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Candida albicans und alle Infos, die Sie brauchen

Billionen von Mikroorganismen leben in Ihrem Darm: die Darmflora. Darunter befindet sich unter anderem der gefürchtete Hefepilz Candida albicans. Er stellt in der Regel kein Problem dar, wenn Ihr Immunsystem stark genug ist.

Wenn sich der Pilz durch ein zu schwaches Immunsystem im Darm und im Extremfall im ganzen Körper ausbreitet, sollten Sie ihn durch eine gezielte Pilzdiät bekämpfen.

Bereits im Alter von sechs Monaten ist der Darm fast aller Kleinkinder mit dem Hefepilz befallen. Dort verbleibt er das ganze Leben lang – außer Immunsystem oder Darmflora sind nicht stark genug, um den Hefepilz in Schach zu halten. Dann breitet sich der Pilz im ganzen Körper aus und entwickelt sich zum Krankheitsherd.

Das schwächt Ihren Darm

Viele Faktoren schwächen Darm und Immunsystem unbemerkt. Dazu gehören:

  • Antibiotika vernichten einen großen Teil der Darmflora. Als Resultat leben nicht mehr genügend „gute“ Mikroorganismen in Ihrem Darm, die ein Ausbreiten von Candida verhindern. Wissenschaftler vermuten darüber hinaus, dass man das gesteigerte Aufkommen von Candida-Erkrankungen darauf zurückführen kann, dass wir durch unsere Nahrung Antibiotika zu uns nehmen und dadurch unbewusst unsere gesunde Darmflora zerstören. Unnötig verwendet man Antibiotika zum Beispiel in der Tierzucht. Sie kommen aus dem Grund in den Endprodukten Fleisch, Eier oder Milch oft vor.
  • Kortison und andere Medikamente blockieren das Immunsystem und ermöglichen dem Pilz wegen der Schwächung der Körperabwehr seine Ausbreitung.
  • Durch die Nahrung aufgenommene Schwermetalle wie Blei oder Cadmium schwächen ebenfalls das Immunsystem.
  • Stress im Alltag gilt als weiterer Faktor für ein zu schwaches Immunsystem.
  • Eine falsche Ernährung kann schließlich auch der Grund für eine Candida-Erkrankung sein: Wenn Sie viel Zucker und Kohlenhydrate essen, liefern Sie dem Pilz ideale Wachstumsbedingungen, da er sich von diesen beiden Stoffen ernährt.

Der Pilzbefall hat viele Gesichter

Die Beschwerden durch den Hefepilz fallen sehr unterschiedlich aus und sind in manchen Fällen schwer sofort dem Darmpilz zuzuordnen. Mögliche Beschwerden sind:

  • Müdigkeit
  • Blähungen, Verstopfung oder Durchfall
  • Brennen oder Jucken im Anal- oder Vaginalbereich
  • starker Harndrang
  • häufige Blasenentzündungen
  • verstopfte Nase
  • Heiserkeit
  • Hautprobleme
  • Bläschen im Mund
  • Gelenkbeschwerden
  • Nervenschmerzen

Was tun bei den Symptomen?

Wenn Sie unter einem oder mehreren der genannten Symptome leiden und den Auslöser nicht kennen, sollten Sie zusammen mit Ihrem Arzt sehr genau untersuchen, woher diese unklaren Symptome kommen. Sie sollten auch anregen, dass Ihr Arzt eine Untersuchung auf Candida albicans vornimmt.

Dazu benötigt  er eine Stuhlprobe von Ihnen, die er in ein Spezial-Labor zum Testen auf Keime schickt. Bei einer Belastung von 1.000 Keimen und mehr pro Gramm Stuhl gehen Experten von einem übermäßigen Candida-Befall aus. In diesem Fall stellt eine Kombinationstherapie die richtige Behandlung dar.

Candida albicans: Natürliche Helfer

Es gibt jedoch auch viele natürliche Mittel, die Sie bei einer Candida-Therapie unterstützen können.

Folgende Lebensmittel helfen Ihnen, den Pilz in seine Schranken zu weisen. Essen Sie davon möglichst häufig und reichlich. Dazu gehören

  • Knoblauch,
  • Meerrettich,
  • Bärlauch,
  • Zwiebeln,
  • Salbei,
  • rohes Sauerkraut (ohne Zucker) und
  • Zimt.

In der Apotheke erhalten Sie Tees, die Efeu, Zinnkraut oder Thymian enthalten. Mehrmals über den Tag verteilt einige Tassen (natürlich ungesüßt) getrunken, helfen Ihnen ebenfalls, den Pilz zu bekämpfen.

Wichtig ist, dass Sie sich durch Gemüse ballaststoffreich ernähren. Die Ballaststoffe dehnen den Darm und sorgen so dafür, dass die Anti-PilzMedikamente besser in die Darmschleimhaut gelangen. Zudem regen sie das Wachstum der „guten“ Darmflora an und sorgen so für natürliche Feinde des Hefepilzes. Bei der Ballaststoffaufnahme sollten Sie aber vorsichtig sein. Vollkornprodukte enthalten zwar sehr viele Ballaststoffe.

Oft kommt es aber vor, dass als Vollkorn deklariertes Brot zum Beispiel immer noch eine gewisse Menge Weißmehl enthält – eine Delikatesse für den Pilz. Zudem enthalten Vollkornprodukte oft den Zucker Maltose, der ihnen die schöne, braune Vollkornfarbe verleiht und von den Pilzen heiß geliebt wird.

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