MenüMenü

Grundlagenwissen zum Thema Arthrose

Unter Arthrose oder Arthrosis deformans versteht man den Verschleiß eines Gelenks, der deutlich über das übliche altersgemäße Maß hinausgeht. Mediziner gehen davon aus, dass heute jeder Mensch jenseits des 30. Lebensjahres mindestens 1 Gelenk hat, das von Arthrose betroffen ist.

Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen primärer und sekundärer Arthrose:

  • Bei einer primären Arthrose geht man von einer zugrundeliegenden Minderwertigkeit des befallenen Knorpelgewebes aus.
  • Dagegen ist eine sekundäre Artrhose die Folge mechanischer Belastung, von Stoffwechsel-Problemen oder Gelenks-Entzündungen.

Eine Arthrose lässt sich in 4 Stadien einteilen. Die Schädigung reicht dabei von der leichten Erweichung des Knorpels in Stadium 1 bis hin zum völligen Verlust des Knorpels in Stadium 4. Bleibt sie im Stadium 2 unbehandelt, geht sie immer in Stadium 3 über.

Arthrose – Die Ur- und Volkskrankheit

Arthrose scheint so alt zu sein wie die Menschheit selbst:

Schon der in den Ötztaler Alpen gefundene „Ötzi“, Jäger und Sammler vor vermutlich 5000 Jahren, litt an dieser schmerzhaften Verschleiß-Erkrankung der Gelenke.

Auch die altägyptischen Mumien zeigen Spuren dieser Erkrankung.

Inzwischen gehört die Arthrose zu den häufigsten Gelenk-Erkrankungen überhaupt. Etwa jeder 3. Mensch zwischen 25 (!) und 75 Jahren leidet darunter: ältere Menschen öfter als jüngere, Frauen häufiger als Männer – dazu später noch mehr.

Was bei einer Arthrose im Körper geschieht

Während die rheumatoide Arthritis an der Knochenhaut beginnt und erst später den Knorpel angreift, ist der Verlauf bei der Arthrose umgekehrt: Sie fängt am Knorpel an. Er verliert an Elastizität.

Der Gelenkspalt wird schmaler und die Gelenkflächen reiben auf einander. Schilfert der Knorpel ab, ist er im Gelenkspalt ein Fremdkörper. Er drückt auf den gegenüberliegenden Knochen, und die Knochenhäute entzünden sich.

Die Folge sind in beiden Fällen starke Schmerzen. Kommt noch ein Irritations-Faktor wie eine stärkere Belastung oder eine Verletzung hinzu, nimmt die Entzündung ihren Lauf: Aus der stummen Arthrose wird eine  aktivierte Arthrose  (Osteoarthritis).

Dabei wird die  Gelenk-  oder  Knochenhaut  so gereizt, dass sie anschwillt (Ödem) und sich entzündet. Die Arthrose schmerzt nun nicht nur bei Belastung, sondern auch im Ruhezustand.

Ursachen und Risikofaktoren für eine Arthrose

Auslöser einer Arthrose ist eine Verletzung bzw. eine dauernde Überbelastung des schützenden Knorpels. Zusammen mit der Gelenkflüssigkeit ist der Knorpel eine Art Stoßdämpfer für Ihre Gelenke. Die Abnutzung kann so weit gehen, dass der Knochen teilweise oder sogar ganz freiliegt.

Generell betrachtet man heute also mechanische Überbelastungen als Ursache  eines Gelenkverschleißes bzw.  einer Arthrose, z. B. durch:

  • Übergewicht,
  • einseitige oder übermäßige Beanspruchung im Beruf oder auch durch permanente sportliche Überanstrengungen
  • Fehlstellungen der Gelenke (beispielsweise X- oder O-Beine),
  • Verletzungen oder Knochen-Deformierungen im Verlauf anderer Krankheiten (z. B. Osteoporose) sowie eine bestehende Arthritis
  • hormonelle Vorgänge, Wachstums- und Altersprozesse
  • falsche Ernährung, z. B. zu wenig Mineralstoffe oder Vitamine

Das Risiko für diese Erkrankung erhöht sich  u. a. mit  zunehmendem  Alter. Außerdem tragen Frauen nach der Menopause sowie solche, die hohe Schuhe tragen, ein erhöhtes Arthrose-Risiko.

Noch vor einigen Jahren war indes ganz klar: Arthrose entsteht, wenn die Gelenke jahrelang falsch belastet wurden. Sie sind dann „auf“, wie man so schön sagt. Der Verschleiß führt zu Schmerzen, die zum Alter einfach dazugehören.

Heute sind wir einen Schritt weiter. Wir wissen, dass eben nicht nur  das Alter  die Ursache für  die Gelenkprobleme ist. Vielmehr kommt es – durch verschiedenste Ursachen – zu immer wieder auftretenden Gelenks-Entzündungen.

Die schädigen das Gelenk auf Dauer so, dass es nicht mehr richtig arbeiten kann. Es wird unregelmäßig abgenutzt, und die Nährstoff-Versorgung funktioniert nicht mehr optimal. Erst dadurch kommt es zum Gelenkverschleiß und zur Arthrose.

Diese Risikofaktoren können zum Entstehen einer Arthrose führen

Arthrose wird also von vielen Menschen immer noch als Alterskrankheit bezeichnet. Die jahrelange Belastung im Leben soll dazu führen, dass es zu den Schmerzen in den Gelenken kommt.

Doch wir wissen mittlerweile, dass es vielmehr eine ganze Reihe von Risikofaktoren gibt, die zur Entstehung einer Arthrose führen können. Um diese handelt es sich dabei im Einzelnen:

  • Angeborene Beinfehlstellungen Wenn Sie unter starken X- oder O-Beinen leiden, wird das Kniegelenk entweder auf der inneren oder aber auf der äußeren Seite stark belastet. Es kommt dadurch zu unregelmäßigen, aber starken Abnutzungs-Erscheinungen des Knorpels. Diese lassen sich aber gut vermeiden, da schon in jungen Jahren eine Achskorrektur der Beine durchgeführt werden kann.
  • Entzündungen – Entzündungen in den Gelenken können das Auftreten einer Arthrose begünstigen. Für diese entzündlichen Vorgänge gibt es 2 Ursachen. Zum einen können fehlgeleitete Zellen des Immunsystems die eigenen Gelenke angreifen, und zum anderen gibt es Stoffwechsel-Krankheiten, die sich negativ auf die Gelenke auswirken. Hierzu gehört z. B. die Gicht. Wird sie nicht behandelt, kommt es auf Dauer zur kompletten Gelenkzerstörung. Gicht macht sich v. a. in den Zehengelenken, aber auch im Kniegelenk bemerkbar. Sie äußert sich durch eine deutliche Erwärmung des Gelenks. Gerade am Knie kommt es auch zu Flüssigkeits-Ansammlungen, die zur Schwellung des Gelenks führen.
  • Falsche Ernährung – Forscher haben herausgefunden, dass unsere Ernährung Stoffe enthalten kann, die Entzündungen im Gelenk hervorrufen und damit das Entstehen einer Arthrose begünstigen können. Hierzu gehören Alkohol und Koffein, zuckerhaltige Lebensmittel, rotes Fleisch und zu viele Eier. Diese Lebensmittel haben noch einen weiteren Nachteil: Nehmen Sie viel davon zu sich, kommt es zu einer deutlich verringerten Vitalstoff-Aufnahme. Diese Stoffe aber bräuchten Sie, um die Schäden am Gelenk zu verhindern. Denn ausreichend Vital- und Nährstoffe können sowohl die Selbstheilungskräfte als auch die Regenerationsfähigkeit des Gelenks anregen.
  • Genetisch bedingte Hüftschäden Durch angeborene Hüftfehlstellungen wird der Druck in der Hüfte nicht richtig verteilt. Es kommt zu einem raschen Hüft­gelenks-Verschleiß. Dieser Grund für die Arthrose wird aber nach und nach verschwinden. Denn heute gehört es zur Standard-Untersuchung im Säuglings-Alter, die Hüfte zu untersuchen und Fehlstellungen bzw. eine unreife Hüfte so früh wie möglich festzustellen. Durch entsprechende Maßnahmen wie breites Wickeln oder Spreizhosen wird die Hüftnachreifung beschleunigt und so einer Arthrose im Erwachsenen-Alter wirksam vorgebeugt.
  • Mangelnde Bewegung – Normalerweise wird zu viel Bewegung mit Knochenverschleiß, und dadurch mit Arthrose, in Verbindung gebracht. Allerdings ist gerade mangelnde Bewegung ein großer Faktor für die Verschleiß-Erkrankung. Im Gegensatz zu unserer einstigen Bestimmung (der Mensch ist ein Bewegungstier) verbringen wir heute den Großteil unserer Zeit im Sitzen. Die Folge: Muskeln, Sehnen und Bänder werden nicht mehr ausreichend beansprucht; sie verkürzen und verkümmern. Zudem werden die Gelenke vernachlässigt. Bewegen Sie sich dann doch, kommt es durch die Verkürzungen und die ungewohnten Bewegungen zu Schmerzen. Die Folge: Sie werden sich in Zukunft noch weniger bewegen. Und schon sind Sie in einem Teufelskreis gefangen. Denn bewegen Sie sich kaum, wird auch das Gelenk nicht mehr ausreichend mit Gelenkschmiere versorgt – es bekommt keine Nährstoffe mehr. Stattdessen wird es nach und nach abgebaut: Einer Arthrose werden so Tor und Tür geöffnet.
  • Übergewicht – Studien zeigen: Schon einige kg zu viel auf der Waage führen dazu, dass das Risiko für eine Kniegelenks-Arthrose stark ansteigt. Dementsprechend sind Menschen mit Übergewicht besonders häufig und schon in jungen Jahren von Arthrose – gerade im Knie, aber auch in der Hüfte – betroffen. Anders gesagt: Reduzieren Sie Ihr Gewicht um 10 kg, dann verringern Sie das Risiko, an einer Kniegelenks-Arthrose zu erkranken, um die Hälfte. Darüber hinaus verhindern Sie schädliche Stoffwechsel-Prozesse, die sich ebenfalls negativ auf Ihre Gelenke auswirken.
  • Überlastung – Es gibt Berufe, die für die Gelenke Gift sind – und führen überdurchschnittlich häufig zu einer Arthrose. Grund hierfür ist eine falsche Haltung. Bestes Beispiel ist der Beruf des Fliesenlegers, der seine Arbeit überwiegend im Knien durchführt und so eine Knie­gelenks-Arthrose durch Verschleiß geradezu provoziert. Auch jahrelanges Heben und Tragen von Las­ten über 20 kg erhöht das Risiko für eine Knie- oder Hüftgelenks­-Arthrose deutlich; genauso wie einseitige, immer wiederkehrende Bewegungen (z. B. PC- oder Fließband-Arbeit).
  • Veränderung des Hormon-Haushalts – Frauen haben nach den Wechseljahren ein höheres Risiko für eine Arthrose als Männer im vergleichbaren Alter. Grund dafür ist, dass sich der Hormonstatus deutlich verändert. Früher hat man – um das zu vermeiden – zur Hormon­ersatz-Therapie geraten. Heute wissen wir, dass diese das Risiko für Brustkrebs und Herzinfarkt deutlich erhöht. Daher sollten Frauen nach den Wechseljahren eher andere Risikofaktoren wie fehlende Bewegung, Übergewicht oder falsche Ernährung ausschalten und so ihr Risiko senken.
  • Vererbung – Wissenschaftler haben herausgefunden, dass auch ein familiäres Risiko zur Entwicklung einer Arthrose besteht. Allerdings bedeutet das nicht, dass Sie auf jeden Fall an Arthrose erkranken werden, wenn auch eines Ihrer Elternteile betroffen war. Denn ob eine Arthrose ausbricht oder nicht, können Sie durch eine gelenkschonende Lebensweise beeinflussen. Je mehr Sie andere Risikofaktoren wie Bewegungsmangel oder Übergewicht verringern, desto besser ist die Fähigkeit Ihrer Gelenke, mit Belas­tungen umzugehen und einen Gelenkabbau zu verhindern.
  • Verletzungen – Bänderrisse können schon im frühen Alter auftreten und eine Arthrose begüns­tigen. Grund dafür ist, dass es durch die Verletzungen der Bänder zu einer Gelenk-Instabilität kommt. Der Gelenkknochen wird schneller abgerieben und die Entstehung einer Arthrose so begünstigt. Auch Knochenbrüche können den Verschleiß beschleunigen, weil dadurch die Gelenkbewegung nicht mehr reibungslos funktioniert.

Gelenk-Probleme bei Übergewichtigen

Für den Verlauf einer Arthrose spielt auch Ihre Ernährung eine Rolle. Besteht bei Ihnen Übergewicht, lastet einfach zu viel Gewicht auf Ihren Gelenken – und das fördert den Verschleiß enorm.

Gelenke von Übergewichtigen verschleißen statistisch gesehen deutlich häufiger und schneller als die von Normalgewichtigen. Die Gründe:

  1. Übergewicht belastet die Gelenke (v. a. die „tragenden“ Kniegelenke) zusätzlich und andauernd.
  2. Übergewicht fördert entzündliche Erkrankungen.
  3. Übergewicht bewirkt sogar direkt knorpelabbauende Prozesse im Gelenk.

Auch hohe Blutzucker-Werte können Knorpelzellen zerstören und Entzündungen auslösen. Grundsätzlich gilt: Weniger Pfunde = weniger Schmerzen. Der Abbau von Übergewicht ist daher bei einer Arthrose an diesen Gelenken ein ganz wichtiger Schritt zu mehr Lebensqualität.

Im Idealfall unterstützen Sie Ihre Gewichtsabnahme durch körperliche Bewegung, denn Arthrose ist für Sie kein Grund, auf Bewegung zu verzichten.

Ganz im Gegenteil: Eine maßvolle körperliche Belastung verbessert die Stabilität, Beweglichkeit, Koordination und Kraft Ihrer Gelenke. Bewegung fördert die Bildung von Gelenkflüssigkeit und die Nährstoff-Versorgung Ihres geschädigten Gelenk-Knorpels. Dazu später noch mehr.

Arthrose-Symptome

Allgemeine Symptome der Erkrankung sind:

  • Schmerzen, die besonders unter Belastung oder als Anlaufschmerz auftreten.
  • Darüber hinaus zählen Gelenk-Ergüsse dazu,
  • eine Verformung des betroffenen Gelenks
  • sowie Gelenk-Geräusche, die mit zunehmender Zerstörung des Knorpelgewebes auffälliger werden.

So macht sich eine Arthrose im Einzelnen bemerkbar

Eine Arthrose führt im Anfangs-Stadium zu Beschwerden, die häufig erst einmal nicht richtig zugeordnet werden.

Es kommt zu Bewegungs-Problemen nach dem Aufstehen – als müssten Sie erst einmal richtig „in Tritt“ kommen. Viele Menschen schieben diese Morgensteifigkeit allerdings auf das Alter oder schlechten Schlaf, zumal sie relativ schnell wieder verschwindet.

Möglich sind aber auch immer wieder einmal auftretende Schwellungen im betroffenen Gelenk oder eine Überwärmung des betroffenen Bereichs.

Das sind ihre Kennzeichen

Am Anfang der Erkrankung ist meist der Bewegungsschmerz  da.

Später folgt der sogenannte Anlaufschmerz:  Das Gelenk mit seinen rauhen Knorpelflächen muss sich sozusagen durch Bewegung erst wieder „einschleifen“. Wenn das Gelenk erst einmal wieder in Funktion ist, wird es durch bessere Durchblutung seiner Umgebung auch besser mit Nährstoffen versorgt.

Schmerz, selbst in Ruhe, sowie schmerzhafte Gelenk-Schwellungen  mit Ergüssen (Ödemen) kennzeichnen das entzündete Stadium der Arthrose. Ist die schmerzhafte Entzündung vorbei, bleibt noch eine mehr oder minder starke Deformation zurück – eine Schwellung, ein Höcker – und oft eine bleibende Bewegungs-Einschränkung.

Im Röntgenbild zeigt sich eine Verschmälerung des Synovial-Spaltes (Gelenkspaltes). Die Knorpelschicht, die als Stoßdämpfer zwischen den im Gelenk aufeinander treffenden Knochen wirkt, ist durch die häufige belastende Bewegung abgetragen und damit immer dünner geworden.

Die Gelenkhaut produziert nicht mehr ausreichend Synovial-Flüssigkeit (Gelenkschmiere), die den Knorpel ernährt. Infolge dieser ineinandergreifenden Vorgänge reiben die Knochen aneinander, was den heftigen Schmerz verursacht.

Grundsätzlich können folgende Anzeichen auf eine beginnende Arthrose hindeuten

  • Finger-Arthrose:  Die Finger sind morgens sehr steif – nachdem Sie einige Bewegungen durchgeführt haben, verschwindet diese Steifigkeit allerdings rasch wieder. Auch Wärme-Anwendungen sorgen dafür, dass sich die Beweglichkeit schnell einstellt. Wärme lässt zudem die Schmerzen verschwinden, die das 2. Symp­tom für eine Finger-Arthrose sind. Hier erfahren Sie zudem mehr zum Thema Arthrose im Daumen.
  • Hüft-Arthrose:  Wenn Sie sich anstrengen, kann es zu Hüftschmerzen kommen, die allerdings auch schnell wieder vergehen. Auch Schmerzen morgens früh, nachdem Sie aufgestanden sind, weisen auf diese Art des Verschleißes hin – die Beschwerden klingen nach 5 – 10 Min. wieder ab. Viele Patienten klagen zudem darüber, dass sich die Hüfte eher eingerostet anfühlt. Schreitet die Erkrankung weiter fort, dauern auch die Schmerzen an. Sie klingen zunächst in Bewegung nicht mehr ab. Nach einiger Zeit kommt es sogar im Ruhezustand zu starken Beschwerden, die sich auf den Oberschenkel- und ­Leistenbereich beschränken.
  • Kniegelenks-Arthrose:  Auch hier beginnt der Verschleiß mit einem Steifheits-Gefühl, v. a. beim Auftreten. Nachdem Sie ein paar Meter gegangen sind, kehrt die Fähigkeit zurück, das Knie wieder komplett beugen und strecken zu können. Vielen Menschen bereiten zudem Treppensteigen  und/oder Bergabgehen  große  Probleme. Auch kommt es bei Drehbewegungen im Kniegelenk zu starken Schmerzen.

Eine Arthrose verläuft aber möglicherweise auch ganz ohne Symptome.

Suchen Sie bei Arthrose­-Verdacht einen Arzt auf

Durch moderne Diagnose-Verfahren kann man die Erkrankung heute jedoch  früh erkennen und behandeln.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass es sich bei Ihren (morgend­lichen) Beschwerden um eine Ar­throse handeln könnte, gehen Sie also auf jeden Fall zu einem Orthopäden. Der erkennt, ob es sich wirklich um eine Arthrose handelt, und weiß, welche Behandlungsmöglichkeiten zu empfehlen sind.

Denn: Zahlreiche Therapien werden angeboten, um Ihre Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und den Verschleiß zu verlangsamen. Manche Verfahren wollen sogar den Arthrose-Prozess komplett stoppen können. Die meisten reduzieren jedoch eher den Inhalt Ihres Geldbeutels als langfristig Ihre Schmerzen.

Wichtig für Sie ist eine gute konservative Behandlung als Basis mit aktiven und passiven Methoden, die Sie z. T. sogar selbstständig ausführen können. Je nach Beschwerden sind ergänzende Maßnahmen sinnvoll.

Behandlungsmöglichkeiten der modernen Arthrose-Therapie

Bei der Arthrose-Therapie legt man ein besonderes Augenmerk auf Schmerzfreiheit, um den Patienten ein angenehmes Leben zu ermöglichen.

Darüber hinaus verhindert man durch die Therapie, dass auf lange Sicht Veränderungen und Deformationen im Gelenk entstehen. (Sie führen dazu, dass Bewegung eingeschränkt und unter Schmerzen möglich ist.)

Dazu stehen neben Medikamenten und Physiotherapie verschiedene Operations-Methoden zur Verfügung. Auch die Homoöpathie hat ein bewährtes Hilfsmittel zu bieten, dass Sie vielleicht interessieren könnte: Rhus toxicodendron.

Zunächst ist es aber stets empfehlenswert, konservative Methoden zu versuchen. Dazu zählen z. B. die o. g. Physiotherapie, Ergotherapie oder Chiropraktik.

Dabei kommen verschiedene Methoden zum Einsatz wie:

  • Hitze- und Kälte-Behandlung,
  • Stressreduktion,
  • Korrektur schlechter Haltung
  • oder ein vernünftiger Einsatz von Schmerzmitteln.

Diese Optionen können wirksam Schmerzen bekämpfen – in vielen Fällen ohne die Kosten und Risiken weiter entwickelter Techniken.

Die wichtige Basis: Kälte, Wärme & Co.

Ohne Nebenwirkungen, aber auch mit einer geringeren Wirksamkeit, stehen allen Patienten Physio- und Ergotherapie mit mobilisierenden und dehnenden Verfahren sowie physikalischer Therapie (Massage, Wärme- und Kälte-Anwendungen) zur Verfügung.

Viele Maßnahmen können Sie in Eigenregie ergänzend zu Hause durchführen. Auch Funktions-Training in der Gruppe kann Ihnen Ihr Arzt als ambulante Reha-Maßnahme verordnen, die von den Krankenkassen bezuschusst wird.

Wie Sie Wärme und Kälte korrekt einsetzen

Wärme

Wann?

  • bei „normalen“ Arthrose-Beschwerden
  • niemals bei akuten Entzündungen!

Wirkung:

  • durchblutungs- und heilungsfördernd
  • muskelentspannend
  • beweglichkeitsfördernd
  • schmerzlindernd

Womit?

  • Wärmewickel, -bäder und -packungen
  • Wärmflaschen, Heizkissen, Rotlicht
  • Wärmesalben und -pflaster (z. B. Capsagamma dolor Creme, Finalgon Wärmecreme, Chillsan Balsam. Bitte vorsichtig anwenden!)
  • bei Beschwerden in den Fingern: Baden Sie Ihre Hände in warmen Rapssamen.

Wo und wie anwenden?

  • nur die Muskulatur ober- und unterhalb des erkrankten Gelenks (etwa 30 Min., niemals direkt auf dem Gelenk!)

Kälte / Kühlung

Wann?

  • bei akut entzündeten und geschwollenen Gelenken

Wirkung:

  • stoffwechseldrosselnd
  • entzündungshemmend
  • abschwellend
  • schmerzlindernd

Womit?

  • kaltes Wasser (fast kostenfrei)
  • Eispackungen, Kühl-Gels
  • bei Beschwerden in den Fingern: Baden in gekühlten Erbsen, Linsen oder Sand (aus dem Kühlschrank). Bewegen Sie Ihre Hände im „Kühlgut“ und lassen Sie es durch Ihre Finger rieseln.
  • bei Hüftproblemen: Beutel mit Tiefkühl-Erbsen auf das schmerzende Gelenk

Wo und wie anwenden?

  • direkt am Gelenk (maximal 15 Min. kühlen!)
  • „Kühlgut“ in ein Tuch wickeln, bevor Sie es auf die Haut legen

Tipp: Quarkwickel wirken auf milde Weise wärmeabführend und abschwellend, auch wenn Ihr Gelenk entzündet ist. Lassen Sie den Quark 1 – 3 Std. einwirken.

Therapie-Verfahren aus der Schulmedizin

Forschungen zur Behandlung der Arthrose und der resultierenden Schmerzen sollen bei einer frühen Diagnose der Schmerzlinderung helfen.

Experten empfehlen eine möglichst frühe Behandlung, z. B. wenn das Knie beim Bergab- oder Bergauf-Laufen schmerzt oder die Schmerzen in der Hüfte beim Aufstehen oder Hinsetzen belastend sind.

MBST-Therapie

Ein möglicher therapeutischer Ansatz ist die MBST-Therapie (Kernspin-Resonanz-Therapie). Deren Wirkung auf den Schmerz war zunächst eine Zufalls-Entdeckung: Patienten, die zu diagnostischen Zwecken im Kernspin-Tomografen waren, berichteten anschließend von deutlich weniger Schmerz in den betroffenen Gelenken.

Der Grund ist die impulsgebende Wirkung auf die Zellen im Knorpel, die so zur Neubildung angeregt werden. Damit diese Therapie erfolgreich sein kann, ist es wichtig, dass der Knorpel noch nicht vollständig zerstört ist. Dieses Verfahren kann auch mit anderen therapeutischen Ansätzen kombiniert werden.

Dazu gehört etwa die biomolekulare Therapie mittels Injektionen.

Auch die Elektro-Therapie hat ihre Anhänger beim Kampf gegen den für die Arthrose typischen Schmerz.

Radiowellen-Therapie / Radiofrequenz-Ablation

Für die Bekämpfung von durch Arthrose verursachte Rücken- und Nackenschmerzen ist eine neue Therapieform auf dem Vormarsch. Dabei betäubt oder zerstört man Nerven eines schmerzenden Gelenks mithilfe von Hitze-Energie. In der richtigen Anwendung kann dieses Verfahren willkommene, in den meisten Fällen nicht dauerhafte Erleichterung verschaffen.

Entscheidend für die Schmerzbehandlung mittels Radiofrequenz-Ablation ist die Arthrose als Ursache der Rückenschmerzen. Andere Ursachen für Rückenschmerzen wie Muskel- oder Bänder-Verletzungen, Knochenbrüche oder ein Bandscheibenvorfall eignen sich nicht für den Einsatz der Radiowellen-Therapie.

Am besten eignen sich für diese Therapie Menschen, deren Schmerz hauptsächlich auf die Region der Wirbelsäule beschränkt ist. Das gilt v. a. im Bereich des Gesäßes im Gegensatz zu Schmerzen, die die Beine hinunter reichen. Die besten Resultate erreicht die Therapie in den Gelenken des Nackens und des unteren Rückens.

Die häufigste Form der Arthrose kommt u. a. dadurch zustande, dass sich der Knorpel der 24 Facetten-Gelenke (Wirbelbogen-Gelenke) abnutzt. Diese Gelenke dienen zur Stabilisierung des Rückgrats und zur Beweglichkeit der Wirbel.

Wenn der Knorpel sich abnutzt, berühren sich die Knochenenden und scheuern aneinander. Das bringt Schmerzen, Steifheit und den Verlust der Flexibilität des Rückgrats mit sich.

Um Radiowellen-Energie für die Behandlung eines Facetten-Gelenk-Nervs einzusetzen, platziert der Therapeut einen isolierten Draht in der Nähe des Nerven-Gewebes.

Die Radiowellen-Therapie stellt eine ambulante Therapie dar, die der Therapeut in vielen Fällen unter lokaler Betäubung durchführt. Eine spezielle Röntgen-Bildgebungs-Technik ermöglicht es, die Nadel dort zu platzieren, wo der Nerv typischerweise verläuft.

Schmerzmittel

Die Verabreichung von Schmerzmitteln kann ebenfalls nötig sein. Bei chronisch Kranken müssen dann auf Dauer die ausleitenden Organe gestützt werden, um Folgeschäden der Dauer-Medikation zu vermeiden.

Geeignete Medikamente lindern Beschwerden, heilen die Arthrose aber nicht. Zum Einsatz kommen hier nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Aspirin, Diclofenac, Ibuprofen oder auch Coxibe (z. B. Etoricoxib/Arcoxia oder Celecoxib/Celebrex).

Wichtig: Es gibt kein wirksames Schmerzmittel ohne Nebenwirkungen! Die genannten Medikamente bergen Risiken, etwa für Herz- und Nieren-Patienten. Halten Sie sich daher an die Regel: So wenig wie möglich, so viel wie nötig!

Diese Therapeutika verschreibt Ihnen Ihr Orthopäde. Aus genannten Gründen ist es grundsätzlich wichtig, dass die Erkrankten den Kontakt zu ihremTherapeuten halten.

Cortison-Spritzen (nur im Entzündungs-Schub!)

Die Knochen werden brüchig, Gewebe lagern Wasser ein, Muskeln schwinden und die Haut wird dünner; Cortison hat einen schlechten Ruf – und das nicht zu Unrecht: Zu hoch dosiert und zu lange angewendet können Cortison-Präparate zu starken Nebenwirkungen führen. Doch bei einer akuten Gelenk-Entzündung (wie eben der Arthrose) ist Cortison nach wie vor die wirksamste Substanz.

Die Arthrose wird ebenso wenig geheilt wie eine rheumatoide Arthritis, aber:

  • Die Entzündung der Gelenk-Schleimhaut wird gebremst,
  • die Flüssigkeits-Produktion (Erguss) nimmt ab,
  • Schmerzen werden reduziert.

Doch auch hier drohen Nachteile: Cortison greift die Gelenk-Flächen an und kann Knorpelschäden verursachen.

Wie eine Ultraschall-Therapie bei Arthrose helfen kann

Eine Ultraschall-Therapie bei Arthrose kann Schmerzen lindern und die Heilung von Knorpelschäden begünstigen. Die Behandlung ist frei von Nebenwirkungen und für alle Arten von Arthrose geeignet.

Ultraschall kommt als Behandlungs-Methode nur selten zum Einsatz. Bei Arthrose kann sich diese Therapieform allerdings auch als hilfreich erweisen.

Das Grundprinzip der Ultraschall-Therapie: Durch den direkten Kontakt mit den ausgestrahlten Wellen bringt sie das Gewebe  zum  Vibrieren und erzeugt dadurch Wärme.

Die Anwendung eignet sich bei Gelenk-Verschleiß an:

  • den Knie- und Fußgelenken,
  • den Schultern,
  • den Ellbogen
  • sowie den Hand- und Finger-Gelenken.

Die Ultraschall-Wellen dringen nicht sehr tief ins Gewebe ein, deshalb sind kleine und oberflächliche Gelenke besser geeignet als große und tiefliegende. Die Therapie ist praktisch frei von unerwünschten Nebeneffekten.

Als begleitende Maßnahme empfiehlt sie sich also durchaus. Nur an akut entzündeten Gelenken sollte sie nicht angewendet werden. Die Kosten für eine Ultraschall-Therapie werden i. d. R.von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.

Naturheilkunde: Schmerz bei Arthrose muss nicht sein

Je früher die Therapie gegen Arthrose einsetzt, desto schneller lassen die schmerzhaften Beschwerden als belastendes Symptom nach.

Auch wenn Muskel-Aufbau undGewichts-Reduzierung diewichtigsten Ansätze sind: Schmerzen lassen sich im Alltag nicht immer verhindern, v. a. bei unvermeidbaren kurzfristigen Überlastungen im Beruf leiden die Erkrankten. Schmerzende Gelenke am Abend sind bei Arthrose keine Seltenheit.

Hier ist die Naturheilkunde gefragt, die eine Reihe von Therapien bietet, die die Schmerzen lindern können. Vor allem Umschläge sind für die lokale Behandlung hilfreich. Das klassische Beispiel dafür ist der Wickel, der Entzündungen lindert und die Durchblutung fördert.

Geeignet sind folgende Behandlungen gegen Schmerzen

  • Fango,
  • feuchtheißer Ölumschlag,
  • Kälte-Anwendung,
  • Umschlag mit kaltem Quark.

Für eine bessere Durchblutung bietet sich ein Umschlag mit schwarzem Senföl an, das mit heißem Wasser zu einer Paste vermischt wird. Senf kann reizend wirken, sollte also durch eine Auflage aus Mull von der Haut ferngehalten werden.

Für Wickel gegen geschwollene Gelenke bei entzündlichen Prozessen eignen sich

  • Heilerde,
  • Beinwell,
  • Weißkohl.

Apotheken bieten außerdem Mischungen, die bereits fertig angesetzt und damit schnell zur Anwendung bereit sind.

Wichtig ist allerdings, dass bei Kaltanwendungen trotz deutlich schmerzlindernder Wirkung der Wickel nicht zu lang auf dem Gelenk bleibt. Sonst drohen Schäden an der Haut und auch eine allgemeine Verschlimmerung der Symptome im Anschluss.

Alternativen oder Ergänzungen zu Umschlägen

Nicht alle Patienten sind in der Lage, Umschläge für die Therapie vorzubereiten, etwa wenn die körperlichen Voraussetzungen dafür nicht gegeben sind.

Der Aufwand, um die notwendigen Zutaten zu organisieren, kann überfordern. Das gilt aber auch für Patienten, die voll im Berufsleben stehen und ihre Arthrose nur bei akuten Schüben bemerken.

  • Für sie gibt es entsprechende Pflaster aus der Apotheke, die sich v. a. für die Behandlung am Knie empfehlen.
  • Auch das Tapen eignet sich nicht nur für Therapien bei Muskel-Problemen, sondern kann auch bei Arthrose helfen. Entscheidend ist, dass das Tape an der richtigen Stelle aufgeklebt wird. Arzt oder Apotheker können die Betroffenen mit den dazu nötigen Informationen versorgen.Die Tapes regen den Lymphfluss an und entlasten das Knie. Die Schwellungen lassen nach – und damit auch der Schmerz. Natürlich eignet sich das Tapen auch für alle anderen Gelenke.
  • Eine ergänzende oder alleinige medizinische Versorgung bietet die Akupunktur. Die Wirkung der Akupunktur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird von Naturheilkundlern und Schulmedizinern gleichermaßen anerkannt. Auch die Beweglichkeit verbessert sich unter der Behandlung, wenn sie von einem fachkundigen Therapeuten durchgeführt wird.

Akupunktur

Akupunktur kann die Schmerzen lindern und eine Operation hinauszögern. Eine Garantie auf eine erfolgreiche Therapie gibt es zwar nicht und die Datenlage ist ebenfalls noch unzureichend.

Eine Studie der Berliner Charité (The Lancet, Juni 2005) zeigte jedoch: 12 Akupunktur-Behandlungen können die Schmerzen bei einer Kniegelenks-Arthrose verringern und die Gelenk-Beweglichkeit verbessern. Die Besserung durch die Akupunktur nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hielt mindestens 8 Wochen an.

Probieren Sie die Akupunktur-Behandlung aus, denn sie ist weitestgehend nebenwirkungsfrei und kann möglicherweise einen künstlichen Gelenk-Ersatz hinauszögern.

Die gesetzlichen Krankenkassen kommen für eine begrenzte Anzahl von Therapie-Sitzungen auf. Sind Sie interessiert, sollten Sie möglichst einen umfassend ausgebildeten Arzt wählen.

Adressen von qualifizierten Akupunkteuren in Ihrer Nähe erhalten Sie im Internet unter: www. akupunktur-aktuell.de sowie bei der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA, Telefon: 089/7 10 05 11, www.daegfa.de).

Tees und Badezusätze lindern Arthrose-Finger

An dieser Stelle ein beispielhaftes Rezept für einen Arthrose-Tee; bereiten Sie ihn so zu:

  1. Übergießen Sie 1 TL getrocknete geschnittene Brennnessel-Blätter (aus der Apotheke) mit heißem Wasser
  2. Lassen Sie den Tee 10 Min. ziehen,
  3. bevor Sie ihn dann schließlich abseihen.

Trinken Sie täglich mehrmals 1 Tasse – bis zu 1 l.

Auch Zinnkraut bzw. Ackerschachtelhalm entfaltet entzündungshemmende und schmerzstillende Kräfte. Naturheilkundler empfehlen Gelenk-Geschädigten Zinnkraut-Tee und -bäder bzw. -Teilbäder für die erkrankten Gelenke.

Für einen Zinnkraut-Tee machen Sie Folgendes:

  1. Übergießen Sie 1 gehäuften TL getrocknetes Zinnkraut mit 1/4 l kochendem Wasser.
  2. Seihen dies nach 5 Min. ab.

Trinken Sie davon 2 Tassen täglich.

Fußreflexzonen-Massage

Das Ergebnis einer Doktorarbeit der Universität Jena kann Ihnen weiterhelfen, wenn Sie unter Kniegelenks-Arthrose leiden. Die Forschungen zeigen deutlich: Die Fußreflexzonen-Massage hilft, die Knieschmerzen zu lindern.

30 Patienten wurden 6 Wochen vor der Behandlung über Ihre Schmerzen befragt. Dann erhielten sie 12 Massagen – jeweils 2 Behandlungen pro Woche. 92% der Teilnehmer befürworteten die Behandlung, sie fühlten sich besser. Die Schmerz-Intensität sank um über 60%, die Beweglichkeit im Gelenk steigerte sich um mehr als 12 Grad.

Die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit der Patienten hielt auch noch 8 Wochen nach dem Ende der Behandlungen an und sorgte für eine gesteigerte Lebensqualität.

Fußreflexzonen-Massagen bieten Physiotherapeuten und  Heilpraktiker an. Die Kosten werden von gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen; sie liegen bei 25 – 50 € pro 45 Min.

Letzte Möglichkeit: Gelenk-Ersatz

Allein in Deutschland werden pro Jahr über 400.000 große Gelenk-Ersatz-OPs durchgeführt: die „neue“ Hüfte, das „neue“ Knie, die „neue“ Schulter.

Diese Sparte der modernen Medizin ist natürlich für viele Menschen ein wahrer Segen und befreut sie oft von schrecklichen Schmerzen. Dennoch hat sie auch Nachteile, die spätestens dann beginnen, wenn eine Wechsel-Operation ansteht.

Wenn die Verschleiß-Erscheinungen der Gelenke zu weit fortgeschritten sowie alle Möglichkeiten der konservativen und medikamentösen Therapie ausgeschöpft sind, bleibt meist nur noch eine Endoprothese (künstliches Gelenk).

Da bei jeder Operation ein Teil des gesunden Knochens zur Verankerung der Prothese geopfert werden muss, wird sie so lange wie möglich hinausgeschoben.

Die Frage nach der genauen Technik und dem verwendeten Material bzw. Modell wird Ihnen Ihr Operateur ausführlich erklären. Viel wichtiger sind seine Erfahrung und die Zahl der von ihm bereits durchgeführten Gelenk-Ersatz-Operationen. Das gilt auch für den von ihm gewählten Gelenk-Zugang (Schnittführung).

Und zum Schluss noch etwas Wichtiges: Sie sollten sich bei Ihrem Operateur wohlfühlen. Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Operateur und Patienten ist für eine erfolgreiche Behandlung sehr wichtig, auch wenn man das wissenschaftlich nicht messen kann.

Hier erfahren Sie mehr zu gängigen und neueren Operations-Methoden bei Arthrose.

Eigeninitiative

Sie können aber auch selbst etwas tun, um den Verschleiß zu verhindern bzw. die Arthroseschäden so gering wie möglich zu halten. Die richtige Bewegung und Ernährung sowie die Naturheilkunde und auch Akupunktur können die Gesundheit Ihrer Gelenke unterstützen.

Weitere Optionen

Und hier noch einige weitere Möglichkeiten für leidgeplagte Arthrose-Patienten:

Hyaluronsäure polstert Gelenkverschleiß ab

Viele kennen Hyaluronsäure als „Faltenkiller“, der zu einer jugendlicheren Haut verhelfen kann. Aber wußten Sie auch, dass diese auch gegen Arthrose helfen kann?

Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die in allen Körpergeweben vorhanden ist. Sie wird von den kollagenen Fasern produziert und zeichnet sich durch ein hohes Wasserbindungs-Vermögen aus. Das machen sich inzwischen nicht nur Anti-Aging-Spezialisten, sondern auch Orthopäden zunutze:

Schmerzen und Bewegungs-Einschränkungen entstehen bei einer Arthrose ja dadurch, dass aufgrund von Abnutzungs-Erscheinungen die Gelenk-Anteile aneinanderreiben.

Hier kann die Hyaluronsäure lindernd wirken. Mit einer feinen Kanüle direkt ins Gelenk gespritzt bildet sie hier ein Wasserpolster, das die Funktion des abgenutzten Knorpels übernehmen kann. Sprechen Sie Ihren Arzt doch einmal darauf an!

ASME

Was der Naturstoff S-AME  alles kann, und was ihn vielleicht sogar noch besser für Arthrose-Patienten macht als die o. g. und typischerweise als Schmerzmittel verbreichten nichtsteroidalen Antirheumatika ( NSAR) – so z. B. Diclofenac oder Ibuprofen – lesen Sie an dieser Stelle.

Nahrungsergänzungsmitttel und Vitamine

Hier erfahren Sie zudem, was in puncto Arthrose von den Wirkungen von Nahrungs-Ergänzungsmitteln und Vitaminen zu halten ist.

Mehr zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten der Arthrose finden Sie hier.

„Wer rastet, der rostet“ – Bewegung als Prophylaxe

Die Vermeidung extremer Belastungen bedeutet nicht die völlige Ruhigstellung des Gelenks. Diese früher oft geäußerte Empfehlung gilt heute nicht mehr. Im Gegenteil: Ärzte warnen sogar davor, denn die übertriebene Schonung der Gelenke kann zu einer Versteifung führen.

Notwendig ist daher eine regelmäßige und richtig dosierte Bewegung, die die Stoffwechsel-Aktivität der Knochen, Knorpel und Bänder fördert.

Nur wer seine Gelenke häufig – am besten täglich – dosiert mit der richtigen Bewegung beansprucht, sorgt dafür, dass die Produktion der für das Funktionieren der Gelenke so wichtigen Gelenkschmiere angeregt und aufrecht erhalten wird.

In jedem Fall ist dosierte Bewegung für die Lebensdauer und Funktionstüchtigkeit unserer Gelenke besser als gar keine, denn das Sprichwort „Wer rastet, der rostet“, gilt gerade für unseren Gelenk-Apparat.

Wer einer Arthrose vorbeugen möchte, sollte also auf ausreichend Bewegung achten.

Wer keine Zeit zum Sporttreiben hat, sollte sich dann zumindest im Alltag möglichst viel bewegen. Nehmen Sie z. B. die Treppe anstelle des Aufzugs, steigen Sie eine Station früher aus der Straßenbahn aus oder fahren Sie mit dem Fahrrad. So binden Sie ein wenig Bewegung in Ihren Alltag ein.

Als Unterstützung einer Therapie bewährte sich maßvolle Bewegung durchaus. Hier finden Sie zudem einige gymnastische Übungen, die Arthrose-Gelenke stärken.

Die Wahl der richtigen Sportart bei Arthrose

Neben der richtigen Dosierung der sportlichen Belastung kommt es darauf an, die richtige Sportart  auszuwählen.

Wer Schwierigkeiten mit der Wirbelsäule, den Hüft-, Knie- und Fußgelenken hat, sollte möglichst nicht laufen oder joggen, denn der Aufprall beim Aufsetzen der Füße entspricht dabei jeweils dem 2,5-fachen Körpergewicht und stellt eine starke Belastung dar. Jogging ist nur bei gesunden Gelenken, mit gut gedämpften Schuhen und auf weichem Wald- oder Rasenboden zu empfehlen.

Bewegung ja, Belastung nein – Wählen Sie gelenkschonende Alternativen

Gelenkschonende Sportarten sind für Arthrose-Patienten ideal: „Bewegen ohne Belasten“ heißt hier Ihre Devise. Wenn Sie die richtigen Sportarten wählen, stärken Sie Ihre Gelenke sogar.

Weniger günstig sind für Sie alle Bewegungsformen, die zu Gelenk-Belastungen durch Sprünge, schnelles Starten oder Stoppen einer Bewegung führen. Zu diesen Sportarten gehören fast alle Ballspiele, auch Squash und Tennis.

Als Sportarten, die die Gelenke strapazieren und auf Dauer schädigen, gelten z. B.:

  • Hoch- und Weitsprung,
  • Fußball,
  • Handball,
  • Basketball
  • und Tennis.

Insbesondere mit zunehmendem Alter sollten Sie diese Sportarten daher besser vermeiden.

Sinnvolle, weil gelenkschonende Alternativen

Suchen Sie sich also Alternativen, die langsame, aber regelmäßige Bewegungen erlauben. Eine Wohltat für Ihre Gelenke sind beispielsweise:

  • Aqua-Fitness
  • Inline-Skating,
  • Radfahren
  • Rudern,
  • Sanftes Gehen
  • Schwimmen,
  • Skilanglauf,
  • Walking
  • Wandern
  • und das Training auf geeigneten Fitness-Geräten.

Wenn Sie sich für Schwimmen entscheiden, sollten Sie aber nicht das Brustschwimmen wählen. Dabei hängt die Wirbelsäule durch oder wird überdehnt. Außerdem kann das heftige Beingrätschen Knie- und Hüftgelenke überlasten. Empfehlenswert sind dagegen Rückenschwimmen  oder Brustkraulen, weil bei diesen Schwimmstilen die Gelenke durch den Auftrieb im Wasser optimal entlastet werden.

Gymnastik im Wasser (Aqua-Fitness) ist für Ihre Gelenke ideal: Durch den Auftrieb im Wasser bewegen Sie sich besonders gelenkschonend.

Gehen  bzw. Walking  ist deshalb günstig , weil – im Unterschied zum Joggen – ein Fuß immer auf dem Boden bleibt und die Gelenke nur mit dem 1-fachen Körpergewicht belastet werden.

Dassanfte Gehen, bei dem Sie bewusst auf eine kleine Schrittlänge achten, ist für Sie auch bei Übergewicht oder einer Neigung zu Gelenk-Problemen ideal.

Beim Radfahren  werden die Gelenke geschont, weil das Gewicht vom Sattel getragen wird.

Und Skilanglauf  schließlich gilt deshalb als ideales Gelenk-Training, weil das rhythmische Gleiten im Schnee wie eine Wirbelsäulen-Gymnastik wirkt.

Das Prinzip eines sanften, gelenkschonenden Gleitens anstelle des harten Aufsetzens der Beine machen sich auch neuere Fitness-Geräte wie der Skilanglauf-Hometrainer  oder der Ellipse-Crosstrainer  zunutze, die v. a. in der grauen Jahreszeit für das Indoor-Training zu empfehlen sind.

Hier nochmals eine detaillierte tabellarische Übersicht:

Welche Sportarten sind für welche Arthroseform geeignet?

ArthroseformDie passende Sportart
KniegelenksarthroseGymnastik, Schwimmen, Skilanglauf, Walking, Aquajogging
HüftgelenksarthroseGymnastik, Skilanglauf, Walking
LWS-SyndromGymnastik, Schwimmen, Skilanglauf, Walking, Reiten, Aquajogging
HWS-SyndromGymnastik, Schwimmen, Radfahren, Walking, Aquajogging
Schulter-Arm-SyndromGymnastik, Radfahren, Walking, Kraulschwimmen, Aquajogging
FußgelenksarthroseRudern, Reiten, Schwimmen, Radfahren, Aqua-jogging

Professionelle Unterstützung beim Sport

Fitness-Studios undSportvereine bieten häufig entsprechende Programme bei Arthrose.

Wichtig ist, dass sich Schmerzen beim Sportnicht verstärken. Auch nach dem Training sollten die Schmerzen gelindert sein, aber keinesfalls stärker werden.

Andernfalls ist der Sport ungeeignet oder das Training zu intensiv. Mit der richtigen Therapie durch Bewegung lassen sich die Symptome auch bei fortgeschrittener Arthrose deutlich lindern.

Die richtige Ernährung bei Arthrose

Den meisten Betroffenen ist nicht bekannt, dass der Verlauf von Arthrose durch die Ernährung beeinflusst werden kann.

Das gilt natürlich in erster Linie für Übergewicht. Liegt die Diagnose Arthrose vor, sollten die Erkrankten selbst bei leichtem Übergewicht über eine gesunde Diät nachdenken. Das gilt v. a. bei Erkrankungen von Hüfte, Knie, Sprunggelenk und Mittelfuß.

Die arthrotische Veränderung im Knie kommt besonders häufig vor, wird aber nicht immer früh erkannt. Dafür ist die des Mittelfußes schon sehr früh schmerzhaft, da dieser Bereich sehr viel Gewicht trägt und kaum entlastet werden kann.

Eine kritische Analyse der Essgewohnheiten ist daher wichtig. Naturheilkundler und Schulmediziner empfehlen eine basische Ernährungs-Grundlage. Fettreiche Gerichte haben auf dem Speiseplan der Betroffenen nichts zu suchen.

Allgemein sollte der Fleischkonsum reduziert werden. Auch Alkohol sollte die Ausnahme sein. Dafür gehören vitaminreiche Speisen täglich auf den Teller.

Besonders empfehlenswert sind:

  • Äpfel,
  • Birnen,
  • Chinakohl,
  • Brokkoli,
  • Fenchel,
  • Grünkohl,
  • junger Spinat
  • und Salat.

Auch das „Wundermittel“ Gelatine wird seit Generationen gegen Arthrose empfohlen. Gelatine gibt es verarbeitet in verschiedenen Lebensmitteln wie Wackelpudding, aber auch als reinen Stoff. Längst bieten Apotheken auch spezielle Präparate auf der Basis von Gelatine an.

Die positive Wirkung auf degenerative Gelenk-Erkrankungen ist seit 1870 bekannt. Es lohnt sich also, den Eiweißstoff vermehrt in die Ernährung mit einzubeziehen, um eine Verbesserung der Knorpel-Struktur zu erreichen.

Grundlage der Wirkung ist, dass die Gelatine beim Menschen vom Darm resorbiert wird. Dabei verändern sich die enthaltenen Substanzen nicht und können ihre Wirkung entfalten.

Knochengesunde Ernährung und Vitamin D gegen Arthrose

Mit Ihrer Ernährung leisten Sie also einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit Ihrer Gelenke.

Bereits im Jahr 2010 zeigte eine Studie des King’s College in London in Großbritannien, dass der regelmäßige Verzehr (mindestens 3x pro Woche) von Gemüse-Sorten mit hohem Gehalt an Schwefel-Verbindungen das Arthrose-Risiko um 30% senken kann.

Mit diesen Gemüse-Sorten beugen Sie einer Arthrose vor:

  • Lauch
  • Zwiebeln
  • Kohlgemüse
  • Brokkoli

2013 belegte eine Studie der Universität von East Anglia in Norwich (Großbritannien), dass Brokkoli die Zerstörung des Gelenk-Knorpels aufhält, da seine Inhaltsstoffe knorpelabbauende Enzyme blockieren.

Verantwortlich für diese Wirkung ist das im Brokkoli reichlich enthaltene Senföl Sulforaphan. Diese Substanz ist auch in Kresse, Meerrettich, Rucola und Radieschen enthalten. Diese Gemüse-Sorten sollten Sie Ihren Gelenken zuliebe am besten täglich auf den Speiseplan setzen.

Für den Aufbau einer gesunden Knorpel- und Knochen-Substanz benötigt Ihr Körper Vitamin D. Dieses Vitamin ist dafür notwendig, dass Kalzium aus dem Darm aufgenommen werden und in die Gelenk-Strukturen eingebaut werden kann.

Zwar kann Ihr Körper durch die Einwirkung von Sonnenlicht auch selbst Vitamin D herstellen. Dazu müssen Sie sich allerdings bei Sonnenschein täglich mindestens 1/2 Std. mit unbedeckten Armen im Sonnenlicht aufhalten.

Experten empfehlen inzwischen einheitlich für eine optimale Versorgung täglich 1.000 I. E. Vitamin D einzunehmen. Die entsprechenden Präparate erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke.

Alternativen zur Ernährungs-Umstellung

Wer seine Ernährung nicht umstellen will, kann sich auch mit einem Entschlackungs-Tag helfen.

Ein solcher Tag sollte fleischfrei sein. Auf Genuss-Gifte, also Lebensmittel und bestimmte Wirkstoffe, die nicht wegen ihres Nährwertes, sondern allein aufgrund ihres Geschmacks und ihrer teilweise anregenden Wirkung konsumiert werden, sollten die Arthrose-Patienten an diesem Tag ebenfalls verzichten.

Zu den gebräuchlichsten Genuss-Giften zählen u. a.:

  • Alkohol,
  • Kaffee,
  • Tabak
  • und Schokolade.

Stattdessen empfehlen sich Gemüsesäfte oder auch bittere Tees, die in der Apotheke gemischt werden können. Sie helfen dem Organismus dabei, zu entsäuern.

Nicht zu vergessen ist auch die pharmakologische Wirkung von Nahrungsmitteln:

  • Ananas etwa enthält Bromelain, ein Enzym, das die Symptome der Erkrankung lindern kann.
  • Und auch die Papaya gehört auf die Liste der Früchte, die der Gesundheit der Gelenke dienen.

Die verbesserte Gesundheit nach einer Ernährungs-Umstellung kann so nachhaltig sein, dass sich Arthrose-Patienten häufig auch mit dem Heilfasten befassen.

Das kann sinnvoll sein, sollte aber in jedem Fall mit dem betreuenden Arzt abgesprochen werden. Sicher ist dazu ein Aufenthalt in einer Kurklinik sinnvoller als ein Selbstversuch.

Fazit zur richtigen Behandlung von Arthrose

Es gibt kein Allheilmittel und auch keine Einzel-Lösung.

Für Betroffene ist es wichtig, früh zureagieren und die schädlichen Faktoren auszuschalten oder wenigstens deutlich zu reduzieren. Dazu gehören die Anpassung der Ernährung und Ausgleichs-Sport.

Auch wenn Schmerzmittel nicht immer zu vermeiden sind, finden Betroffene mit Wickeln eine weitere gute Möglichkeit, den Schmerz deutlich zu lindern.

Nur mit einer vernünftigen und breit aufgestellten Therapie kann das Fortschreiten der Arthrose verlangsamt oder sogar aufgehalten werden.

Arthrose oder Arthritis: Was ist der Unterschied?

Häufig herrscht Unklarheit darüber, wie sich Arthrose und Arthritis voneinander unterscheiden – oft werden beide Begriffe im Volksmund auch parallel benutzt. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Ausprägungen des Gelenkverschleißes.

Arthrose

Unter Arthrose versteht man den reinen Verschleiß, der durch Alterung, fehlende Bewegung oder andereRisikofaktoren ausgelöst bzw. begünstigt wird. Es kommt zu einer geringen Gelenkbelastbarkeit und starken Schmerzen.

Bei der Arthrose wird nicht zwischen akut und chronisch unterschieden – allerdings gibt es die sogenannte aktivierte Arthrose. Hierunter versteht man eine Arthrose, die nach starker Belastung zu Entzündungen führt.

Arthritis

Arthritis ist eine akute oder chronische Gelenks-Entzündung. Dabei muss nicht einmal ein Gelenkverschleiß vorliegen. Stattdessen können Stoffwechsel-Erkrankungen oder extreme Belastungen die Ursachen sein.

Auch Infektionen durch Viren oder Bakterien können eine Arthritis hervorrufen. Gerade Letztere sind sehr gefährlich, da sie zu einer Gelenk-Zerstörung führen können.

Hier erhalten Sie weitere Informationen

Wenden Sie sich an folgende Institutionen, um weitere Information über Arthrose und künstliche Gelenke einzuholen:

  • Deutsche Arthrose-Hilfe e.V., Postfach 11 05 51, 60040 Frankfurt / Main, Tel. 06831 – 94 66 77 (gibt das Heft “Arthrose-Hilfe” heraus, kostenlose Weitergabe von Kontaktadressen), www.arthrose.de
  • Bei der Endo-Klinik (unter www.endo-klinik.de) gibt es unter dem Stichwort “Prothetik” gute Patienteninfos zu Hüft- und Kniegelenks-Prothesen.
  • Informationen über aktuelle Entwicklungen der Endoprothetik und Tipps für das Leben nach der Operation finden Sie unter www.kuenstliches-gelenk-forum.de.
  • Über das Leben (z. B. Sport, Reisen, Freizeit) mit Gelenkersatz gibt es ausführliche Infos beim Infodienst Orthopädie unter www.kkk-bonn.de/kkk/home.htm.

Deutsches Arthroseforum

Neben den vielen Informations-Angeboten von Orthopäden, Kliniken und anderen Anbietern empfiehlt sich v. a. das Deutsche Arthroseforum. Der Selbsthilfe-Verein im Internet (www.deutsches-arthrose-forum.de) bietet eine Vielzahl interessanter Patienten-Informationen und Kontakte zu Ärzten und Patienten.

  • Deutsches Arthroseforum, Kopernikusallee 56, 75175 Pforzheim, Tel. 07231 / 28 00 05
Arthrose Prof. (DHfPG) Dr. Thomas Wessinghage Arthrose: So halten Sie Ihre Gelenke in Form

Hier erfahren Sie von unseren Experten, wie Sie als Arthrose-Patient Ihre Gelenke wirkungsvoll in Form halten können – und sollten:

Arthrose Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Arthrose im Daumen: So besiegen Sie die Schmerzen

Schmerzen im Daumen, die immer auftreten, wenn Sie versuchen, etwas zusammenzudrücken oder zu greifen, rühren häufig von einer Arthrose im Daumengelenk.

Arthrose Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Arthrose im Sprunggelenk: Ursachen und Formen

In diesem Beitrag erfahren Sie von unseren Experten alles rund um die Ursachen für und Formen von Arthrose im Sprunggelenk.

Arthrose Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Arthrose: Die unterschiedlichen Operationsmethoden

Hier erfahren Interessierte und Betroffene mehr über herkömmliche sowie neuere Operations-Methoden bei der Volkskrankheit Arthrose:

Arthrose Prof. (DHfPG) Dr. Thomas Wessinghage Kniegelenks-Arthrose: So stabilisieren Sie Ihre Knie zum Schutz

Gezielte Übungen können Ihnen helfen einer Kniegelenks-Arthrose vorzubeugen. Was Leidgeplagte außerdem tun können, und mehr lesen Sie hier: