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Alle Fakten und Hintergründe zum Thema Hormone

Es sind viele Irrtümer über Hormone im Umlauf, manche Fehleinschätzungen und viele Unwahrheiten. Mal verdammt man diese Botenstoffe unseres Körpers, dann tut man sie wieder als völlig harmlos ab.

Das müssen Sie über Hormone wissen

Die wenigsten Menschen erkennen, wie entscheidend Hormone den Körper beeinflussen. Viel zu schnell beginnt man eine Hormontherapie, sei es in den Wechseljahren der Frau oder als Schönheitstherapie. Empfiehlt sich so eine leichtfertige Verwendung von Hormonen?

Immerhin wirken Hormone in nicht geringem Umfang auf sämtliche Körperabläufe.

Schon vor etwa 300 Jahren kam der französische Philosoph René Descartes zu dem Schluss, dass die Zirbeldrüse (Epiphyse), die kleine Drüse hinter Ihrer Stirn, eine Art Sammelbecken für die menschlichen Lebensgeister sein müsse.

Doch erst vor etwa 50 Jahren wurde das Hormon der Zirbeldrüse dann entdeckt. Seitdem reißen die Meldungen über die Wunderwirkungen des Melatonins nicht ab:

  • Das Hormon fängt nachts die gefürchteten freien Radikale ab. Das sind Molekülfetzen, die bei Stoffwechselprozessen in Ihrem Körper entstehen. Nehmen sie überhand, können sie Ihren Körper schädigen. Die freien Radikale beeinträchtigen verschiedene körpereigene Gewebe, so sind sie unter anderem dafür verantwortlich, dass Blutgefäße spröde werden und verkalken, dass in den Zellkernen Erbinformationen zerstört werden und dass sich Krebs bilden kann. Vor diesen aggressiven Teilchen schützt es Ihren Körper und beeinflusst damit, wie rasch er altert, beziehungsweise wie lange Sie jugendlich bleiben. Das Melatonin hat damit eine antioxidative Wirkung. Es soll das stärkste Antioxidans überhaupt sein.
  • In gleicher Weise beeinflusst das Hormon Ihr Immunsystem und ist damit daran beteiligt, ob Sie einen Schnupfen, eine Infektion oder eine andere Krankheit bekommen.
  • Melatonin senkt den Blutfettspiegel und hemmt die Verklumpung der Blutplättchen. Das Thrombose-Risiko wird verringert. Damit ist es auch ein Schutz vor Herz- und Kreislauf-Erkrankungen.
  • Es verhindert Demenzerscheinungen und Gedächtnisverlust.
  • Das Hormon schützt Ihren Körper vor den gefährlichen Auswirkungen kurzwelliger Strahlen wie Röntgenstrahlen oder bestimmter Gifte.
  • Und nicht zuletzt macht Melatonin gute Laune.

Das können Sie im Schlaf: Melatonin ausschütten

Um in den Genuss der Wunderwirkungen des Hormons Melatonin zu kommen, brauchen Sie keine Pillen, sondern zunächst einfach nur genügend Schlaf. Wann und wie viel Melatonin ausgeschüttet wird, hängt vor allem von den Lichtverhältnissen ab.

Registriert werden sie über Ihr  „3. Auge“: Zwischen der Netzhaut Ihres Auges und Ihrer Zirbeldrüse gibt es eine enge Nervenverbindung, auf der der Reiz des Lichteinfalls weitergeleitet wird.

Das Hormon, das auch Ihren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert, wird nur ausgeschüttet, wenn es dunkel ist. Dann senkt es Ihre Körpertemperatur, wodurch der gesamte Stoffwechsel für die Nacht heruntergefahren wird. Der Schlaf setzt ein. Ihr Melatoninspiegel steigt.

Sobald es gegen Morgen heller wird, geht die Zirbeldrüse selbst langsam zur Ruh. Ihre Körpertemperatur wird hochgeschraubt.

Andere Hormone und Aminosäuren werden wieder vermehrt gebildet. Ihr Blutzuckerspiegel steigt. Die Zirbeldrüse koordiniert das „Orchester“ der anderen Drüsen und steuert die Kommunikation unter den Organen. Tagsüber wird kaum Melatonin gebildet.

Die Ausschüttung des Melatonins nimmt mit dem Lebensalter etwas ab, weshalb das Schlafbedürfnis mit dem Alter sinkt, beziehungsweise sich vermehrt Schlafstörungen einstellen können.

Auch Stress nimmt Einfluss auf die Bildung des hilfreichen Hormons. Sobald Stresshormone wie Adrenalin in hohen Mengen ins Blut ausgeschüttet werden, wird die Bildung des Melatonins blockiert.

Hormone gegen das Altern: Ein gefährlicher Trend

In Hollywood sind sie schon lange beliebt und begehrt: Hormonbehandlungen, um das Altern zu verhindern. Je nach ausgewählter Arztpraxis werden bestimmte Hormone gespritzt, die als wahre Anti-Aging-Mittel beworben werden.

Leider aber bleibt dieser Trend nicht nur auf die USA beschränkt. Auch bei uns in Deutschland gibt es immer mehr Praxen, die solche Maßnahmen gegen das Altern anbieten.

Wachstumshormone als Altersbremse?

In der Medizin gibt es eine Reihe von bewährten Anwendungsmöglichkeiten für das Wachstumshormon. Doch in den letzten Jahren wird es vor allem als „neuer Star“ in der Anti-Aging-Szene gefeiert.

Viele private Schönheits- und Wellness-Institute bieten ihren Kunden für 500 bis 1.500 Euro eher fragwürdige Kuren an.

Über das Internet und den grauen Markt sind entsprechende Präparate (viele aus dubiosen Quellen wie China) auch ohne Rezept erhältlich.

Dabei ist eine solche Hormongabe wider die menschliche Natur durchaus nicht ungefährlich.

Einen Hinweis darauf haben wir ja schon vor einigen Jahren erhalten, als sich plötzlich zeigte, wie stark eine Hormonbehandlung in den Wechseljahren das Brustkrebsrisiko bei den betroffenen Frauen ansteigen lässt.

Und auch das am häufigsten zur Anti-Aging-Behandlung verwendete Wachstumshormon steht im Verdacht, Krebszellen deutlich wachsen zu lassen.

Der Körper produziert das Hormon im Schlaf

Das Wachstumshormon (andere Bezeichnungen sind Somat(ot)ropin oder HGH von engl.: Human Growth Hormone) wird von der Hirnanhangdrüse (Epiphyse) gebildet und vor allem während des Schlafes ausgeschüttet.

In erster Linie ist es verantwortlich für das Längenwachstum des Körpers. Es sorgt aber auch für den Aufbau von Muskelmasse, die Festigung der Knochen und die Regeneration von Geweben.

Da seine Hauptwirkung (Längenwachstum) ab dem 20. Lebensjahr nicht mehr benötigt wird, fährt der Körper danach die Produktion des Hormons zurück.

Im Alter von 60 Jahren ist sie etwa auf ein Drittel des Ausgangswertes gefallen. Mit einer entsprechenden Hormon-Kur („die süße Spritze der Jugend“) wollen Anti-Aging-Mediziner diesen Verlust wieder ausgleichen und so den Alterungsprozess bremsen.

Wie soll das Wachstumshormon das Altern aufhalten?

  • Aufbau von Kraft und Muskelmasse
  • Abbau von Körperfett, Gewichtsverlust
  • straffere Haut und schönere Nägel
  • stabilere Knochen
  • gesteigerte sexuelle Leistungsfähigkeit
  • erholsamer Schlaf
  • besseres Sehvermögen
  • verstärkter Haarwuchs
  • mehr Lebensfreude

Auch die geistige Leistungsfähigkeit und Frische soll sich durch die regelmäßige Anwendung des Hormons verbessern.

Positive vs. negative Wirkungen

Doch da das Wachstumshormon nur einer von vielen Botenstoffen ist, dessen Produktion mit dem Alter zurückgefahren wird, ist bisher gar nicht klar, ob die zusätzliche Gabe tatsächlich einen positiven Effekt hat.

In einer aktuellen Untersuchung werteten italienische Hormonexperten der Universität Sassari im Januar 2009 sämtliche bisher verfügbaren Studien zusammenfassend aus.

Ihr ernüchterndes Fazit: „Es gibt keinen Hinweis darauf, dass ältere Menschen wirklich von einer Behandlung mit dem Wachstumshormon profitieren.“

Sehr wohl gibt es dagegen Untersuchungen, in denen mögliche schädliche Wirkungen der Hormongabe auftraten.

Nebenwirkungen einer Behandlung

  • Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme)
  • Gelenkschmerzen
  • Karpaltunnelsyndrom (Schmerzen durch verengten Nerven kanal in der Handwurzel)
  • Vergrößerungen der Brust (auch bei Männern)
  • höheres Risiko für Diabetes

Einige Experten halten es außerdem für möglich, dass das Hormon das Wachstum von Krebszellen beschleunigt.

Aufgrund dieser möglichen Nebenwirkungen sollten Sie von Hormongaben als Anti-Aging-Waffe auf jeden Fall absehen.

Es gibt jedoch mehrere Wege, wie Sie die körpereigene Ausschüttung des Hormons gefahrlos anregen können: Sie sollten nachts mindestens sieben bis acht Stunden schlafen, denn dann läuft Ihre Eigenproduktion auf Hochtouren.

Auch durch Bewegung in den Abendstunden (z. B. Spaziergänge, kürzere Radfahr- oder Laufrunden) lässt sich die Ausschüttung des Hormons fördern.

Bei ernsthaften Erkrankungen ist der Nutzen belegt

Als Anti-Aging-Wundermittel ist das Hormon also nicht zu empfehlen. Selbstverständlich gibt es aber auch Situationen, in denen Sie eindeutig von zusätzlichen Hormongaben profitieren.

Außer an Kindern und Jugendlichen mit Wachstumsproblemen wird das Hormon in den letzten fünf Jahren mit guten Ergebnissen auch verstärkt bei anderen Krankheiten erprobt.

Das sind die medizinischen Einsatzgebiete des Wachstumshormons:

  • Wachstumsstörungen bei Kindern und Jugendlichen
  • Störungen des Knochenwachstums
  • chronische Nierenschwäche
  • Fibromyalgie
  • Morbus Crohn
  • HIV-Infektion
  • Magersucht
  • krankhafter Schwund des Fettgewebes (Lipodystrophie)

In diesen Fällen muss der Einsatz des Hormons allerdings unter ständiger ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Gesunden Menschen, die lediglich die natürlichen Alterungsprozesse bremsen möchten, sind die teuren und möglicherweisegefährlichen Hormonspritzen dagegen nicht zu empfehlen.

Nutzen Sie stattdessen die oben erwähnten sanften Methoden, um Ihre körpereigene Hormonproduktion anzuregen.

Unterstützen Sie Ihre Kortisonbehandlung mit Vitalstoffen

Selbst bei Freunden der Naturmedizin lässt sich der Einsatz von Kortison nicht immer vermeiden. Im Falle von Asthma kann das sogar lebensgefährlich sein.

Das Hormon Kortison wird in der Nebennierenrinde gebildet und vor allem unter Stress ausschüttet. Medizinisch genutzt wird das Kortison, weil es in der Lage ist, ein überschießendes Immunsystem zu bremsen und Entzündungen zu hemmen.

Je nachdem zu welchem Zweck Sie Kortison brauchen, kann es Ihnen in Form von Tabletten, Injektionen, Salbe oder Spray verordnet werden.

Häufige Anwendungsgebiete von Kortison sind Asthma, Allergien, Gelenkerkrankungen und Entzündungen.

Sanfte Alternativen zu Kortison sind beispielsweise die homöopathische Salben Neydin F und M.

Auf pflanzlicher Basis wirkt Kamillensalbe (z. B. Kamillosan) oder Kamillenextrakt. Sie lindern die Symptome einer entzündeten Haut – sofern Kamille bei Ihnen keine Allergie auslöst. Alle sanften Alternativen können im Ernstfall Kortison allerdings nicht ersetzen.

Wenn Ihnen Kortison als Tablette oder Injektion verschrieben wird, ist das Risiko von unerwünschten Begleiterscheinungen natürlicherweise größer als bei Salben.

Dazu gehören vor allem eine veränderte Fettverteilung am Körper („Stiernacken“, „Vollmondgesicht“), Bluthochdruck, erhöhter Blutzuckerspiegel und Osteoporose.

Diesen Nebeneffekten können Sie begegnen am besten, indem Sie darauf achten, sich genügend zu bewegen und ausreichend Vitalstoffe zu sich zu nehmen. Dazu gehören vor allem Kalzium, Vitamin D, Vitamin K, Vitamin C und die Vitamine der B-Gruppe.

Sprechen Sie in einem solchen Fall mit Ihrem Arzt darüber, ob ein zusätzliches Vitamin- und Mineralstoffpräparat für Sie sinnvoll wäre.

Da Kortison zudem körpereigene Eiweiße abbaut, sollten Sie sich besonders eiweißreich ernähren und viel mageres Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte und Milchprodukte zu sich nehmen.

Kortison & Co: Nie einfach absetzen, immer ausschleichen

Egal ob Betablocker, Cortison oder manche Antidepressiva: Es gibt Situationen, in denen die Medikamente „ihre Pflicht getan haben“ und Sie sie wieder absetzen möchten.

Vielleicht, weil der schmerzhafte Schub vorbei ist, vielleicht auch, weil Sie das Risiko für anderen Erkrankungen, die in Folge der Medikamenteneinnahme auftreten können, verringern wollen.

Aber Vorsicht: Medikamente, deren Aufgabe es ist, Wirkstoffe des Körpers zu imitieren oder zu hemmen, dürfen Sie nicht auf eigene Faust von heute auf morgen absetzen. Es kann zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen.

So passiert es zum Beispiel bei Cortisol. Normalerweise wird es in der Nebenniere gebildet – es ist die körpereigene Form des Cortisons.

Wird dieses von außen zugeführt, um eine Entzündung zu hemmen, fährt Ihr Körper seine eigene Produktion herunter. Es kann sogar sein, dass sie komplett gestoppt wird. Setzen Sie das Cortison ab, dann kann es zu einem starken, erneuten Krankheitsschub kommen.

Es muss ausgeschlichen werden, dadurch wird die körpereigene Produktion wieder angeregt. Dies dauert rund 14 Tage bis drei Wochen.

Auch bei Blutdrucksenkern müssen Sie Ihre Dosis langsam verringern. Denn diese haben die Aufgabe, den Herzschlag zu verlangsamen und die Pumpkraft des Herzens zu verringern.

Setzen Sie diese Medikamente von jetzt auf gleich ab, kommt es zu einer so genannten Rebound-Reaktion. Ihr Blutdruck schießt förmlich in die Höhe, das Risiko für einen Herzinfarkt steigt drastisch an.

Werden Antidepressiva von jetzt auf gleich abgesetzt, droht ebenfalls ein Krankheitsrückfall. Es kann erneut zu Depressionen mit all ihren Symptomen kommen. Zudem treten Schwindel und Kopfschmerzen auf.

Diese Beschwerden können zwar in manchen Fällen auch auftreten, wenn die Mittel ausgeschlichen werden, sie sind dann aber sehr gering und gehen schnell vorbei.

Auf welche Weise Sie Ihre Medikamente ausschleichen können, sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt besprechen. Denn dies hängt von der Dauer der Einnahme ab, aber auch davon, wie hoch die Dosis war, die Sie täglich zu sich genommen haben.

Wilder Yam als Alternative zum Jugendhormon DHEA

In Amerika gehört das Hormon DHEA zu den beliebtesten Anti-Aging-Hormonen. Denn das Hormon aus der Nebenniere wird auch gerne als die Mutter der Hormone bezeichnet, weil unser Körper daraus sowohl die männlichen Androgene als auch die weiblichen Östrogene herstellen kann.

Gleichzeitig steigert es die Leistungsfähigkeit, da es in seiner chemischen Struktur dem Hormon Adrenalin sehr ähnlich ist, und verlangsamt generell den Alterungsprozess.

Daher gilt DHEA als wahrer Jungbrunnen und ist in den USA in jedem Drugstore als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

Doch synthetische Hormone sind nicht ohne Nebenwirkungen und sollten nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden. Wenn Sie selbst das Gefühl haben, weniger leistungsfähig als früher zu sein und sich müde oder lustlos fühlen, kann die Wurzel des Wilden Yam (Dioscorea villosa) eine natürliche Alternative für Sie sein.

Der Wilde Yam aktiviert Ihre körpereigene DHEA-Produktion, so dass Sie mit Extrakten der Wurzel ein ganz natürliches Anti-Aging betreiben können.

Allerdings müssen Sie ein wenig Geduld mitbringen. Die pflanzlichen Phytohormone wirken nicht so schnell wie ihre chemischen Kollegen und benötigen ein paar  Wochen, bis die volle Wirkung erreicht ist.

Hormone verringern die männliche Lebenserwartung

Bekannt ist, dass Frauen länger leben als Männer. Wissenschaftler fragen sich nicht erst neuerdings, warum dies so ist und hatten in der Vergangenheit mehrere Vermutungen für die kürzere männliche Lebensdauer.

So gingen sie davon aus, dass Männer zum Teil schwerer arbeiten, sich aber auch weniger für ihre Gesundheit interessieren.

Viele Männer ernähren sich zudem eher vitalstoffarm – auch das kann zu einem kürzeren Leben beitragen.

Nun aber zeigt sich, dass wohl auch die männlichen Hormone eine große Rolle spielen – immerhin vermuten dies Forscher aus Südkorea. Sie haben entdeckt, dass Männer ohne Hoden mindestens 14 Jahre länger leben.

Die Wissenschaftler hatten Familienchroniken aus der Zeit von 1550 bis 1861 ausgewertet.

Sie verglichen die Daten von 81 Eunuchen mit Männern, die zwar ihre Hoden besaßen, aber zur gleichen Zeit lebten, gleichen sozialen Status aufwiesen und auch sonst vergleichbare Lebensbedingungen hatten.

Es zeigte sich, dass die Eunuchen zwischen 14 und 19 Jahre länger lebten als die unkastrierten Männer.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die deutlich verringerte Hormonmenge eine Rolle spielt – eine Vermutung, die sich mit anderen Studien deckt. Denn Tierversuche haben gezeigt, dass Testosteron sich zum Beispiel auf das Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden auswirkt.

Frühjahrsmüdigkeit: Was steckt dahinter?

Leiden Sie auch darunter, dass Sie trotz teilweise schönem Wetter sehr müde sind und nicht richtig in Schwung kommen? Was Sie dagegen tun können, erfahren Sie heute.

Was passiert im Körper?

Beim Übergang von den dunkleren, kürzeren Wintertagen auf die hellen, längeren Tage des Frühlings entsteht ein Ungleichgewicht in unserem Hormonhaushalt.

Durch das zunehmende Tageslicht wird die Produktion des stimmungsaufhellenden Hormons Serotonin aktiviert, während gleichzeitig das für den Schlaf zuständige Hormon Melatonin noch reichlich ausgeschüttet wird.

Bis diese beiden unseren Schlaf-Wach-Rhythmus regulierenden Hormone wieder im Gleichgewicht sind, benötigt unser Körper eine Phase der Anpassung, die sich in Müdigkeit und Abgeschlagenheit äußern kann.

Verstärkt wird dieser Effekt durch die Wetterumstellung. Durch die zunehmende Wärme weiten sich die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt und wir fühlen uns schlapp.

Helfen Sie Ihrem Körper mit gesunder Ernährung

Im Winter ernähren wir uns oft zu fett- und zuckerlastig. Denken Sie nur an Gänsebraten, Kohlgemüse mit Speck, Weihnachtsplätzchen & Co.

Eine kleine Ernährungsumstellung auf eine ausgewogene Kost mit viel Obst, Gemüse und Salaten hilft Ihnen jetzt, sich schneller an die neue Jahreszeit anzupassen.

Mit einer leichteren Ernährung wird Ihr Organismus mit wichtigen Vitalstoffen versorgt und erhält so die notwendige Energie zum Start in den Frühling.

Bevorzugen Sie Vollkornprodukte und greifen Sie lieber zum Körnerbrötchen als zum Croissant. Durch die Ballaststoffe, die sowohl im vollen Korn als auch in Obst und Gemüse stecken, bringen Sie Ihren im Winter träge gewordenen Stoffwechsel wieder in Schwung.

So bekämpfen Sie die Frühjahrsmüdigkeit

Helfen kann Ihnen, wenn Sie Serotonin tanken. Das ist das Hormon, das Ihnen gute Laune verleiht und Sie wach macht. Am besten funktioniert das, wenn Sie raus an die frische Luft gehen, viel Sonne tanken und alles tun, was Ihnen gut tut.

Treiben Sie ein bisschen Sport an der frischen Luft. Essen Sie viel Obst und Gemüse und trinken Sie genügend Wasser. So gehört die Frühjahrsmüdigkeit bald der Vergangenheit an.

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Ein Jungbrunnen ist schon seit Jahrhunderten ein Menschheitstraum. Seit einigen Jahren verspricht die Hormontherapie, dieser Jungbrunnen zu sein.

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Sie müssen heute schon die Grundlagen legen, um Ihr Leben auch in einigen Jahren noch in vollen Zügen genießen zu können.

Hormone Dr. med. Michael Spitzbart Hormone halten Sie jung: So einfach können Sie Ihren Hormonspiegel hochessen

Hormone sind der Jungbrunnen Ihres Körpers. Sie sind nur dann kreativ, ausgeglichen, optimistisch und leistungsfähig, wenn die Hormonbilanz in Ihrem Körper stimmt.

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