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Das hilft Ihnen bei einer Magenschleimhautentzündung

Wenn Sie immer wieder Beschwerden im Oberbauch haben, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen und dies medizinisch abklären lassen. Eine Magenschleimhautentzündung könnte z. B. dahinter stecken.

Magenschleimhautentzündung: So wird diagnostiziert

Zur Diagnose wird der Arzt eine Magenspiegelung vornehmen und dabei eine Gewebeprobe nehmen. Damit lässt sich u. a. feststellen, ob Ihr Magen mit dem schädlichen Bakterium Helicobacter pylori besiedelt ist.

Alternative Diagnosemethoden können die Magenspiegelung leider nicht ersetzen. Doch die Untersuchung wird heute meist unter kurz wirksamen Narkosemitteln durchgeführt, so dass sie für Sie angenehmer ist als früher.

Der Würgereiz wird außer Kraft gesetzt, und die Untersuchung geht dadurch schneller über die Bühne.

Behandlung einer Magenschleimhautentzündung

Die Schulmedizin setzt zur Behandlung sowohl der akuten als auch der chronischen Gastritis auf moderne Magensäure-Blocker wie Omeprazol oder Pantoprazol; oft auch als Dauertherapie. Sie gehören damit derzeit zu den umsatzstärksten Medikamenten.

Diese Arzneien helfen schnell und zuverlässig und sind in etlichen Fällen auch sinnvoll.

Nicht immer sind sie jedoch wirklich notwendig und auf Dauer können sie Ihre Darmschleimhaut schädigen. Doch es gibt eine Reihe von natürlichen Maßahmen, die Ihrem Magen besser und nebenwirkungsfreier wieder auf die Beine helfen.

Wenn Ihnen eine akute Gastritis zu schaffen macht, sollten Sie zunächst auf Nahrung weitestgehend verzichten, bis die Symptome abgeklungen sind.

Das ist Ihnen wahrscheinlich ohnehin recht, da Ihnen bestimmt der Sinn nicht nach Essen steht.

Trinken sollten Sie allerdings weiterhin; am besten Wasser oder ganz leichten Kräutertee. Wenn Ihnen wieder besser ist, nähern Sie sich der Nahrungsaufnahme mit milden Lebensmitteln wie gekochten Kartoffeln an.

Empfehlenswert sind auch Haferbrei, Zwieback, säurearmes Obst (Bananen, Aprikosen, Melonen) und Gemüsesäfte. Zum Trinken empfehlen sich Kamillen-, Fenchel- oder Melissentee.

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Alte Kommentare
  • Volker Specht schrieb am 28.07.2010, 06:17 Uhr

    so dass sie für Sie angenehmer ist als früher. Die Untersuchung ist heute weniger unangenehm als früher! Angenehm ist sie wohl nie!

  • albert schrieb am 28.07.2010, 09:59 Uhr

    Es gibt Langzeitstudien über Protonenpumpenhemmer Pantroprazol, e.t.c., die auf eine Schädigung der Knochensubstanz, Osteoporose hinweisen. Ferner auf Herz und Lungenschäden. Es ist nicht sehr sinnvoll so etwas zu empfehlen.

  • Sabine A Schade schrieb am 28.07.2010, 17:46 Uhr

    Diese Protonenpumpenhemmer mögen zwar schnell helfen, aber das ist sehr kurzsichtig! Sie entsäuern den Magen, was zum einen dazu führt, dass auf den weiteren Metern Darm ein zu basisches Darmmilieu entsteht, was wiederum dazu führt, dass sich nur die schlechten Darmbakterien ansiedeln. Die mögen es alkalisch. Die guten Darmbakterien, die uns schützen, unser Immunsystem schulen und für uns auch Vitamine herstellen, benötigen eine gewisse Säure. Die wird auch ven den im Dünndarm lebenden Milchsäurebakterien hergestellt. Also, Darm sauer, aber Körper nicht übersäuern! Regulation ist auch hier, wie immer, das Zauberwort! Andererseits wird durch ein Stoppen der Salzsäureproduktion im Magen auch das ganze Säurepufferungssystem des Körpers durcheinandergewirbelt wird. Das führt, wie schon von anderen Kommentatoren erwähnt, zur Übersäuerung des Körpers, latente Aszidose, und damit hin bis zur Osteoporose. Aber auch alle Symptome des rheumatischen Formenkreises Arthritis, Arthrose, Fybromyalgie können dadurch sehr stark begünstigt werden. Bei Magenschleimhautentzündungen sollte auch mal über Stress, Tagesablauf, Lebenseinstellung, etc. nachgedacht werden! Auch hilft, so wie früher, immer noch Haferschleimsuppe. Sie beruhigt den Magen und man kann lange davon ausschließlich leben, da alle lebenswichtigen Vitamine, Spurenelemente darin enthalten sind. Mit Haferschleim hat man früher kleine, schwache Kinder groß bekommen. Der Hafer ist im Allgemeinen auch sehr beruhigend. Was wiederum auch dem gestressten Menschen gut tut. Fazit: Protonenpumpenhemmer sind absolut nicht zu empfehlen. Max. für einen Zeitraum von 7 Tagen!!!! Bis alle anderen Maßnahmen greifen. Dann auf jeden Fall wieder absetzen!!! Sabine A Schade Heilpraktikerin

  • Martin Oberrauch schrieb am 26.08.2010, 20:41 Uhr

    Der Arzt F.X.Mayr und seine Nachfolger Erich Rauch u.a.haben auf eine sehr gründliche Weise die eigentlichen Ursachen der Gastritis, wie auch der Schädigung des ganzen Verdauungstraktes erforscht und aufgedeckt. Gemäß der von ihm entwickelten Diagnosemethode, die u.a. die Bauch- und Haltungsformen beobachtet, sind die meisten Menschen in unserem Wohlstandskulturkreis mehr oder weniger verdauungskrank - was sich mit der erwähnten Tatsache deckt, dass die Magensäureblocker zu den umsatzstärksten Medikamenten zählen! Die Lektüre der Bücher von Dr. F.X Mayr, Erich Rauch und deren Mitarbeitern ist wärmstens zu empfehlen, um die Zusammenhänge zu verstehen und dauerhaft wirksame, gesunde Maßnahmen ergreifen zu können!