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Grundlagenwissen zum Thema Leberflecken

Bei Leberflecken oder Muttermalen handelt es sich um harmlose, pigmentbildende Ansammlungen von Hautzellen. Ihre Farben reichen von einem hellen, fast beigen Braun bis dunkelbraun und schwarz.

Sie können sommersprossenähnlich klein sein oder bis zu mehrere Zentimeter groß wachsen. Aus manchen Leberflecken wachsen Haare, andere wölben sich spürbar auf der Haut. Muttermale empfindet man oft als kosmetisch störend, wenn sie sich auf immer öffentlich sichtbaren Hautstellen befinden, wie zum Beispiel im Gesicht oder auf dem Handrücken.

Namensgebung

Auch wenn der Name dies andeutet, haben Leberflecken nichts mit der Leber zu tun. Vermutlich kommt der Name von der typischen braunschwarzen Farbe.

Hautärzte hingegen bezeichnen die Flecken häufig als „Lentigo senilis“: „Lentigo“ für Linse, was vom linsenförmigen Aussehen kommt, und „Senilis“ für gealtert. In der Regel meint man damit Altersflecken.

Ursachen und Behandlung

Es gibt unterschiedliche Ursachen für die Entstehung von Muttermalen. Manche sind bereits bei der Geburt vorhanden, andere entwickeln sich im Laufe der Zeit. Bei letzteren spielen Erbanlage und Sonnenbestrahlung eine große Rolle. Helle Haut und viel Sonne begünstigen die Bildung von Muttermalen. Ein regelmäßiges Besuchen von Sonnenstudios fördert ebenso die Vermehrung von Muttermalen oder Leberflecken und führt unter Umständen zu Hautkrebs.

Abgesehen von einem kosmetischen Eingriff ist es in manchen Fällen gesundheitlich notwendig, Leberflecken oder Muttermale zu entfernen. Sobald ein Muttermal juckt oder blutet, bedeutet dies ein Warnzeichen. Kontrolliert werden müssen Muttermale, die im Durchmesser größer als sieben Millimeter sind, mehrere Farben oder einen unregelmäßigen Rand haben. In seltenen Fällen entwickelt sich aus einem harmlosen Leberfleck ein bösartiges Melanom. Ein Arzt entscheidet darüber, ob sich ein Fleck zu bösartigem Krebs entwickelt oder nicht. Im Verdachtsfall entfernt er Ihnen das Muttermal und untersucht es gegebenenfalls. Das geschieht chemisch oder durch Laser, aber auch durch Vereisen lassen sich Muttermale entfernen. Abhängig vom Ergebnis legt der Arzt nachfolgende Therapien fest.

Vorbeugung von Leberflecken und Muttermalen

Vollständig schützen kann man sich vor dem Auftreten von Muttermalen oder Leberflecken nicht. Man verhindert ein vermehrtes Auftreten der Flecken, indem man zu lange und zu häufige Sonneneinstrahlung meidet: Auch im Schatten kann man sich bräunen. Schützen Sie sich durch Cremes und Lotionen mit Lichtschutzfaktor. Sonnenstudios gelten als Tabu.

Generell sind Leberflecken oder Muttermale harmlos und nicht gefährlich. Wenn Sie Ihre Flecken regelmäßig mit der ABCDE (Aussehen, Begrenzung, Color, Durchmesser, Erhabenheit)-Methode untersuchen und bei Veränderungen sofort Ihren Hautarzt aufsuchen, gehen Sie kein Risiko ein. Abgesehen von der Selbstkontrolle: Denken Sie daran, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen.

Pigmentierte Hautveränderungen und Krebs

Die meisten Hautmale sind harmlos. Aber eine spezielle Sorte, genannt dysplastische Naevi, bedeutet für Sie unter Umständen ein erhöhtes Melanomrisiko. Dysplastische Naevi sind flach oder teilweise flach und mindestens 5 mm im Durchmesser (größer als ein Bleistift-Radiergummi). In der Regel weisen sie unregelmäßige Begrenzungen und Pigmentierungen auf, häufig beige bis dunkelbraun vor einem rosafarbenen Hintergrund.

Wenn Sie oder andere Familienmitglieder eine große Zahl dieser Male besitzen und Melanome in ihrer Familie vorkommen, tragen Sie ein erhöhtes Risiko.

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