Enzyme für die Frau: Bei Eileiterentzündungen
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GNL5356
Die Behandlung von akuten und chronischen Eileiterentzündungen (Adnexitiden) ist oft schwierig und verlangt viel Geduld. Meist sind Bakterien über Scheide und Gebärmutter mit dem Blut zu Eileiter und Eierstock gelangt und haben eine aktive Entzündung ausgelöst. Das kann nach einer Unterkühlung vorkommen, auch nach der Menstruation, bei geschwächtem Allgemeinzustand, nach Scheidenentzündungen, gynäkologischen Eingriffen sowie gelegentlich bei Frauen, die eine Spirale tragen. Aus einer nicht ausgeheilten akuten Entzündung entwickelt sich eine chronische Adnexitis, die immer wieder aufflammt (rezidiviert).
Entzündliche Adnexitiden müssen zunächst mit Antibiotika behandelt werden, um die Erreger zu vernichten. Zusätzlich werden vom Arzt meist schmerzstillende und krampflösende Mittel verordnet. Zur Vermeidung von Spätfolgen wie Sterilität, (chronische) Eileiterverklebungen und Wucherungen eignet sich eine zusätzliche Enzymbehandlung. Da eine Enzymtherapie die Funktionen des Immunsystems nicht hemmt, sondern unterstützt, können Sie mit ihr in allen Stadien der Erkrankung beginnen. Sie sollten sie aber nach dem Abklingen der Entzündung noch einige Monate durchführen. Nicht nur verkürzen Enzyme die Behandlung; es treten auch seltener Rezidive auf. Fragen Sie Ihren Arzt nach dem richtigen Enzymgemisch und nach der Dosierung.
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