Akne ist eine Hauterkrankung, bei der sich zuerst nichtentzündliche Mitesser und verstopfte Poren bilden, die später in entzündliche Pusteln und Knoten übergehen. Es gibt verschiedene Formen der Akne:
Akne vulgaris:
Die häufigste Akneform, unter der viele Jugendliche in der Pubertät leiden. Zwar kommt es zur Bildung von Mitessern und Eiterpusteln, der Krankheitsverlauf ist jeder eher harmlos.
Akne inversa:
Hierbei handelt es sich um eine chronische Erkrankung, bei der sich bis zu erbsengroße Mitesser bilden, die sich schließlich so schwer entzünden, dass es zur Absonderung übelriechender Sekrete und in der Folge zu starker Narben- und Fistelbildung kommt.
Akne comedonica:
Diese Akneform ist mit der Akne vulgaris vergleichbar; die Bildung von Mitessern tritt jedoch häufiger und verstärkt auf.
Akne conglobata:
Bei dieser schweren Form der Akne bilden sich knotig verdickte Entzündungsbereiche und Fisteln. Es bleiben immer Narben zurück.
Akne papulopustulosa:
Bei dieser schwer entzündlichen Akneform bilden sich Eiterbläschen und Zysten. Es bleiben immer Narben zurück.
Akne papulosa:
Hierbei handelt es sich um eine mittelmäßig stark ausgeprägte Akneform, bei der sich zwar Mitesser bilden, die Entzündungen aber im Rahmen halten.
Die Therapie hängt von Form und Schwere der Erkrankung ab; sie reicht von abgestimmter gründlicher Reinigung und Pflege bis zur professionellen Ausreinigung, der Verschreibung von Hormonpräparaten bis hin zur Gabe von Entzündungshemmern und Medikamenten, die durchaus starke Nebenwirkungen haben können.