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Migräne: Ursachen, Symptome und Behandlung

Bei Migräne handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, die sich durch periodisch wiederkehrenden und anfallartig auftretenden, einseitigen Kopfschmerz auszeichnet. Sie kann von diversen Nebensymptomen wie Übelkeit, Erbrechen und einer Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Licht begleitet werden. Migräne ist eine primäre Kopfschmerzerkrankung, was bedeutet, dass die Kopfschmerzen nicht die Folge einer bestehenden Erkrankung wie beispielsweise einer Hirnblutung oder eines Tumors sind.

Migräne© WavebreakmediaMicro – Fotolia

Migräne: Was ist das überhaupt?

Tritt im Vorfeld der Migräne eine Aura auf, also eine Reihe von neurologischen Ausfallerscheinungen wie Sehstörungen, Störungen der Sensibilität, des Sprachvermögens und des Geruchsempfindens bis hin zu Halluzinationen, bezeichnet man die Migräne als „klassische Migräne“. Fehlt die Aura, handelt es sich um eine „gewöhnliche Migräne“. Besonders bei älteren Migränepatienten kann auch eine Aura auftreten und wieder verschwinden, ohne dass es zu den typischen starken, pulsierenden Kopfschmerzen kommt.

Die Kopfschmerzen können begleitet werden von:

  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Empfindlichkeit gegen Gerüche

Ein Migräne-Anfall dauert vier bis 72 Stunden und beginnt häufig in den frühen Morgenstunden.

Typische Ursachen für Migräne

Migräne entsteht durch eine Fehlsteuerung des Gehirns und seiner Blutgefäße. Ein spezielles bildgebendes Verfahren (Positronenemissions-Tomographie) konnte zeigen, dass es im Hirnstamm eine Art „Migräne-Zentrum“ gibt, dessen Nervenzellen während eines Anfalls überaktiv sind. Diese Überaktivität führt dazu, dass der Gesichtsnerv (Trigeminusnerv) Schmerzsignale an das Gehirn sendet. Gleichzeitig werden vermehrt Nervenbotenstoffe ausgeschüttet, die zu einer Weitstellung der Blutgefäße im Gehirn führen. Die Gefäßwände werden durchlässig und es entsteht eine neurogene Entzündungsreaktion, bei der Sie den Blutfluss im Gehirn als pulsierenden Kopfschmerz empfinden.

Eine Migräne wird nach gründlicher Anamnese und einer körperlichen Untersuchung zum Ausschluss anderer Krankheiten diagnostiziert; das Führen eines Kopfschmerztagebuches kann hilfreich sein. Migräne ist nach dem momentanen Forschungsstand nicht heilbar, allerdings können Häufigkeit und Heftigkeit der Anfälle durch eine entsprechende Behandlung günstig beeinflusst werden. Dazu stehen verschiedene Medikamente sowie alternativmedizinische Methoden zur Verfügung.

Möglichkeiten der Behandlung

In manchen Fällen wirken bei Beginn einer Migräneattacke einfache Maßnahmen. Probieren Sie aus, was Ihnen hilft:

  • Eisbeutel oder Kaltkompresse im Nacken
  • Wärmflasche auf der Stirn bzw. im Nacken
  • Fußbad mit warmem Salzwasser (zwei bis drei Esslöffel Salz auf 10 Liter)
  • Spaziergang oder zügiges Gehen
  • Fußreflexzonenmassage
  • Akupressur
  • eine Tasse Kaffee oder ein Glas Kognak

Grünes Licht: Bei Migräne häufig erträglich

Wissenschaftler der Harvard Medical School in Boston (USA) wollten untersuchen, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, den Aufenthalt in abgedunkelten Räumen zu umgehen, der für fast alle Patienten während eines Anfalls die einzige Möglichkeit ist. Die Forscher haben an über 40 Migränepatienten sichtbares Licht in unterschiedlichen Wellenlängen getestet. Die Testpersonen saßen während eines Migräneanfalls vor Lichtmaschinen mit entweder blauem, grünem, gelbem oder rotem Licht unterschiedlicher Stärke. Danach mussten sie beurteilen, wie sich die Migränebeschwerden durch das verschiedene Licht verändert hatten.

Fast 80 Prozent der Teilnehmer empfanden helles Licht, egal in welcher Farbe, als sehr unangenehm. Doch es gab eine Ausnahme: Grün gehörte nicht dazu. Sanftes grünes Licht konnte ihn sogar um 20 Prozent lindern. Den Grund dafür fanden die Wissenschaftler im Gehirn, als sie die Signalaktivitäten der Nervenzellen maßen. Das grüne Licht löste im Gehirn deutlich schwächere Impulse aus. Die Forscher wollen jetzt ihre Ergebnisse durch größere Studien bestätigen und dann grüne Glühlampen sowie Sonnenbrillen entwickeln, die nur grünes Licht durchlassen. So sollen Migränepatienten in Zukunft wieder aktiver am Leben teilnehmen können.

Pestwurz und Minzöl helfen gegen Migräne

Die von Ärzten verordneten Medikamente (Triptane) sind oftmals nicht ohne Nebenwirkungen. Falls Sie selbst von Migräne betroffen sind, sollten Sie daher einmal die natürlichen Alternativen ausprobieren. Damit es gar nicht erst zum Anfall kommt, können Sie mit der zu den Korbblütlern gehörenden Heilpflanze Pestwurz (Petasites hybridus) vorbeugen. Diese vorbeugende Maßnahme wird sogar von der Deutschen Gesellschaft für Migräne und Kopfschmerz empfohlen. Die Inhaltsstoffe wirken krampflösend und entzündungshemmend, wobei die Hauptwirkung dem zu den Sesquiterpenen zählenden Petasin zugesprochen wird. Die vorbeugende Einnahme von Pestwurzextrakten wird auch von der Deutschen Gesellschaft für Migräne und Kopfschmerz empfohlen. Allerdings müssen Sie für eine medizinische Wirkung Präparate wählen, mit denen Sie eine Tagesdosis von 100 bis 150 mg Pestwurzextrakt erhalten (z. B. Pestwurz Diamant Natuur, Petasites Petadolex®). Empfehlenswert ist eine kurmäßige Anwendung von sechs Monaten. Eine deutliche Verminderung der Anfallshäufigkeit tritt meistens bereits nach vier Wochen ein.

Sollte es Sie trotzdem noch einmal erwischen, lohnt sich ein Versuch mit Minzöl. Forscher der Universität Würzburg haben in einer Studie herausgefunden, dass das ätherische Öl der Pfefferminze den gleichen schmerzstillenden und krampflösenden Effekt wie das chemische Schmerzmittel Paracetamol hat. Probieren Sie es einfach einmal aus: Reiben Sie bei den ersten Anzeichen eines drohenden Migräne-Anfalls ein paar Tropfen reines Minzöl auf jede Schläfe und Sie verhindern dadurch in vielen Fällen, dass Sie sich stundenlang quälen müssen.

Entspannungstechniken gegen Migräne

Autogenes Training, Yoga und progressive Muskelentspannung reduzieren die Schmerzanfälligkeit Ihres Körpers. Nach einigen Trainingsstunden werden Sie die Schmerzen nicht mehr so heftig wahrnehmen. Zudem entspannen Sie bei solchen Übungen nicht nur geistig, sondern auch Ihr Körper erfährt Entspannung. Sie können solche Techniken dazu einsetzen, um die verengte oder erweiterte Blutgefäße wieder in ihre ursprüngliche Größe zurückzubringen. Gerade die progressive Muskelentspannungeignet sich, wenn die Ursachen Ihrer Migräne in einer Verkrampfung der Halsmuskeln zu suchen sind. Sie lernen, wie Sie Ihre Muskeln gezielt anspannen und wieder bewusst entspannen, sodass Sie damit Verkrampfungen sowie psychische Anspannungen lösen können.

Akupunktur gegen Migräne wird von einigen Krankenkassen im Rahmen eines Modellprojekts übernommen. Die Nadeln setzen kann Ihnen ein Heilpraktiker oder ein in Akupunktur ausgebildeter Arzt. Kurse in Entspannungstechniken gibt es bei Volkshochschulen, aber auch Krankenkassen bieten sie an. Lassen Sie sich bei allen Entspannungstechniken von Ihrem Trainer Übungen zeigen, die Sie für die Migräneprävention, aber auch bei einem akuten Anfall nutzen können.

Biofeedback

Bei dieser Methode lernen Sie, willentlich Ihre Körpervorgänge zu beeinflussen. Das geht so weit, dass Sie auch die Spannung in bestimmten Muskelgruppenkontrollieren können. Ihnen wird beigebracht, wie Sie die Blutgefäße in den Schläfen willentlich verengen und dadurch Schmerzattacken verhindern können.

Dazu bekommen Sie einige Sensoren auf die Schläfen geklebt, mit denen der Therapeut die Dicke Ihrer Blutgefäße misst. Dann entwickelt er mit Ihnen zusammen Strategien, mit denen Sie Ihre Gefäße beeinflussen können: Sie stellen sich zum Beispiel einen Eisklumpen vor, der auf Ihrer Stirn liegt. Diese Vorstellung wirkt sich sofort auf Ihre Blutgefäße aus: Sie verengen sich und bei einem akuten Migräne-Anfall können Sie so den Schmerzen entgehen.

Stressbewältigung

Stress ist einer der Hauptauslöser der Migräne. In einem Anti-Stress-Training, das Sie bei der VHS, aber auch mit einem persönlichen Trainer durchführen können, lernen Sie Ihre persönlichen Stressoren kennen und bekommen Strategien an die Hand, wie Sie ihnen begegnen. Alleine nach Ihren Stressauslösern zu fahnden, ist gar nicht so einfach, da Sie Faktoren, die Sie stressen und so zu einem Migräne-Anfall führen, teilweise gar nicht als Stress wahrnehmen.

Atemtherapie

Da Sie bei einem Migräne-Anfall unweigerlich die Nacken- und Schultermuskulatur krampfhaft an- und dadurch verspannen, bieten Ihnen Atemübungen die Möglichkeit zur schnellen Entspannung der Muskulatur. Es handelt sich dabei um Übungen, die Sie auch zwischendurch anwenden können.

Denken Sie positiv!

Genau so, wie Sie sich mit negativen Gedanken in den Schmerz hineinsteigern können, können Sie ihn mit positiven Gedanken verdrängen oder zumindest teilweise ausblenden. Alle diese Methoden müssen Sie natürlich präventiv erst einmal erlernen. Wenn Sie dann aber über das notwendige Wissen verfügen, können Sie im Migränefall die gelernten Übungen anwenden und so die Beschwerden lindern. Bei einem leichten Anfall können sie sogar ganz verschwinden.

Diese homöopathischen Mittel lindern den Anfall

  • Belladonnapasst gut, wenn Sie plötzlich pulsierende Kopfschmerzen haben und Ihr Kopf dabei gerötet ist. Alle äußeren Reize verschlechtern die Schmerzen, nur ein Zurückbeugen des Kopfs und Druck lindern ein wenig.
  • Coffeaist Ihr Mittel, wenn Ihre Kopfschmerzen stechend sind, Sie ein Hitzegefühl im Kopf haben und nicht schlafen können.
  • Iris versicolor hilft bei der typischen Wochenendmigräne mit Übelkeit und saurem Erbrechen als Folge von geistiger Überanstrengung in der Woche.
  • Nux vomicalindert Migräne, wenn sie durch Überreizung, zu wenig Schlaf oder übermäßigen Kaffee- oder Alkoholgenuss entstanden ist.
  • Sepiaist das Migräne-Mittel für Frauen in den Wechseljahren. Die Patientinnen sind gereizt und können die Anwesenheit ihrer Familienmitglieder nicht ertragen.

Nehmen Sie das zu Ihren persönlichen Beschwerden am besten passende Mittel gleich zu Beginn des Migräne-Anfalls ein. Machen Sie sich dazu mit fünf Globuli der Potenz C30 eine Wasserauflösung und trinken Sie davon in viertelstündigen Abständen jeweils einen Schluck bis zum Eintritt einer Besserung.

Tipp: Heißer Nackenumschlag

Tauchen Sie bei den ersten Anzeichen einesbeginnenden Anfalls ein Kompressentuch in etwa 41°C heißes Wasser, wringen Sie es aus und legen Sie es auf den Nackenbereich auf.

Mit Strom gegen Migräne und Clusterkopfschmerzen

Etwa jeder Zehnte in Deutschland leidet regelmäßig unter Migräneattacken oder Clusterkopfschmerz. In einigen Fällen schlagen Medikamente nicht an. Für diese Patienten kommt eine neue Therapie in Betracht. Dabei pflanzen Ärzte zwei Elektroden im Nackenbereich ein. Die elektrischen Reize wirken auf den Hinterhauptsnerv (Okzipitalnerv). Sie mindern die Schmerzen bei mehr als 70 Prozent der Patienten mit chronischem Clusterkopfschmerz. Bei Migräne-Attacken spüren 40 Prozent der Patienten eine deutliche Besserung. Die „Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung“ (DGKN) empfiehlt, die okzipitale Nervenstimulation (ONS) in einer Fachklinik zu erwägen. Dies gilt insbesondere für chronische Clusterkopfschmerz-Patienten mit hohem Leidensdruck und bisher erfolgloser medikamentöser Prophylaxe.

Für die ONS kommen Patienten in Frage, die trotz Medikamente gleichbleibend unter chronischem Clusterkopfschmerz oder chronischer Migräne leiden. Die Mediziner setzen diesen Patienten bis zu zwei kleine Elektroden direkt unter der Haut am Nacken ein. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung. Ob das Verfahren wirkt, prüfen die Patienten mit einem Gerät in Größe einer Scheckkarte. Damit schalten sie die Elektroden an und aus. „Es kann vier bis sechs Wochen dauern, bis der Therapieeffekt einsetzt.“ Das erläutert Professor Dr. Andreas Straube, Kopfschmerzspezialist am Universitätsklinikum Großhadern in München. Schlägt die Methode an, pflanzen Spezialisten einen solchen Generator dauerhaft im Fettgewebe oberhalb des Schlüsselbeines ein. Alternativ erfolgt dies unterhalb des Rippenbogens oder in der Gesäßregion.

Langfristige Effekte bei Clusterkopfschmerzen

Klinische Neurophysiologen erproben die ONS seit fünf Jahren. Eine aktuell erschienene Übersichtsarbeit fasst die Ergebnisse von 58 Menschen mit Clusterkopfschmerz und mehr als 200 Migränepatienten zusammen und belegt die Wirksamkeit. Bei etwa 72 Prozent der Betroffenen mit Clusterkopfschmerz lässt die Schmerzhäufigkeit und -intensität um mehr als 50 Prozent nach. „Auch noch nach fünf Jahren war ein Großteil der Betroffenen schmerzfrei“, so der DGKN-Experte Straube.

Bei Migränepatienten hingegen stünden Langzeitstudien noch aus. Die bisher beobachteten Erfolgsraten seien weniger stabil als bei Clusterkopfschmerz-Patienten. Es ist noch unklar, wie genau die ONS wirkt. „Wahrscheinlich unterbinden die elektrischen Reize die Weiterleitung der Schmerzsignale im Hirnstamm“, vermutet Straube. Das ONS-Verfahren sei dennoch sicher und reversibel und die Risiken überschaubar. „Schlägt die Stimulation nicht an, werden die Elektroden entfernt. Bis auf den Hautschnitt bleiben keine körperlichen Veränderungen zurück.“

Potenzial noch nicht ausgeschöpft

Weitere Behandlungen neurologischer Krankheiten, die auf elektrische Stimulation setzen, werden zurzeit erprobt. „Das therapeutische Potenzial neurophysiologischer Methoden scheint längst nicht ausgeschöpft“, erklärt Straube. „Wir verfolgen insbesondere Methoden, bei denen elektrische Wellen von außen wirken. Diese erfordern keinen Hautschnitt.“

Dazu zählt die transkutane Nervus-Vagus-Stimulation. Dabei stimulieren die Forscher Kopfschmerz-Patienten und Patienten mit epileptischen Anfällen mehrere Stunden täglich im Bereich der linken Ohrmuschel elektrisch.

Migräne erfolgreich lindern durch Elektroakupunktur

Die Ursachen für die Migräne sind bis heute noch nicht bekannt. Es gibt Vermutungen, was zu den Beschwerden führen könnte. Inzwischen ist eine häufig vertretene Theorie, dass es sich um ein Ungleichgewicht des Botenstoffs Serotonin handelt. Hierdurch kommt es dann zu einer mangelnden Durchblutung bestimmter Hirnbereiche und zu den Beschwerden. Helfen können bei den Anfällen Medikamente. Sie verringern deren Stärke, teilweise auch die Häufigkeit der Schmerzanfälle. Allerdings gibt es kein Medikament, das die Beschwerden komplett verhindern kann.

Nadeln gegen den Schmerz

Forscher der Universität für TCM in Chengdu haben nun aber herausgefunden: Elektroakupunktur könnte ein Mittel sein, um Migräne besser in den Griff zu bekommen. Bei dieser Akupunkturart werden die Nadeln mit einem Gerät verbunden, das schwachen Strom aussendet. Werden die Nadeln an bestimmte Punkte gesetzt, dann werden Blockaden und Störungen im Energiefluss behoben und so Erkrankungen verhindert. Die Forscher führten eine Studie mit 245 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren durch. Alle Studienteilnehmer hatten im Durchschnitt an 4,9 Tagen pro Monat einen Migräneanfall.

Die Studienteilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt und unterschiedlich behandelt. Gruppe 1 erhielt vier Wochen lang an fünf Tagen Elektroakupunktur. Bei ihnen wurden die Nadeln korrekt gesetzt. Gruppe 2 wurde ebenso behandelt, aber die Nadeln wurden an anderen Hautstellen eingestochen. Es handelte sich also um eine Scheinakupunktur. Die dritte Gruppe fungierte als Kontrollgruppe. Hier gab es keinerlei Akupunktur.

Schmerzhäufigkeit und -stärke verringern sich

Nach diesen vier Wochen der Behandlung wurden die Patienten weiterhin beobachtet, dann wurden die Studienergebnisse ausgewertet. Es zeigte sich in den folgenden vier Monaten: In der Gruppe, in der die Nadeln korrekt gesetzt worden waren, verringerten sich die Migräneattacken. Die Teilnehmer hatten nur noch 3,2 Anfallstage im Monat, also im Durchschnitt nur noch 1,7 Attacken. Auch diejenigen, bei denen die Nadeln zwar gesetzt worden waren, aber an die falsche Stelle, litten unter weniger Attacken. Hier verringerte sich die Zahl der Anfälle aber deutlich weniger, nur um 2,1 pro Monat. Und in der Kontrollgruppe gab es im Durchschnitt 1,4 Anfälle weniger.

Aber nicht nur die Anzahl der Migräne-Anfälle und die der Schmerztage verringerte sich. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass auch die Schwere der Migräne-Attacken in der Gruppe, die korrekt behandelt worden war, deutlich nachgelassen hatte. In den anderen Gruppen hatte sich diese auch verringert, aber längst nicht so gravierend. Allerdings hatte dies keinen Einfluss auf die verwendete Medikamentenmenge. Sie war in allen Gruppen gleich groß.

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