 90-prozentige Erfolgsrate bei der Schmerzlinderung.

Entspannungsübungen für den Nacken

Diese täglichen Übungen helfen Ihnen dabei, die Beweglichkeit Ihrer Nackenmuskeln zu bewahren und zu verbessern. Beginnen Sie damit, wenn die akuten Schmerzen nachgelassen haben. Schränken Sie die Übungen ein, wenn die Schmerzen durch die Übungen wiederkehren oder sich verstärken. Legen Sie sich auf den Rücken und stützen Sie Ihren Kopf auf dem Boden oder einem Kissen ab.

  • Drehen Sie den Kopf behutsam so weit zur Seite, wie Sie ihn bequem drehen können. Spannen Sie die Muskulatur dabei an. Halten Sie diese Position fünf Sekunden lang und erhöhen Sie langsam auf zehn. Wiederholen Sie dreimal auf jeder Seite und dehnen Sie die Muskulatur durch Hängenlassen des Kopfes.
  • Neigen Sie Ihr Ohr in Richtung Schulter. Spannen Sie die Muskulatur dabei an. Halten Sie diese Position fünf Sekunden und erhöhen Sie langsam auf zehn. Wiederholen Sie die Übung dreimal auf jeder Seite und dehnen Sie die Muskulatur durch Hängenlassen des Kopfes.
  • Drehen Sie Ihr Kinn auf die Schulter. Spannen Sie die Muskulatur dabei an. Halten Sie diese Position fünf Sekunden und erhöhen Sie langsam auf zehn. Wiederholen Sie die Übung dreimal auf jeder Schulter und dehnen Sie die Muskulatur durch Hängenlassen des Kopfes.

Entspannungsübungen für den Nacken© Adobe Stock – Robert Kneschke

Weitere hilfreiche Übungen

Seitliche Nackenmuskulatur dehnen

  • Legen Sie Ihre linke Hand auf die rechte Kopfseite (oberhalb des Ohres).
  • Ziehen Sie den Kopf jetzt sanft zu Ihrer linken Schulter, bis Sie eine Spannung im rechten Nackenmuskel verspüren.
  • Drei Sekunden halten und fünfmal wiederholen.

Hintere Nackenmuskulatur dehnen

  • Verschränken Sie Ihre Hände hinter dem Kopf.
  • Ziehen Sie Ihre Ellbogen weit auseinander.
  • Ziehen Sie Ihr Kinn sanft zum Brustbein.
  • Zehn Sekunden halten und dreimal wiederholen.

Halswirbelsäule entspannen

  • Setzen Sie sich aufrecht hin und kreuzen Sie Ihre Arme vor der Brust.
  • Drehen Sie Ihren Oberkörper so weit wie möglich nach rechts und nehmen Sie den Kopf mit.
  • 10 bis 20 Sekunden halten, dabei weiteratmen.
  • Jede Seite im Wechsel viermal dehnen.

Und auch diese einfache Übung kann Ihnen Erleichterung verschaffen, wenn Sie häufiger unter einem steifen Nacken leiden:

  • Legen Sie Ihren Nacken in ein Handtuch, das Sie an beiden Enden festhalten und leicht über den Kopf in die Höhe ziehen.
  • Jetzt bewegen Sie in dieser Art von Hängematte Ihr Kinn 20-mal von rechts nach links und 20x-mal von links nach rechts.

Und so machen Sie Ihren Nacken ebenfalls locker:

  • Stellen Sie sich aufrecht hin.
  • Machen Sie Ihren Nacken lang und schauen Sie nach vorn.
  • Verschränken Sie beide Hände hinter Ihrem Kopf.
  • Drücken Sie Ihren Kopf sanft gegen den Widerstand Ihrer Hände nach hinten.
  • Bauen Sie dabei langsam Druck auf.
  • Ihr Kopf und Ihre Hände sollten gegenseitig gleich starken Druck erzeugen.
  • Ihr Kopf sollte weder nach vorne noch nach hinten kippen.
  • Halten Sie diese Spannung zwei Atemzüge lang.
  • Nun lasssen Sie für drei Atemzüge locker.
  • Wiederholen Sie diese Übung zwölfmal.
Nackenschmerzen Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Nackenschmerzen: Welche Therapien Ihnen wirklich helfen

Chronische Nackenschmerzen können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Was ihnen aber gemeinsam ist: Die Frage, welche Behandlung am schnellsten hilft.

Nackenschmerzen Dr. med. Michael Spitzbart Nackenentspannung: Wie Sie mit einer einzigen Übung endlich Ihren Nacken entlasten

Ihr Nacken hat viel zu bewältigen: Er verkrampft, wenn Sie sich in einer Stress-Situation verspannen. Lesen Sie hier mehr zu diesem Thema.

Nackenschmerzen Prof. (DHfPG) Dr. Thomas Wessinghage Nacken-Schulter-Arm-Syndrom: Das sind die Ursachen

Chronisch verspannte Muskeln im Schulter-Nacken-Bereich können unbehandelt zu quälenden und ziehenden Schmerzen führen.

Nackenschmerzen Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Nackenschmerzen Ursachen

Nackenschmerzen haben viele Ursachen. Sie sind selten Zeichen einer ernsten Erkrankung und sind zumeist mit einfachen Mitteln zu lindern.

Nackenschmerzen Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Nackenschmerzen: Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten

Falsche Körperhaltung, Anspannung oder Überanstrengung - Nackenschmerzen können viele Auslöser haben. Wann Sie damit zum Arzt müssen, erfahren Sie hier.