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Mit Heilpflanzen werden Sie schlecht heilende Wunden los

Wenn Wunden chronisch werden, brauchen sie eine ganz besondere Pflege. Neue Behandlungs-Methoden sorgen dafür, dass sich die geschädigten Hautzellen wieder erholen können.

Flankierend helfen Ihnen Heilpflanzen wie Arnika und Kamille sowie eine zinkreiche Ernährung.

Erscheinungsformen schlecht heilender Wunden

Etwa drei Prozent aller Deutschen leiden unter schlecht heilenden Wunden, die chronisch geworden sind. Die häufigste Erscheinungsform ist das „offene Bein“, medizinisch: Ulcus cruris.

Meist wird es durch eine Venenschwäche (Krampfadern) verursacht. Insgesamt leiden rund 1 Mio. Bundesbürger leidet nach Angaben der Deutschen Venen-Liga infolge einer fortgeschrittenen Venenschwäche unter einem „offenen Bein“, wie das Unterschenkel-Geschwür (Ulcus cruris) im Volksmund genannt wird.

Unter chronischen oder schlecht heilenden Wunden versteht die Medizin alle Hautläsionen, die nach 3 Monaten nicht abgeheilt sind.

Dazu gehören etwa 500.000 diabetische Fußgeschwüre (diabetische Gangrän) und weitere 500.000 Druckgeschwüre durch Bettlägerigkeit (Dekubitus).

Primäre und sekundäre Wundheilung

Jede Verletzung der Haut führt zu einer Wunde. Diese muss vom Körper wieder verschlossen werden, indem neues Gewebe gebildet wird. Normalerweise geschieht das innerhalb weniger Tage. Sofern sich die Wunde sauber verschließt, kommt es dabei auch nicht zu ausgeprägten Narben. Das nennt die Medizin primäre Wundheilung.

Bei der sekundären Wundheilung laufen die Heilungsvorgänge verzögert ab, meist infizieren sind die Wunden und heilen nur schwer oder gar nicht aus.

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Alte Kommentare
  • martin schrieb am 06.09.2011, 08:46 Uhr

    Meine Mutter schwört auf eine Salbe namens "Kyta". Gerade direkt nach der Heilung um Narben verschwinden bzw. weich werden zu lassen. Gruß Martin

  • Ellen schrieb am 06.09.2011, 14:50 Uhr

    Alle Patienten mit chronischen Wunden sollten sich zunächst auf die leider sehr verbreiteten Krankenhauskeime testen lassen. So infizierte Wunden werden niemals durch Heilpflanzen geheilt, sondern benötigen eine Antibiotikatherapie. Es besteht sonst die Gefahr, dass der Keim sich auch an anderen Stellen des Körpers ansiedelt, z B im Nasen-Rachenraum und der Leiste. Ausserdem sind diese Keime sehr ansteckend.