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Grundlagenwissen zum Thema Bronchitis

Die Bronchitis bezeichnet eine Entzündung der Bronchien und lässt sich in akute, chronische und chronisch obstruktive Bronchitis unterteilen. Die akute Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchien und zeichnet sich durch Husten, Fieber, Atemnot, Atemgeräusche und die Produktion von Schleim aus. Da zumeist auch andere Teile der Atemwege betroffen sind, trifft zumeist die Diagnose „akuter Atemwegsinfekt“ präziser. Eine akute Bronchitis entsteht sowohl durch Bakterien als auch durch Viren und heilt in der Regel innerhalb von zehn Tagen ab. Eine Behandlung wirkt hier unter Umständen sogar kontraproduktiv.

Die WHO definiert die chronische Bronchitis wie folgt: „Husten und Auswurf an den meisten Tagen während mindestens drei Monaten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren“. Rauchen sowie Umweltreize, aber auch eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung sind als Ursachen identifiziert worden. Demzufolge wirken der Verzicht auf Tabak sowie der Aufenthalt in sauberer Luft vorbeugend. Die chronisch obstruktive Bronchitis ist eine chronische Bronchitis. Ihr Hauptmerkmal ist Husten und schleimiger Auswurf in Belastungssituationen. Dabei wird insbesondere die Ausatmung behindert. Nahezu alle Patienten mit einer chronisch obstruktiven Bronchitis sind ehemalige oder aktive Raucher. Die einzige Möglichkeit zur Verbesserung der Prognose liegt in einem absoluten Rauchverzicht.

Was passiert im Körper?

Der heftige Luftstrom strapaziert die Schleimhaut Ihrer Atemwege. Er hilft bei der Lockerung von Schleim und anderen Substanzen und reinigt dadurch die Atemwege. Ein gelegentliches Husten stellt einen lebenswichtigen Teil Ihres körpereigenen Abwehrsystems dar.

Doch wenn der Husten chronisch wird mit einer Dauer von über drei Wochen, steckt ein anderes Problem dahinter. Der durch permanentes Husten verursachte Kraftaufwand führt nicht nur zu körperlichen Problemen, sondern beeinträchtigt darüber hinaus die Lebensqualität erheblich. Chronischer Husten bedeutet kein Problem, mit dem Sie sich einfach abfinden sollten. Obwohl Diagnose und anschließende Behandlung langwierig sein können, lohnt sich die Mühe fast immer.

Auch andere Organe leiden unter Dauerhusten

Zieht man die deutliche Belastung eines einzigen Hustenstoßes auf Ihren Körper in Betracht, so erstaunt es nicht, dass ein fortwährendes Husten eine nachhaltige Wirkung auf Ihre Gesundheit hat. Chronischer Husten führt zu wiederholter Verletzung der Schleimhaut Ihrer Atemwege. Dies zieht Ihre Stimmbänder oder kleine Blutgefäße in der Schleimhaut in Mitleidenschaft. Der Auswurf wird blutig und Schmerzen stellen sich ein.

Wenn Sie husten, kann der zunehmende Druck in Brust und Bauch Ihren Herzschlag verlangsamen und teilweise bis zur Ohnmacht führen. Bei manchen Menschen mit spröden Knochen, besonders älteren Frauen, führt schwerer Husten zu Rippenbrüchen. Husten erzwingt des Weiteren eine kurzzeitige krampfartige Verkrümmung des ganzen Körpers, die zu Harn- und Stuhlinkontinenz sowie Leistenbruch beiträgt.

Beeinträchtigung der Lebensqualität

Neben der körperlichen Belastung durch wiederholtes Husten stellt die chronische Form eine häufig unterschätzte Beeinträchtigung der Lebensqualität dar. Eine Umfrage durch die Wissenschaftler der Mayo Clinic ergab, dass Menschen mit chronischem Husten häufig über folgende Erfahrungen berichten:

  • Ärger und Frustration, weil das ständige Husten den Lebensstil störte und trotz regelmäßiger Arztbesuche nicht verschwand
  • Scham, wenn der Husten die Aufmerksamkeit auf sich zog oder andere störte
  • Erschöpfung und Unkonzentriertheit, weil der Schlaf durch den Husten gestört war

Pökelfleisch als Ursache?

Aus Tierversuchen gab es längere Zeit Hinweise darauf, dass Nitritsalze, wie sie zum Pökeln von Fleisch- und Wurstwaren verwendet werden, die Lunge schädigen. Jetzt bestätigten Forscher der Columbia Universität (New York) dies auch bei Menschen. Wie sie im September 2006 auf einem Fachkongress in München berichteten, belegen das die Daten von über 7.600 Studienteilnehmern. Danach hatten diejenigen, die pro Monat öfter als 14-mal nitrithaltige Fleischprodukte verzehrten, eine wesentlich schlechtere Lungenfunktion als diejenigen, die auf solches Fleisch verzichteten. Das Risiko für eine chronische Bronchitis mit Lungenemphysem (COPD) war um mehr als 70 Prozent erhöht.

Nitrite verhindern das Wachstum von Bakterien in den Fleischprodukten und geben ihnen die beim Verbraucher beliebte rote Farbe. Der Körper baut sie jedoch in schädliche Verbindungen (u. a. Nitrosamine) um. Sie sollten daher Pökelsalz (z. B. in Wurst, Speck, Salami, Schinken oder Fertiggerichten) meiden. Sie erkennen es in der Zutatenliste an den Nummern E 249 und E 250.

 

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