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Bachblüten: Blütenessenzen spiegeln Seelenzustände wieder

Manchmal gibt es Phasen im Leben, in denen die Seele aus der Balance gerät. Wenn Sie gerade in einer solchen Phase stecken und Ihre Seele etwas mehr Stabilität gebrauchen könnte, ist vielleicht eine Bachblüten-Therapie genau das Richtige für Sie.

Der englische Arzt Edward Bach (1886 bis 1936) war davon überzeugt, dass Krankheiten vor allem aus seelischem Leiden heraus entstehen. Über Jahre hinweg erforschte er die typischen psychologischen Zustände und begann nach Heilmitteln zu suchen, die ihnen entsprechen.

Bachblüten-Therapie© Adobe Stock

Fündig wurde er bei den wild wachsenden Pflanzen seiner Heimat, die er rein nach seiner Intuition den krank machenden Seelenzuständen zuordnete. Er erspürte die Energie der Blüten und brachte sie in Beziehung zur energetischen Situation bei psychischen Problemen.

Die Hauptgruppen der negativen Seelenzustände nach Bach

  1. Angst
  2. Unsicherheit
  3. ungenügendes Interesse an der Gegenwart (Rückzug in die Vergangenheit)
  4. Einsamkeit
  5. Überempfindlichkeit gegenüber Einflüssen und Ideen (Sensibilität gegenüber allen Sinneseindrücken)
  6. Mutlosigkeit und Verzweiflung
  7. übermäßige Besorgnis um das Wohl anderer

Um die seelische Ebene zu erreichen, entwickelte Edward Bach eine Methode, die Essenz aus den Blüten zu extrahieren, damit die unsichtbaren seelischen Krankheitsursachen mit der unsichtbaren Pflanzenenergie behandelt werden können.

Bachblüten-Therapie: So wird die Essenz der Blüten extrahiert

Die Bachblüten-Therapie arbeitet nicht mit einer Aufbereitung der Pflanzen, sondern mit deren Energie. Hierzu wird die entsprechende Pflanze bei Sonnenlicht für drei bis vier Stunden in reines Quellwasser gelegt und der Ansatz anschließend abgefiltert.

Die erhaltene Lösung wird mit Weinbrand haltbar gemacht  Aus dieser Uressenz werden die Stockbottles (Vorratsflaschen, 10 ml ab 6 Euro) hergestellt, die Sie in der Apotheke kaufen können. Zur Bachblüten-Therapie stehen 38 derartig aufbereitete Essenzen zur Verfügung.

Bachblüten ersetzen keine Behandlung beim Arzt oder Heilpraktiker. Sie sind keine Therapie gegen ernsthafte körperliche Erkrankungen und sollten nur bei seelischen Befindlichkeitsstörungen angewendet werden.

So finden Sie die richtige Blütenmischung

Um die für Sie geeigneten Blütenessenzen herauszufinden, können Sie sich an einen naturheilkundlichen Arzt oder Heilpraktiker wenden. Die Kosten für eine solche Beratung (ab 50 Euro) werden nicht von den gesetzlichen Kassen erstattet.

Zwar gibt es bis heute keinen wissenschaftlichen Nachweis für die Wirkung der Bachblüten, viele Anhänger dieser Methode berichten jedoch über eine Steigerung ihres seelischen Wohlbefindens. Probieren Sie in schwierigen Situationen ruhig einmal Bachblüten als Helfer in der Not aus.

Zur Standardbehandlung nehmen Sie viermal täglich jeweils vier Tropfen Ihres Mittels ein. Tropfen Sie dazu Ihr Blütenmittel direkt mit der Pipette auf die Zunge.

Am wirkungsvollsten ist die Einnahme auf nüchternen Magen etwa 20 Minuten vor dem Essen und abends vor dem Schlafengehen. In akuten Zuständen können Sie vier Tropfen des angezeigten Mittels alle zehn Minuten bis zur Besserung einnehmen.

Bachblüten gegen Winterdepressionen

Lassen Sie sich in der Apotheke eine Mischung zusammenstellen und nehmen Sie diese nach Anleitung ein:

  • Sweet Chestnut (Edelkastanie) bei Hang zu trüben Gedanken
  • Willow (Weide) bei Depression und Verbitterung
  • Mustard (Ackersenf) bei Verzweiflung und gedrückter Stimmung
  • Gorse (Stechginster) bei Hoffnungslosigkeit
  • Larch (Lärche) bei mangelndem Selbstvertrauen
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