Nasenbluten: Warnsignal
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Nasenbluten kann in jedem Alter auftreten. Am häufigsten ist es bei Männern über 50 Jahren. Selbst bei älteren Menschen können die meisten vorderen Nasenblutungen normalerweise zu Hause behandelt werden.
In allen Altersgruppen kann jedoch wiederholtes vorderes Nasenbluten ein Anzeichen anderer gesundheitlicher Störungen sein, unter anderem:
Atherosklerose – Dies ist eine Verdickung und Verhärtung der Arterienwände, die sie anfällig für Risse machen. Arteriosklerose ist häufiger bei älteren Menschen als bei jüngeren.
Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) – Diese häufige Erkrankung schädigt die Arterien und setzt sie einem höheren Druck aus. Dadurch reißen sie leichter ein. Wiederholtes Nasenbluten oder solches, das von Kopfschmerzen begleitet wird, kann ein Hinweis auf Bluthochdruck sein und sollte sofort notfallmäßig behandelt werden.
Störungen des Blutsystems – Gerinnungsstörungen und niedrige Blutplättchenzahlen (Thrombozytopenie) können Symptome schwerer zugrunde liegender Krankheiten sein, wie zum Beispiel Leber- und Knochenmarkerkrankungen oder Leukämie.
Immer erst die Blutung stillen
Meist ist Nasenbluten nur ärgerlich, da es Flecken auf der Kleidung hinterlässt. Aber es kann auch ein wichtiges Warnsymptom einer ernsten Erkrankung sein.
Daher ist es wichtig, die Blutung zu stoppen und möglichen Ursachen nachzugehen.