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So entspannen Sie Magen und Darm!

Inhaltsverzeichnis:

  1. Halten Sie Magen und Darm auf Trapp
  2. Sport light und mit Spaß
  3. Entspannen Sie sich…
  4. Autogenes Training
  5. Yoga

Bekanntermaßen wirkt die Psyche ebenfalls auf Magen und Darm. Um die Gesundheit Ihres gesamten Körpers zu gewährleisten, ist es daher wichtig, dass Sie verschiedene Maßnahmen ergreifen, die Ihnen beim Stressabbau helfen. Hier also ein paar Tipps, wie Sie Ihren Magen fit halten.

Halten Sie Magen und Darm auf Trapp

Für ein gutes Bauchgefühl ist ausreichend körperliche Bewegung ebenfalls wichtig. Denn sportliche Betätigung regt die Verdauung an und unterstützt die Peristaltik (so werden die Bewegungen genannt, mit denen der Nahrungsbrei durch unseren Verdauungstrakt reist). Doch das ist längst noch nicht alles.

Körperliche Aktivität ist eine schnell wirksame Hilfe bei Blähungen, Sodbrennen und Aufstoßen. Schließlich bringt die Bewegung auch in Magen und Darm ordentlich was auf die Beine, womit sich diese Beschwerden spürbar bessern. Nicht zu vergessen ist, dass regelmäßige Trainingseinheiten wissenschaftlich nachgewiesen sehr entspannend wirken und dabei helfen, Stress abzubauen.

Darüber hinaus entfaltet Sport stimmungsaufhellende und antidepressive Wirkungen. Alles in allem ist regelmäßige Bewegung eine wertvolle Medizin für unser Verdauungssystem, da es stark von unserem psychischen Befinden beeinflusst wird.

Sport light und mit Spaß

Um Ihre Verdauung mit sportlichen Aktivitäten zu unterstützen, müssen Sie keineswegs gleich Mitglied im Fitness-Studio werden oder für den nächsten Marathon trainieren. Denn es sind nicht die Hochleistungen, die gut für unsere Gesundheit sind, sondern vielmehr die kleinen, aber regelmäßigen Häppchen.

Bereits 150 Minuten – zweieinhalb Stunden – in der Woche sind ausreichend, wie Wissenschaftler ausgerechnet haben. Wann Sie Ihr Bewegungsprogramm absolvieren, bleibt Ihnen selbst überlassen. Wichtig ist, dass zwischen zwei Trainingseinheiten nicht mehr als zwei Tage liegen.

Übrigens können Sie einen Teil Ihres „Trainings“ auch gut in Ihren Alltag integrieren – unter anderem mit schnellem Gehen zur Bushaltestelle, Radfahren ins Büro oder Treppensteigen, statt auf den „Kommt“-Knopf am Fahrstuhl zu drücken.

Das garnieren Sie dann noch mit längeren flotten Spaziergängen, Joggen, Walken, Hanteln stemmen oder Schwimmbadbesuchen – was Ihnen ebenso Freude macht. Denn die ist entscheidend, sonst bleiben die Sportklamotten bald wieder im Schrank.


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Erst checken lassen, dann trimmen

Bevor Sie die Joggingschuhe anziehen oder Ihr Fahrrad aufpumpen, empfiehlt es sich, Ihren Gesundheitszustand checken zu lassen. Das gilt besonders dann, wenn Sie lange keinen regelmäßigen Sport mehr betrieben haben.

Auch wer an Bluthochdruck und anderen chronischen Beschwerden wie Typ-2-Diabetes leidet, sollte in jedem Fall vor Trainingsbeginn seinen Hausarzt aufsuchen. Dieser kann durch einen Check-up prüfen, ob und wie intensiv Sie Sport betreiben dürfen.

Die Belastungsintensität legt der Arzt mittels einer so genannten Funktionsdiagnostik fest. Unter anderem wird dabei auf dem Ergometer, dem Standfahrrad, die Fitness Ihres Herzmuskels bestimmt. Dabei wird auch der Puls in regelmäßigen Abständen gemessen.

Entspannen Sie sich…

…und damit auch Ihre Verdauungsorgane. Ideale Techniken hierfür sind unter anderem Atemübungen und autogenes Training. Natürlich auch Yoga, das Entspannung und Aktivität in sich vereint. Doch dazu später mehr.

Atemübungen

Durch richtiges Atmen – tief ein- und ausatmen, wobei sich die Bauchdecke nach vorne bewegt – tun wir unserem Organismus eine Menge Gutes: Alle Körperfunktionen werden angeregt, die Zellatmung wird besser, und der Stoffwechsel normalisiert sich.

Auch die Verdauung profitiert ganz enorm von den wohltuenden Wirkungen richtigen Atmens. Durch gezielte Atemübungen kann sie nachhaltig in ihren Funktionen unterstützt werden.

Pranayama

Eine einfache Atemübung aus dem Ayurveda, der traditionellen Medizin Indiens.

  • Setzen Sie sich bequem auf einen Stuhl oder im Schneidersitz auf den Boden. Atmen Sie mehrmals hintereinander ruhig ein und aus.
  • Versuchen Sie stets, Kopf und Rücken möglichst gerade zu halten – Kopf, Schultern und Hüften sollten eine Linie bilden.
  • Nun verschließen Sie mit dem rechten Daumen das rechte Nasenloch und atmen langsam durch das linke Nasenloch ein. Wenn Sie eingeatmet haben, verschließen Sie das linke Nasenloch mit dem Ringfinger, öffnen das rechte Nasenloch wieder und atmen langsam aus.
  • Anschließend durch das rechte Nasenloch einatmen. Danach mit dem Daumen das rechte Nasenloch verschließen, das linke wieder öffnen und dadurch ausatmen.
  • Diesen Zyklus – links einatmen, rechts ausatmen und rechts einatmen, links ausatmen – wiederholen Sie insgesamt viermal.

Bauchatmen

Legen Sie beide Handflächen auf den Bauch im Bereich des Magens. Dann tief ein- und ausatmen und dabei die Hände mit sanftem Druck ein wenig auf dem Bauch kreisen lassen. Etwa eine Minute lang, dann eine kurze Pause einlegen und das Ganze noch einmal wiederholen.

Autogenes Training

Genau genommen müsste es Autosuggestion heißen – denn was sich ein deutscher Psychologe Mitte der 1930er Jahre ausdachte, verfolgt das Ziel, sich selbst in einen Zustand der tiefen Entspannung zu versetzen. Johannes Heinrich Schultz hieß der Mann, dessen Methode heute international als wirksame Behandlung zahlreicher Beschwerden anerkannt ist.

Autogenes Training befähigt nicht nur dazu, sich zu entspannen und so mehr Lebensqualität zu finden, es ist auch eine wirksame „Medizin“ bei vielen Erkrankungen, unter anderem bei Beschwerden mit der Verdauung.


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Zum Ausprobieren

Nachfolgend einige Grundübungen zum autogenen Training, die Sie einmal ausprobieren können. Um jedoch binnen weniger Minuten in den gewünschten Entspannungszustand hinüber gleiten zu können, bedarf es einiger Übung. Deshalb sollte man die Technik auch unter professioneller Regie im Rahmen eines Kurses erlernen.

Volkshochschulen bieten beispielsweise solche Veranstaltungen an, die meist recht gut und dabei nicht teuer sind. Für die Übungen legen Sie sich auf einer Decke auf den Rücken und stellen sich ein bestimmtes Körpergefühl vor – beispielsweise „Mein linkes Bein wird ganz schwer“.

Nach einiger Zeit der Konzentration auf dieses Gefühl empfindet man es dann tatsächlich: Der Körper hat reagiert. Auf diese Weise lässt sich eine Muskelentspannung am ganzen Körper herbeiführen, die meist als Wärme und Schwere erlebt wird – und den Herzschlag, die Atmung sowie die Organfunktionen enorm positiv beeinflusst.

Schwereübung: Zunächst konzentrieren Sie sich auf ein bestimmtes Körperteil, einen Arm oder ein Bein. Die Formel dafür könnte lauten: „Mein Arm ist ganz schwer“. Diese Schwere dehnt man dann nach und nach auf andere Körperteile und schließlich den ganzen Körper aus.

Wärmeübung: Wie bei der Schwereübung stellen Sie sich vor, dass ein bestimmter Körperteil sich ganz warm anfühlt. Diese wohltuende Wärme verbreitet man dann nach und nach über den ganzen Körper.

Atemübung: Die Formel: „Mein Atem ist ganz ruhig.“

Bauchübung: Richten Sie Ihre Konzentration auf den Oberbauch: Dabei wird Wärme in diesen Bereich des Körpers geleitet.

Herzübung: Durch die Konzentration auf den Takt des eigenen Herzschlags wird dieser gleichmäßig und ruhig.

Yoga

Yoga ist eine der wirksamsten Methoden zur aktiven Entspannung. Von ihr profitieren Körper, Geist und Seele in hohem Maße. Durch Yoga-Übungen – die so genannten Asanas – wird man beweglicher, der Körper wird besser durchblutet und Muskelverspannungen lösen sich.

Darüber hinaus ist Yoga eine überaus hilfreiche Begleitung bei der Behandlung vieler Beschwerden. Denn die einzelnen Yoga-Stellungen haben jeweils eine tief gehende Wirkung im Körper: Sie lösen nachweislich Reaktionen im Organismus aus.

Das macht sich auch bei Beschwerden mit der Verdauung sehr positiv bemerkbar. Weshalb inzwischen auch Gastroenterologen und andere Ärzte Yoga empfehlen.

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