Erkältungen: Wann Sie zum Arzt gehen sollten
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Im Allgemeinen brauchen Sie bei einer Erkältung keinen Arzt aufzusuchen. Manchmal entwickelt sich aus einer Erkältung jedoch eine so genannte sekundäre Infektion wie zum Beispiel die Streptokokkenangina (Mandelentzündung durch Streptokokkenbakterien), eine Lungenentzündung oder eine Infektion der Nasennebenhöhlen.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie folgende Symptome haben:
- Fieber über 38° C, wenn es länger als die ersten Tage einer Erkältung anhält
- Starke Schmerzen in Ohren, Nasennebenhöhlen, Zähnen oder Hals, wenn diese länger als 3 Tage anhalten
- Hautausschlag
- Husten, der länger als 2 Wochen anhält, oder blutiger Auswurf
- bei einem Rückfall der Erkältung oder wenn Sie sich zunehmend schlechter fühlen
Sie sollten sofort einen Arzt aufsuchen, wenn Sie Probleme mit dem Atmen haben (z. B. Kurzatmigkeit, Keuchen oder Pfeifen beim Atmen), Schmerzen im Brustkorb oder Schluckschwierigkeiten.
Weitere Tipps zur Vorbeugung
Ihre Hände nach einem Kontakt mit einer erkälteten Person mit Seife zu waschen, bleibt der wirksamste Weg, eine Erkältung zu vermeiden. Eine Studie legt nahe, dass das regelmäßige Waschen der Hände mit Geschirrspülmittel besonders wirksam gegen Viren ist. Außerdem sollten Sie ungewaschene Hände von Ihrem Gesicht fernhalten, besonders den Augen, der Nase und dem Mund.