Brustkrebs: Definition
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Früherkennung und sofortige Behandlung sind entscheidend
Als Sie die Stimme Ihrer Freundin am Telefon hörten, wussten Sie, dass etwas nicht stimmt.
„Ich komme gerade von meiner Frauenärztin zurück,“ sagte sie. „ Sie hat einen Knoten in der Brust gefunden. Es könnte Krebs sein - ich habe solche Angst.“
Jede Frau hat Angst vor Brustkrebs. Dieser Krebs ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts für etwa 26% aller Krebsneuerkrankungsfälle in Deutschland verantwortlich.
Aber trotz der Angst, die mit der Entdeckung eines Knotens in der Brust einhergeht, gibt es deutliche Fortschritte in der Behandlung. Die Zahl der durch diese Krankheit bedingten Todesfälle geht sogar zurück. Früherkennung und sofortige Behandlung sind große Schritte zu einer erfolgreichen Behandlung.
Deshalb liegt der Schlüssel zur guten Vorsorge in regelmäßigen Untersuchungen, wie Mammographie und Selbst-Untersuchungen.
Wie Sie Ihre Brüste verstehen lernen
Um Brustkrebs zu begreifen, müssen Sie die Funktion Ihrer Brüste verstehen. Die Milchdrüsen in Ihren Brüsten werden Drüsenläppchen (Lobulae) genannt. Diese werden durch sogenannte Milchgänge (Ductus) mit der Brustwarze verbunden. Der Name des Fett- und Bindegewebes, das Milchgänge und -Drüsenläppchen, Blutund Lymphgefäße umschließt, ist Stroma.
Die Lymphe ist eine Flüssigkeit, die Abfallprodukte des Zellstoffwechsel sowie körpereigene Abwehrzellen enthält. Lymphatische Gefäße transportieren Lymphe, so wie Blut durch Blutgefäße fließt. Die meisten lymphatischen Gefäße in der Brust führen zu den achselständigen Lymphknoten. Das sind Sammelstellen für die Immunzellen.
Esgibt verschiedene Arten von Brusttumoren, die sich in anderen Körperregionen ausbreiten können:
- Infiltrierende (invasive) Milchgang-Karzinome - Zu dieser Gruppe gehören etwa 70% aller Brustkrebsarten. Dieser Krebs beginnt in einem Milchgang, bricht durch die Gefäßwand und nistet sich im Fettgewebe der Brust ein. Der Tumor kann Tochtergeschwülste (= Metastasen) in anderen Körperteilen bilden, nachdem er über Lymph- und Blutgefäße ausgeschwemmt wurde.
- Infiltrierende lobuläre Karzinome - Zu diesem Typ gehören 10% bis 15% der invasiven Brustkrebsarten. Es beginnt in den Milchdrüsen und kann sich bis in andere Körperregionen ausbreiten.
Es gibt auch seltenere Formen von invasivem Brustkrebs.
Darunter sind einige Formen von in situ Karzinomen, das heißt Tumore, die sich auf Milchdrüsen und -Gänge beschränken. Diese beinhalten:
- Ductales Karzinom in situ – Das ist der häufigste Typ des nicht-invasiven Brustkrebses. Er entwickelt sich in den Milchgängen. Bleibt er unbehandelt, kann daraus ein invasiver Krebs werden. Auch steigt das Risiko eine invasive Form zu entwickeln, wenn ein Ductales Karzinom in situ vorliegt.
- Lobuläres Karzinom in situ – Diese Form, auch lobuläre Neoplasie genannt, beginnt in den Milchdrüsen. Frauen mit dieser Erkrankung, laufen verstärkt Gefahr zu einem späteren Zeitpunkt einen invasiven Brustkrebs zu entwickeln.
- Entzündlicher Brustkrebs – eine seltene Form des Brustkrebses. Damit sieht die betroffene Brust entzündet aus: Rötung und Erwärmung sind Symptome. Die Haut kann Anzeichen von Furchen und Quaddeln zeigen, oder ein gesprenkeltes Aussehen haben. Entzündlicher Brustkrebs tendiert zur raschen Ausbreitung.
- Rekurrenter Krebs – Damit bezeichnet man Hinweise für einen wiederaufkeimenden Krebs nach der Behandlung. Diese Form kann in folgenden Geweben auftreten: Brüste, Brustwand oder an einer anderen Körperstelle. Ihre Behandlungsmöglichkeiten hängen von den bereits erhaltenen Therapien ab, der Art und dem Stadium Ihres Karzinoms, Ihrem Alter und Menopause-Status sowie Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand.