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Heimische Superfoods: Regionale Alternativen zu Quinoa, Chia & Co.

Goji-Beeren aus China, Chia-Samen aus Mexiko und Quinoa aus den Anden werden zurzeit als Superfoods hochgelobt. Dabei sind die Beeren und Samen aufgrund der langen Transportwege und weil sie so in Mode sind recht teuer. Doch diese Ausgaben müssen nicht sein, denn bei uns vor der Haustür wachsen Beeren, Gemüse und Körner, die es an gesundheitlichen Wirkungen mit den Exoten allemal aufnehmen können.

Goji-Beeren in Schale
Für eine gesunde Ernährung voller Superfoods müssen es nicht immer Exoten wie die Goji-Beere sein! © Adobe - timolina

Superfoods vor der eigenen Haustür

Nahrung als Medizin – geht das? Ja, das geht mit Nahrungsmitteln, die reicher an Vitaminen, Mineralien und anderen Vitalstoffen sind als normale Lebensmittel. Diese Nahrungsmittel werden Superfoods genannt und in der Regel aus fernen Ländern importiert. Dabei müssen wir für die gesunden Effekte gar nicht zu den Exoten greifen, denn Mutter Natur schenkt uns hier wo wir leben die wirksamsten Powerpflanzen.

Achten Sie auf frische Bio-Qualität

Wenn Sie Ihrem Körper mit der Nahrung etwas Gutes tun möchten, müssen Sie nicht zu den Exoten und auch nicht tief in den Geldbeutel greifen. Unser heimisches Superfood versorgt Sie bestens mit Vitalstoffen und bietet viele gesundheitliche Vorteile. Allerdings sollten die Nahrungsmittel nicht behandelt sein. Kaufen Sie daher am besten direkt auf dem Bauernhof oder im Bioladen ein. Noch besser: Bedienen Sie sich völlig kostenfrei im Fall von Brennnesseln und Löwenzahn in der Natur.

Das sind unsere Superfoods

Heidelbeeren: Die blauschwarzen Beeren sind die heimische Alternative zu der Açai-Beere. Reich an den Vitaminen C, E und K sowie Vitaminen der B-Gruppe und vielen Mineralien und Spurenelementen sind Heidelbeeren wahre Vitalstoffbomben. Aufgrund ihrer sekundären Pflanzenstoffe (Anthocyane) können sie auch als Antioxidantien freie Radikale bekämpfen. Studien haben gezeigt, dass der regelmäßige Verzehr gutes Sehen fördert und die Gehirnleistung unterstützt.

Leinsamen: Der Samen der Leinpflanze ist unsere Alternative zu Chia-Samen und hat sogar eine höhere Konzentration an Omega-3-Fettsäuren als die exotischen Körner. Außerdem enthält Leinsamen wertvolle Ballaststoffe und ist die perfekte Pflege für Magen und Darm. Die zu den Pflanzenhormonen zählenden Lignane können sogar vor Brustkrebs schützen.

Verschiedene getrocknete Pflanzen, Naturarznei

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Leinsamen auf Holz und in Glasgefäßen
Leinsamen ist die deutsche Alternative zu Quinoa und bietet Ihrer Gesundheit sogar noch zusätzliche Vorteile. © Marek - Fotolia

Sauerkraut: Das aus fermentiertem Weißkohl hergestellte rohe Kraut enthält reichlich probiotische Bakterien, die für eine gesunde Darmflora sorgen und das Immunsystem stärken. Diese Wirkungen erzielen Sie jedoch nur mit frischem Sauerkraut, das Sie am besten direkt auf dem Bauernhof oder im Bioladen kaufen oder selbst herstellen.

Hirse: Die Hirse gehört zu den Süßgräsern und ist damit wie Quinoa ein glutenfreies Pseudogetreide. Bemerkenswert ist der hohe Anteil an Silizium, der das Bindegewebe kräftigt. Gleichzeitig ist Hirse ein natürlicher Eisenlieferant und fördert dadurch die Blutbildung.

Brokkoli: Als Gemüse, Rohkost oder in Form von Sprossen ist die Kohlart ein echtes Superfood, das mit seinen Senfölglykosiden sogar Krebs vorbeugen und das Wachstum von Tumorzellen hemmen kann. Auch den Magenkeim Helicobacter kann der Brokkoli in Schach halten.

Brennnesseln: Die Wildpflanzen mit den Brennhaaren liefern mehr wertvolles Protein als die Soja-Bohne, doppelt so viel Eisen wie Spinat und sechsmal soviel Vitamin C wie Orangen. Durch den hohen Kaliumgehalt wirken Brennnesseln ausschwemmend und beugen Blasen- und Nierenproblemen vor. Im Smoothie oder als Tee zubereitet verlieren die Brennhaare ihre Wirkung.

Löwenzahn: Die fast auf allen Wiesen blühende Blume ist nicht nur in allen Pflanzenteilen essbar, sondern bietet viele gesundheitliche Wirkungen. Ihre Bitterstoffe, Vitamine und Mineralien stärken die Leberfunktion, reinigen das Blut und entwässern den Körper. Blüten und Blätter können Sie im Salat oder in Smoothies zu sich nehmen.

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