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Eine Gleitsichtbrille lässt sich kaum ersetzen

Wenn Sie plötzlich eine Gleitsichtbrille tragen müssen, dann haben Sie wahrscheinlich erst einmal Schwierigkeiten, sich daran zu gewöhnen. Häufig kommt es zu Problemen beim Lesen oder Treppen steigen. Aber gibt es überhaupt Alternativen zu diesen Brillen?

Gleitsichtbrille: Forschung an Alternativen

Neueste wissenschaftliche Forschungen gehen in die Richtung, dass versucht wird, eine Operationsmethode zu entwickeln, bei der die Hornhaut mit Laser bestrahlt wird.

Dabei soll dann der obere Hornhautteil so verändert werden, dass er für das Sehen in die Ferne tauglich ist, der untere soll für die Nähe sein. Diese Forschungen sind aber noch nicht abgeschlossen.

Gibt es Gleitsicht-Kontaktlinsen?

Darüber hinaus gibt es Kontaktlinsen, bei denen ein Teil für die Ferne und einer für die Nähe ist. Beides aber behebt das eigentliche Problem nicht ganz: Sie haben weiterhin zwei Sichtfelder in einem Auge. Und genau das ist es ja, was schon bei einer Gleitsichtbrille die Schwierigkeiten verursacht.

Mittlerweile gehen auch manche Augenärzte dazu über, mit einer Brille nur jeweils einen Teil der Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Dann wird ein Glas für die Fernsicht und eines für die Nähe angefertigt. Hierunter leidet aber das räumliche Sehen, nicht alle Menschen können das vertragen.

Eine ganz andere Möglichkeit ist es, die Kurzsichtigkeit mit Kontaktlinsen auszugleichen und beim Lesen oder ähnlichen Tätigkeiten eine Lesebrille zu tragen. Sprechen Sie mit Ihrem Augenarzt, ob diese Variante für Sie in Frage kommt.

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Dr. Martina Hahn-Hübner
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Alte Kommentare
  • motte schrieb am 20.08.2009, 16:23 Uhr

    ich trage seit Jahren eine Gleitsichtbrille, an die ich mich nach kurzer Zeit gewöhnt hatte. Nun fahre ich Motorrad, wobei die Brille sehr hinderlich ist, da sie in dem engen Helm drückt. Ich habe nun Multifokallinsen in Auftrag gegeben, bei denen mir schon gesagt wurde, daß sie nicht so optimal wie die Brille sind und eine lange Gewöhnungszeit brauchen. Ich würde mich der neuen Laseroperation unterziehen und hoffe, daß sie bald zugelassen wird.

  • christine Mill schrieb am 20.08.2009, 16:45 Uhr

    Hallo, ich sollte schon seit vielen Jahren eine Gleitsichtbrlle tragen, vertrage sie aber nicht, da ich einen Drehschwankschwindel habe der durch eine Gleitsichtbrille verstärkt wird, so daß ich beim Tragen einer solchen Brille schon hingefallen bin. Ich habe dann meine gesamten Brillen die ich im Laufe der Jahre bekommen habe, seitdem sich meine Altersweitsichtigkeit eingestellt hat, herausgeholt. Ich habe in aller Ruhe ausprobiert welche Stärke die Richtige ist, um nicht zu unscharf in der Nähe zusehen und nicht zu unscharf in der Weite. Ich habe mir dann die entsprechende Stärke als Linsen geben lassen und noch ein wenig rumprobiert. Heute habe ich Linsen, mit denen ich außer wenn ich lesen muss sehr gut zurecht komme. Dafür die gleiche Stärke wie die Linsen mochmal als Lesebrille und an Tagen an denen ich mal die Linsen nicht tragen möchte habe ich die Brille. Ich bin sehr zufrieden mit der Lösung, viellicht ist das auch eine Lösung für mehre Betroffene. Herzliche Grüße Christine Mill

  • Klug schrieb am 20.08.2009, 17:07 Uhr

    Sehr geehrte Frau Dr. Hahn-Hübner, ich hatte anfangs - bei den ersten Verschreibungen von Gleitsichtbrillen - die von Ihnen dargelegten Probleme (beim Treppensteigen usw.) und habe mich zunächst mit der stereotypen Bemerkung abspeisen lassen, Anpassungsprobleme seien normal und bräuchten Zeit. Bis ich durch einen Zufall feststellte, daß die Gläser nicht korrekt in die Gestelle eingepaßt worden waren. Das Zentrum war zu hoch, weshalb der Glasteil für den Nahbereich zu viel Raum einnahm. Seit Jahren habe ich jetzt bei der Neuverschreibung von Gleitsichtbrillen keinerlei "Anpassungsprobleme" mehr, weil mein Optiker in Kenntnis dieses Problems bei der Einpassung höllisch aufpaßt und exakt vermißt. Ich möchte nicht wissen, in wie vielen Fällen hier schlampig gearbeitet wird. Mit freundlichen Grüßen Bernd Klug

  • Hans Fekix Guyer schrieb am 20.08.2009, 21:40 Uhr

    Mir hat die Optikerin vor 2 Jahren Monovision empfohlen, also eine Linse zum Lesen im linken Auge und die andere fuer die Ferne. Ich habe eine relativ starke Honhautverkruemmung und frueher Gleitsichtbrillen. Mit den Linsen kam ich auf Anhieb zurecht und bin begeistert, denn bei den normalen Linsen brauchte ich eine Lesebrille.... Mit freundlichen Gruessen H.F. Guyet

  • Krystyna Malgorzata Werner schrieb am 20.08.2009, 23:39 Uhr

    Sehr gute Wahl

  • Brigitta schrieb am 30.01.2010, 13:17 Uhr

    Ich trage seit etlichen Jahren bifokale Konaktlinsen und bin damit sehr zufrieden. Ich sehe alles, in der Ferne, in der Nähe, beim Fernsehen, im Kino, am PC. Es ist genauso wie früher mit der normalen Kontaktlinsen. Allerdings sind es harte Linsen, die sowieso für das Auge weitaus besser sind, als weiche. Ich trage Kontaktlinsen seit 1969!!! Also Leute, ihr könnt mir glauben: weg mit den weichen Linsen! In diesem Sinne wünsche ich allen eine gute Sicht!