Darmdivertikel sind Aussackungen der Darmwand und gelten als eine typische Zivilisationserscheinung. Als eine der Ursachen für die Ausbildung solcher Darmausstülpungen hat man den Verzehr industriellgefertigter Nahrungsmittel und ein Mangel an Ballaststoffen ausgemacht.Bewegungsmangel scheint ebenso eine Rolle zu spielen wie der Missbrauchvon Abführmitteln.

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Ihr Dickdarm ist ein langer Zylinder, der von Ring- und 3 Längsmuskeln umgeben ist. Die weitesten Abschnitte finden sich in den ersten Segmenten – dem Blinddarm (Zäkum) und dem aufsteigenden Dickdarm. Der Inhalt dieser Darmabschnitte ist meist flüssig. Darauf folgt der quer verlaufende Abschnitt, der von der rechten auf die linke Bauchseite zieht.

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Kleine Veränderungen des Lebensstils können das Fortschreiten der Divertikelkrankheit oder das erneute Auftreten einer Divertikulitis verhindern helfen. Beginnen Sie mit einer allmählichen Steigerung des Faseranteils in Ihrer Nahrung. Viel frisches Obst, Gemüse und Vollkornprodukte verleihen dem Nahrungsbrei mehr Volumen und machen ihn weicher, sodass er leichter und schneller durch den Dickdarm transportiert wird.

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Überbrühen Sie 2 TL der Teemischung mit kochendem Wasser und lassen Sie den Ansatz noch eine 1/2 Minute weiterköcheln; danach 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen. Trinken Sie 2-mal täglich zwischen den Mahlzeiten (z. B. um 10 Uhr und 16 Uhr) jeweils 1 Tasse frisch zubereiteten Tee (nur geeignet bei nicht entzündeten Divertikeln).

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Darmdivertikel: Nicht immer harmlos

26.03.2009 16:00 

Mein Leser Andreas W. möchte Folgendes wissen: Kann man eigentlich sagen, dass Divertikel, also Aussackungen, in Darmschleimhaut oder in der Darmwand immer harmlos sind? Lieber Andreas, []

Darmdivertikel: Fast immer harmlosDarmdivertikel sind meist hausgemachtBallaststoffe schützen Sie vor Darmdivertikeln

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In der Regel verursacht eine Divertikelkrankheit – also das Vorhandensein von Darmtaschen – keine Beschwerden. Die meisten Menschen wissen nicht einmal von deren Existenz, bis sie bei einer routinemäßigen Darmspiegelung gefunden werden. Selten leiden Menschen mit Divertikelkrankheit an leichten Bauchkrämpfen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung.

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Eine Operation ist dann erforderlich, wenn Sie schon die zweite oder dritte Divertikulitis erleiden, oder wenn es zu Komplikationen wie Peritonitis, Darmverschluss, Abzessen oder Fisteln kommt. Bei einem chirurgischen Eingriff wird meist der entzündete Darmabschnitt entfernt (Darmresektion) und die gesunden Enden miteinander verbunden.

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Gute Neuigkeiten: Ihre Darmspiegelung ließ keine präkanzerösen Polypen (Vorstufen von Darmkrebs) erkennen. Aber Ihr Arzt teilt Ihnen mit, dass Sie einige kleine Ausstülpungen entlang der Dickdarmwand aufweisen. Mit zunehmendem Alter bilden sich diese sackförmigen Ausstülpungen der Darmwand, so genannte Divertikel, häufig im Dickdarm.

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Vorbeugende oder unterstützende Maßnahme bei Darmdivertikeln ist eine ballaststoffreiche Ernährung, die für Sie ohne hin gesünder ist. Aufgrund ihrer Quellfähigkeit bewirken die Ballaststoffe ein früheres Sättigungsgefühl und fördern eine schnellere Passage des Speisebreis durch den Dickdarm.

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