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Grauer Star: Vorbeugung durch Ernährung

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Grauer Star

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Der Graue Star ist im Alter der häufigste Grund für den Verlust der Sehkraft. Zwar hat das Leiden durch die Möglichkeit der Operation etwas an Schrecken verloren, dennoch wird die Vorbeugung meist außer Acht gelassen. Die richtige Ernährung ist für Ihre Augen Gold wert.


Der Graue Star wird – wie viele andere degenerative Augenerkrankungen – durch die so genannten freien Radikale mit verursacht. Das sind jene aggressiven Molekülteilchen, die vor allem nachts durch den Organismus „kreisen“ und dort Zellschäden hervorrufen. In jüngeren Jahren macht der Körper sie selbst unschädlich. Doch mit dem Alter gelingt das immer weniger. Die freien Radikale werden unter anderem für Alterserscheinungen und Krebsentstehung verantwortlich gemacht.

Jetzt ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass sie auch am Auge ihr Unwesen treiben. Sie verursachen an der Augenlinse Veränderungen, die die normalerweise klare Linse nach und nach milchig trüb werden lassen. Auch wenn es die Betroffenen selbst nicht merken, hat bei der Hälfte aller 50- bis 60-Jährigen eine derartige Trübung bereits eingesetzt. Mit zunehmendem Alter ist die Linsentrübung bei fast allen Menschen festzustellen.

Der Zusammenhang von Ernährung und Katarakt ist nachgewiesen

Der Graue Star – medizinisch Katarakt – macht sich bei fortschreitender Trübung der Linse dadurch bemerkbar, dass die Sicht verschwommen und unscharf wird. Man fühlt sich schneller geblendet und oft erscheinen Strahlenkränze um Lichtquellen herum. Tätigkeiten wie Lesen oder Autofahren werden zunehmend erschwert und am Ende unmöglich. Den meisten Menschen kann mit der Star-Operation – wie sie im Volksmund heißt – geholfen werden. Dennoch ist es natürlich besser, dem Leiden generell vorzubeugen, denn nach der Operation benötigt man immer noch eine starke Brille.

Die Linsentrübung wird von mehreren Faktoren beeinflusst:

  • fortschreitendes Alter
  • Erkrankungen wie Diabetes mellitus
  • Augenverletzungen
  • Augenerkrankungen
  • Einnahme bestimmter Medikamente wie Cortison
  • zu viel direkte Sonneneinstrahlung
  • einseitige Ernährung.

Normalerweise schützt sich das Auge durch die so genannten Antioxidanzien, wie Vitamin C und E, verschiedene Carotinoide, Zink und Selen. Die Ernährungsspezialistin Dr. Barbara Becher: „Vitamin C ist für das Auge ein bedeutsames Antioxidanz, da es vor allem in der Linse zur Regeneration des dort benötigten Glutathions gebraucht wird. Dieses Peptid ist in der Linse außerordentlich wichtig, um dort generiertes Wasserstoffperoxyd zu entgiften.“ Vitamin C kann die Entwicklung eines Grauen Stars verhindern.

Augenarzt leuchtet ins Auge

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