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Magnesium macht Ihr Herz stark

Ihr Herz schlägt jeden Tag 100.000 Mal, in 70 Lebensjahren sind das 2,5 Milliarden Kontraktionen. Jeden Tag pumpt es 7 Tonnen Blut durch Ihre Gefäße, bei Belastungen kann sich diese Menge sogar noch verdoppeln. Pausen kann Ihr Herz nicht machen. Selbst wenn Sie schlafen, pumpt es weiter. Das geht natürlich nicht ohne Versorgung. Der wichtigste Herzstoff ist Magnesium.

In Ihrem Herz findet sich die höchste Magnesiumkonzentration, verglichen mit anderen Organen:

  • Magnesium braucht Ihr Herz für die Energieproduktion
  • Die Reizweiterleitung, die dafür verantwortlich ist, dass Ihr Herz nicht aus dem Takt gerät, ist magnesiumabhängig
  • Der Vitalstoff verbessert die Sauerstoffaufnahme in den Herzmuskelzellen
  • Magnesium weitet die Blutgefäße und entspannt die Muskulatur. So senkt es einen zu hohen Blutdruck und schont damit Ihr Herz
  • Es hält Ihr Blut dünnflüssig und lässt es nicht so schnell gerinnen

Fehlt Ihnen Magnesium, wirkt sich das sofort auf Ihr Herz aus. Niedrige Magnesiumwerte machen sich schnell in Herzrhythmusstörungen oder Angina Pectoris bemerkbar.

Magnesium im Wasser kann Ihr Körper gut aufnehmen

Eine Beobachtung machen Ärzte und Wissenschaftler immer wieder: In Gegenden, in denen das Wasser hart ist, was auch bedeutet, dass es magnesiumreich ist, gibt es weniger Fälle von Herzinfarkt und Schlaganfall als in Regionen mit weichem, magnesiumarmem Wasser. In Zahlen ausgedrückt lässt sich mit magnesiumreichem Wasser das Risiko für Schlaganfälle um bis zu 40 % senken. Das liegt daran, dass Magnesium-Ionen aus dem Trinkwasser (oder alternativ aus magnesiumreichem Mineralwasser) gut von Ihrem Körper aufgenommen werden.

Aber Vorsicht: Hartes Wasser lässt Geräte unschön verkalken und ist ein Grund, warum Kaffee und Tee nicht so gut schmecken. Viele Menschen verwenden daher Wasserfilter, um ihr Wasser zu entkalken. Dabei ziehen Sie aber auch das Magnesium aus dem Trinkwasser, berauben Ihren Körper also einer wichtigen Magnesiumquelle.

Warum erst handlen, wenn es zu spät ist?

Die Gabe von Magnesium ist heute eine Standardtherapie nach einemHerzinfarkt. Jeder Patient erhält dann Magnesium-Infusionen. So kommt Ihr Herz wieder gleichmäßig in Rhythmus, die Durchblutung verbessert sich, und die Energieproduktion in den Herzmuskelzellen wird angestoßen. Aber warum muss das Kind immer erst in den Brunnen fallen? Wir wissen seit der Framingham-Studie aus den 50er-Jahren, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen abnehmen, je höher der Magnesiumspiegel im Blut ist – um bis zu 30 %. Schützen Sie sich also – statt hinterher nachzubessern!

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