Mammographie: Definition
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Alternative Schreibweise: Mammografie
Eine Mammographie ist die Röntgendarstellung der weiblichen Brust. Zur Einsparung der Strahlendosis werden heute spezielle Film-Folien-Kombinationen eingesetzt. Dies ist besonders wichtig für Frauen, die sich wiederholten Kontrolluntersuchungen unterziehen. Die Mammografie zeigt hauptsächlich drei Faktoren: eine Asymmetrie (Ungleichmäßigkeit) zwischen links und rechts, einen „Schatten“ (Herd) oder Mikrokalk-Einlagerungen.
Es werden bis zu 3 Mammographie-Aufnahmen pro Seite angefertigt: eine, die das Gewebe von oben nach unten durchleuchtet, eine seitliche Aufnahme der Brust und manchmal eine Schrägaufnahme mit Achselhöhle. Grundsätzlich müssen immer beide Seiten geröntgt werden, so dass Vergleiche möglich sind und nichts übersehen wird.
Aus einer Mammografie einen Befund zu erheben, kann schwierig werden bei jüngeren Frauen, die ihre Menstruationen noch haben, in der Schwangerschaft und Stillperiode sowie für Frauen, die Hormone einnehmen. Bei ihnen allen ist das Gewebe sehr dicht, so dass sich Karzinome gut „verstecken“ können. Bei ihnen bleibt oft zur Klärung einer Verdachtsdiagnose nur der direkte Weg durch eine Gewebeprobe (=Biopsie).