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Was tun bei einem Lymphödem?

Ihr Lymphgefäßsystem ist Bestandteil Ihres Immunsystems und transportiert Flüssigkeit aus dem Gewebe ab.

Wird es verletzt, etwa durch Entzündungen, Krebs oder Operationen, wird der Flüssigkeitstransport gestört. Dann staut sich die Flüssigkeit im Gewebe an, ein Lymphödem entsteht.

So erkennen Sie ein Lymphödem

Für die Betroffenen macht sich ein Lymphödem durch Schwellungen bemerkbar.

Sie haben, wie der Volksmund sagt, „Wasser in den Beinen“ oder Armen.

Doch bei der optischen Beeinträchtigung bleibt es nicht. Wird ein Ödem nicht richtig behandelt, kann sich das Gewebe zunehmend verhärten, Infektionen breiten sich leichter aus, chronische Entzündungen drohen.

Lymphödeme besser behandeln lassen

Deshalb sollten Lymphödeme rasch behandelt werden.

Es empfiehlt sich neben der manuellen Lymphdrainage und Bandagen ein Gymnastikprogramm, das den Lymphabfluss zusätzlich unterstützt.

Weiterhin hat die medikamentöse Einnahme von Selen als anorganisches Natriumselenit einen nachweisbar positiven Effekt.

Es fördert die Volumenreduktion und schützt vor den bei Lymphödemen typischen bakteriellen Entzündungen der Haut.

So regen Sie bei Ödemen die Wasserausscheidung an

Bei normalen Wasseransammlungen etwa in den Beinen, die nicht auf eine Herzinsuffizienz oder Nierenleiden zurückzuführen sind, können Sie sich selbst helfen:

Oft lindern schon entwässernde Tees und der weitgehende Verzicht auf Kochsalz die angespannte Situation.

Essen Sie viel Obst und Gemüse, vermeiden Sie alles, was salzig ist wie geräucherter Schinken, Wurst, Dosenfisch, fertige Nahrungsmittel und Lakritze.

Ein nicht zu heißes Vollbad regt die Wasserausscheidung an. Wassertreten, Kniegüsse und Wechselduschen sind ebenso hilfreich wie Massagen.

Sport und Bewegung bringen auch in den Wasserhaushalt Schwung und beugen Ödemen vor.

Wenn Sie unter Wasseransammlungen leiden, sollten Sie so oft es geht, die Beine hochlegen.

Auch nachts legen Sie die Beine am besten etwas erhöht hin, damit das Blut besser zum Herzen zurückströmen kann.

Diese Pflanzenmittel können hilfreich sein: Brennnesseltee, Extrakt aus Brunnenkresse, Tee aus Eisenkraut, Löwenzahn, Borretsch, Vogelmiere und Mädesüß.

Auch die Rose entfaltet eine diuretische Wirkung.

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Alte Kommentare
  • Marie Luise schrieb am 22.11.2011, 19:45 Uhr

    Guten Morgen liebe Frau Schneider, aufgrund Ihrer Information über Lymphbeschwerden habe ich mich an die angegebene e-mailanschrift gewandt. Die Anschrift scheint nicht zu stimmen oder es hat sich evtl. ein Fehler eingeschlichen. Unter der Firmenadresse finde ich auch nichts über diese Broschüre, sonst könnte man sie sich ja auch hierüber besorgen. Könnten Sie mir behilflich sein. Herzlichen Dank im voraus. Darüberhinaus möchte ich mich auch bedanken für die immer guten und sehr hilfreichen Beiträge. Einen schönen Tag wünsche Ich Ihnen

  • Amelung Traudel schrieb am 23.11.2011, 00:09 Uhr

    Betr. Lymphoedem, die beste Information und Therapien bekommt man in der Földi-Klinik in 79856 Hinterzarten im Schwarzwald. Alles weitere im Internet, es gibt nichts Besseres!!