So wie der Mond Ebbe und Flut beeinflusst, hat er auch einen Effekt auf natürliche Vorgänge und den menschlichen Körper. Anhänger des Mondkalenders wollen diesen Einfluss nutzen, indem sie den bestmöglichen Zeitpunkt für alle möglichen Tätigkeiten auswählen.

Der Mond hat im Wesentlichen fünf „Zustände“: Neumond, zunehmender Mond, Vollmond, abnehmender Mond sowie den jeweiligen Stand des Mondes in einem Tierkreiszeichen. Hier streift der Mondkalender also die Astrologie.

Bei Neumond befindet sich der Mond zwischen Erde und Sonne und ist darum nicht sichtbar. Die Neumondphase eignet sich bestens für Entgiftungstage, Diäten und den Versuch, schlechte Gewohnheiten aufzugeben.

In den beiden Wochen, in denen der Mond zunimmt, ist alles, was den Körper stärkt, besonders erfolgsversprechend, wie beispielsweise eine Vitaminkur.

Bei Vollmond werden Kräfte verstärkt; so wirken bei Vollmond gesammelte Heilkräuter besonders intensiv, und ein Fastentag ist angeraten, weil Kalorien an diesem Tag besonders gut genutzt werden.

Abnehmender Mond ist eine gute Zeit für Operationen, Arbeiten gehen leichter von der Hand, und alles, was den Körper reinigt, wird nun besonders gut aufgenommen.

Es ist weder bekannt, ob der Mond tatsächlich einen direkten Einfluss auswirkt oder nur wie eine Uhr den richtigen Zeitpunkt für ein geplantes Vorhaben anzeigt, noch, warum besagter Einfluss überhaupt besteht. Unabhängig von der bisher nicht festgestellten Ursache ist der Einfluss auf Menschen, Tiere und Pflanzen aber durch Erfahrungswerte nachweisbar.

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