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Allergisches Asthma: „Spontanheilung“ möglich

Bald beginnt sie wieder, die Allergiesaison. Für manchen Heuschnupfen-Geplagten geht es schon im Februar los und zieht sich bis in den Herbst hinein. Noch schlimmer ist es allerdings, wenn ein sogenannter Etagenwechsel stattfindet und dann zu dem Heuschnupfen auch noch allergisches Asthma hinzukommt. Aber kann das eigentlich genau so plötzlich wieder verschwinden, wie es aufgetreten ist? Auf diese Frage wollen wir im Folgenden genauer eingehen.

Allergisches Asthma: Kann es auch wieder verschwinden?

Allergisches Asthma ist eine sehr wandelbare Erkrankung – und es kann tatsächlich zu einer sogenannten Spontanheilung kommen.

Hierunter versteht man bei dieser Krankheit aber nicht unbedingt, dass sie komplett ausgeheilt ist. Vielmehr werden Asthma-Fälle so bezeichnet, bei denen das Asthma über einige Jahre hinweg symptomlos blieb.

Ein Grund dafür kann tatsächlich sein, dass es sich abgeschwächt hat. Aber es kann auch einfach sein, dass die entsprechenden Allergene kaum vorhanden sind.

Zur Verlagerung von allergischem Asthma

Allerdings kann sich allergisches Asthma auch verlagern. Es gehört zu den atopischen Erkrankungen und kann sich durch eine andere Erkrankung dieses Formenkreises äußern. Dann ist das Asthma zwar verschwunden, dafür leiden Sie beispielsweise hin und wieder an Neurodermitis.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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Alte Kommentare
  • Richard Friedel schrieb am 03.07.2011, 15:39 Uhr

    Man hört so oft „Da die genaue Ursache für das Asthma bronchiale noch unbekannt ist, ist es bis heute nicht möglich, Asthma zu heilen.“ Andererseits steigt die Anzahl der Erkrankungen ständig seit etwa Mitte des vergangenen Jahrhunderts, d. h. seit der Einführung der modernen Medikamente mit dem eingeschränkten Ziel der Behandlung der angeblich nicht durch falsche Atmung verursachten Schädigung der Lungenatemwege. Weiterhin müssen Asthmatiker immer noch mit dem Konservatismus heutiger Mediziner leben bezüglich der Einatmung gegen Widerstand, die fast widersprüchlich oder paradoxerweise tatsächlich die Belüftung der Lunge fördert und keineswegs behindert. Sprichwörtlich will der Engländer eine „stiff upper lip“ bewahren, um sich zusammenzureißen. Dadurch wird beim Atmungsgesunden die den Widerstand erhöhende Nasenatmung ins Spiel gebracht. Die Rettung aus dieser einmaligen Situation in der Medizin könnte durch das Anwenden der Geräte zum „inspiratorischen Muskeltraining; siehe Forschung durch Frau Prof. Alison McConnell in England und viele Andere, kommen. Vordergründig werden die sowieso trainierte Einatmungsmuskeln gestärkt, aber wahrscheinlicher liegen der wissenschaftlich belegten Heilwirkung beim Asthma die richtige Koordinierung des Brustkorbes und die Überwindung der dynamischen Hyperventilation zugrunde. Durch Googlen auf Videos mit „inspiratory muscle training“ sieht man die Nasenatmung und die Bauchatmung. Die Ergebnisse müssen imponieren. Die Geräte haben als wesentliches Merkmal eine für das Muskelkrafttraining gedachte Meßskala. Zum Glück lässt sich die Wirkung aber genau so gut erzielen ohne Gerät, wenn man die Drossel mit einem zwischen den Lippen gehaltenen Finger definiert. Die Wirkung ist sogar effektiver als mit einem Gerät, da man den Spalt z. B. gegen Ende einer Einatmung jeweils bewusst verkleinern kann, so dass die Bauchatmung besser „hochgeschaukelt“ und das Lungenvolumen mit der Zeit vergrößert werden kann. Dann wird ein reell und nicht nur in der Pharmawelt existierendes Hauptmerkmal des Asthmas nämlich die Kurzatmigkeit überwunden. Der als Leidender und nicht als leicht manipulierbare Geldquelle verstandene Kranke kann langsam und wirkungsvoll und nicht nur kurz einatmen. Als Trainingschema wird bei einem Gerätehersteller zweimal täglich für jeweils 15 Minuten vorgeschlagen. RF