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Heilpflanzen für die Prostata

Die Vergrößerung der Prostata erfolgt nicht gleichmäßig. Je nach dem welche Regionen betroffen sind, kann die Harnröhre dadurch beengt werden.

Zwar können die Beschwerden unangenehm sein, die Vergrößerung an sich ist jedoch in den meisten Fällen gutartig und harmlos. Mediziner sprechen daher von einer gutartigen Prostatavergrößerung (med. Benigne Prostatahyperplasie, BPH).

Aufgrund der teilweise unangenehmen Nebenwirkungen der chemischen Medikamente wie Schwindel, Kopfschmerzen und Erektionsstörungen setzt auch die Schulmedizin zunehmend pflanzliche Medikamente gegen die Beschwerden durch die Drüsenvergrößerung ein.

Einige Heilpflanzen können zwar nicht die Vergrößerung rückgängig machen, sie können jedoch durchaus den Harnfluss beeinflussen und dadurch die Beschwerden bessern. Diese Heilpflanzen verringern die Beschwerden:

  • Sägepalme
  • Brennnesselwurzel
  • Kürbissamen
  • Roggenpollen
Überweisung Urologie und Hand

Prostata: Mit pflanzlichen Mitteln können Sie viel erreichenDie gutartige Wucherung der Prostata - BPH - gilt als Altersleiden. Warum die Drüse zu wuchern beginnt, ist bislang noch nicht bekannt. Man nimmt an, dass es sich um eine… › mehr lesen

In den Stadien I und II können Sie durch die entsprechenden Pflanzenextrakte ein Fortschreiten der Vergrößerung erfolgreich bremsen.

Die Inhaltstoffe der Sägepalme greifen in den Testosteron-Stoffwechsel ein und verhindern die Umwandlung in das wachstumfördernde Dihydrotestosteron (DHT). Damit hat diese Heilpflanze denselben Wirkungsmechanismus wie die chemischen 5-alpha-Reduktase-Hemmer.

Sägepalmenextrakte können jedoch zusätzlich die Bindung von DHT an die Hormonrezeptoren blockieren, wodurch die Hormonwirkung gehemmt wird. Ein weiteres Wachstum des Drüsengewebes kann auf diese Weise gebremst werden, durch die Abnahme der Blutfülle kann es sogar zu einer leichten Verkleinerung der Prostata kommen.

Alle anderen in der o. a. Zusammenstellung genannten Heilpflanzen wirken abschwellend auf das Drüsengewebe, beugen Entzündungen vor und haben einen krampflösenden Effekt auf die Muskulatur der Harnröhre. Entsprechende Fertigpräparate mit Extrakten der Heilpflanzen erhalten Sie in jeder Apotheke und in Drogeriemärkten.

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Über den Autor
Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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Alte Kommentare
  • Jade schrieb am 18.10.2013, 10:06 Uhr

    Hallo, vielen Dank für Ihre interessanten Artikeln. Da nicht jeder z. B. Sägepalme kennt, wäre es vielleicht ratsam in Klammern daneben den lateinschen Namen zu nennen. Gruss Jade