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Hibiskustee – Das Wundermittel gegen Bluthochdruck

Drei Tassen frischer Hibiskus-Tee täglich helfen dabei, Ihren Blutdruck deutlich zu senken. Das fanden Forscher der amerikanischen Tufts Universität in Boston heraus. Hibiskus gehört zur Familie der Malvengewächse.

Es ist reich an sekundären Pflanzenstoffen wie Anthocyane, Flavone, Flavonole und Phenolsäure. Diesen Substanzen schreibt man antioxidative, antisklerotische und blutdrucksenkende Wirkungen zu.

Hibiskustee
Hibiskus ist so mild, dass ihn auch Kinder ohne Probleme zu sich nehmen können.

Senken Sie Ihren Blutdruck mit Hibiskus-Tee

Für die Studie tranken die Versuchspersonen mit einem leichten bis mittleren Bluthochdruck sechs Wochen lang drei Tassen tiefroten, erfrischenden Hibiskus-Tee. Eine Vergleichsgruppe trank in der gleichen Zeit die gleiche Menge Placebo.

Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Der Blutdruck der Gruppe, die den echten Hibiskustee getrunken hatte, sank im Schnitt um 7,2 mm Hg. In der Vergleichsgruppe verzeichnete man nur eine Senkung um 1,3 mm Hg.

Als Tee gegen hohen Blutdruck eignet sich Hibiskus also wissenschaftlich belegt. Am besten wirkt der Tee, wenn man ihn frisch aufgebrüht trinkt. Einfach sechs Esslöffel Tee mit einem Liter kochendem Wasser übergießen und fünf bis acht Minuten ziehen lassen.

Senkt sich der Blutdruck auf ein normales Maß, reduziert das die Risiken für Folgeschäden wie Schlaganfall und Herzinfarkt deutlich. Die Forscher der Studie empfehlen Hypertonikern deshalb, zusätzlich zu ihrer Therapie regelmäßig Malventee gegen Bluthochdruck zu trinken. Auch zur Vorbeugung schadet das nicht.

Hibiskustee besser als Grüner Tee

Wenn Sie bis dato davon ausgegangen sind, dass grüner Tee die gesündeste Sorte ist die man trinken kann, lassen Sie uns Ihnen eine Alternative vorstellen: Hibiskustee. In der Tat enthält Hibiskustee mehr Antioxidantien als die hochwertigste grüner Teesorte: Matcha Tee.

Was den Hibiskustee so gesund macht

Hibiskustee ist eine ausgezeichnete Quelle für verschiedene organische Säuren (z. B. Zitronen-,  und Weinsäure) sowie Vitamin C und Mineralien. Der Tee hat eine Cranberry-ähnliche Farbe, sein Geschmack ist eher als scharf zu bezeichnen.

Hibiskusblüten
Besonders als Tee schmeckt Hibiskus besonders gut © macroart - Fotolia

Aber der wichtigste Punkt ist, dass Hibiskustee das antioxidantienreichste Getränk auf der Welt ist. Das haben Forscher in einer Studie herausgefunden, die über 3.100 Lebensmittel, Gewürze, Getränke, Kräuter und Ergänzungen untersucht hat (Nutrition Journal).

Deshalb hilft Hibiskustee nicht nur gegen Bluthochdruck sondern er wirkt auch:

  • durstlöschend
  • abführend
  • harntreibend
  • gallentreibend
  • antibakteriell
  • krampflösend
  • Stoffwechsel anregend
  • entschlackend

Malventee ist nicht dasselbe wie Hibiskustee

Hibiskustee wird in Geschäften oft fälschlicherweise als roter Malventee deklariert. Auch wenn dies meist ärgerlich erscheint, ist auch der Malventee eine Wohltat für Ihre Gesundheit.

Schon die alten Römer und Griechen aßen die Malven als Gemüse und nutzten ihre Heilkräfte. Gleichzeitig galt die Malve als Symbol für Weichheit und Süße. Das Wort „Malve“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie weich oder beruhigend.

Der Echte Eibisch – auch als Stockrose bekannt – heißt im Englischen Marshmallow und stand damit Pate für die gleichnamige Süßigkeit.

Überliefert aus der Antike ist der Gebrauch der Malven als Fruchtbarkeitstest: Dazu gab die Frau ihren Urin auf deren Blätter. Waren sie nach 3 Tagen noch grün, galt die Frau als fruchtbar. Verdorrte die Malve vorher, konnte die Frau keine Kinder (mehr) bekommen.

Früher mischte man Echten Eibisch in eine Kräutermischung, die die Geburt erleichtern und nach der Geburt die Milchbildung steigern sollte.

Der Hauptbestandteil der Malvengewächse ist wie auch beim Hibiskus der Pflanzenschleim, der bei Entzündungen reizlindernd wirkt. Er legt sich wie eine Schutzschicht über die gereizten und entzündeten Stellen. So können diese besser abheilen.

Die Malvengewächse eignen sich vor allem zum Einsatz bei allen Arten von Reizungen und Entzündungen innerhalb und außerhalb des Körpers – etwa bei Blasenentzündungen, Infektionen der Atemwege oder Magen- und Darmentzündungen.

 

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