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Nasennebenhoehlenentzuendung

Langwieriger Schnupfen, Kopfschmerzen und Druckgefühl an Stirn und Wangen? Beim Bücken oder Springen verschlimmern sich die Beschwerden? Diese Symptome sprechen für eine akute Nasennebenhöhlenentzündung.

Wie entsteht eine Nasennebenhöhlenentzündung?

Sowohl Bakterien als auch Viren kommen als Auslöser einer Nasennebenhöhlenentzündung in Frage sowie in seltenen Fällen eine allergische Reaktion. Die Nasennebenhöhlenentzündung oder Sinusitis ist eine eitrige Infektion der Nasennebenhöhlen, zu denen die Stirnhöhlen, Kieferhöhlen, Siebbeinzellen und die Keilbeinhöhle zählen. Grob gesagt sind bei einer Sinusitis die Nebenhöhlen nicht mehr mit Luft gefüllt, sondern mit Sekret, das wegen der angeschwollenen Schleimhäute nicht mehr richtig abfließen kann. In dieser warmen, feuchten Umgebung gedeihen Viren und Bakterien ganz hervorragend und greifen die an sich schon geschwächten Schleimhäute zusätzlich an.

Die Krankheit lässt sich unterscheiden in akute und chronische Nasennebenhöhlenentzündung.

Nasennebenhöhlenentzündung: Symptome

Zu den Symptomen einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung zählen vor allem Druckschmerzen im Kopf- und Gesichtsbereich, eitriger Ausfluss aus der Nase, der auch den Rachen hinunterfließt und unter Umständen zu einer Sekundärinfektion des Rachenbereichs führen kann, Fieber, Abgeschlagenheit und chronische Müdigkeit.

Die akute Form entsteht häufig aus einem harmlosen Schnupfen, da eine Schwellung der nasalen Schleimhäute den Abfluss von Sekreten behindern kann. Auch eine allergische Reaktion wie Heuschnupfen kann die Entzündung auslösen.

Von einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung spricht man, wenn die Krankheit auch nach zwei bis drei Monaten noch nicht auskuriert ist. Ursache ist häufig eine nicht befriedigend ausgeheilte akute Nasennebenhöhlenentzündung oder auch ein Krankheitsverlauf, bei dem es zu einem oder mehreren Rückfällen kommt.

In einigen Fällen sind auch anatomische Besonderheiten wie zum Beispiel die Verkrümmung der Nasenscheidewand der Grund für eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung.

Nasennebenhöhlenentzündung: Behandlung

Zur Behandlung einer Nasennebenhöhlenentzündung steht zum einen die medikamentöse Therapie durch Gaben von Kortison oder Antibiotika zur Verfügung, zum anderen eine Operation, bei der je nach Diagnose Polypen entfernt, natürliche Zugänge zu den betroffenen Nasennebenhöhlen erweitert oder künstliche Zugänge geschaffen werden, um den Ablauf der Sekrete zu unterstützen.

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