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Bierhefe - Uraltes Anti-Aging

Inhalt

Die Bierhefe, auch Backhefe (Saccharomyces cerevisiae) genannt, ist als Naturprodukt ein essentieller Bestandteil im Prozess des Bierbrauens. Neben den wenigen Zutaten wie Wasser, Hopfen und Gerste wird die Bierhefe genutzt, um den Prozess des Brauens zu starten.

Bierhefe
Bierhefe ist auf natürliche Weise im Bier enthalten, wird aber in der Regel herausgefiltert, um die Haltbarkeit des Bieres zu verlängern. © Adobe Stock – EcoPim-studio

 

Das Bier wurde aufgrund der enthaltenen Bierhefe schon sehr früh als heilendes und kosmetisches Produkt verwendet. Auch heute noch ist um die naturheilkundliche Wirkung der Bierhefe bekannt. So sagt man ihr aufgrund ihrer zahlreichen Inhaltsstoffe unter anderem eine Anti-Aging-Wirkung nach.

Die Bierhefe findet man heutzutage nicht mehr in den Bieren, denn dieses wird aus Gründen der Haltbarkeit aus dem Bier herausgefiltert. Zu erwerben ist die Bierhefe trotzdem noch, so kann man diese zum Beispiel als Nahrungsergänzungsmittel in Tablettenform erhalten – ganz ohne Alkohol.

Die vielfältige Wirkung der Bierhefe

Die Bierhefe wurde als Abfallprodukt des Bierbrauens zunächst entsorgt, es dauerte allerdings nicht lange, bis die heilsamen Wirkungen der Bierhefe sich als lukrativ entpuppten und anderweitig genutzt wurden.

Durch den hohen Gehalt an B-Vitaminen, wichtigen Aminosäuren und wertvollen Spurenelementen hat sich die Bierhefe als Nahrungsergänzungsmittel schnell einen Namen gemacht und kann bis heute als solches erworben werden. Auch wurden Biere mit erhaltener Bierhefe wieder auf den Markt gebracht.

Die Bierhefe wirkt förderlich auf:

  • Blutbildung
  • Blutzuckerspiegel
  • Immunsystem
  • Entzündungshemmung
  • Stressabwehr
  • Ausgeglichenheit
  • Nervensystem
  • Energiebereitstellung
  • Vitalität
  • Konzentration
  • Nerven
  • Fettstoffwechsel
  • Eiweißstoffwechsel
  • Magensäure
  • Darmflora
  • Cholesterinkontrolle
  • Schleimhäute
  • Herzstärkung
  • Haut
  • Haare
  • Nägel

Bierhefe ist ein wichtiger Vitaminspender

Bierhefe Tabletten
Bierhefe ist gesund und kann guten Gewissens zusätzlich zur normalen Nahrung eingenommen werden, um eine optimale Versorgung mit B-Vitaminen zu gewährleisten. © Adobe Stock – lefebvre_jonathan

 

Die Bierhefe ist ein reicher Spender der B-Vitamine. Sie ist überaus gesund und eignet sich daher perfekt, um die Ernährung damit zu ergänzen. Im Reformhaus erhalten Sie neben Tabletten auch Bierhefe-Flocken sowie flüssige Bierhefe, die Sie in Suppen, Speisen und Getränke einrühren können.

Diese Vitamine enthält Bierhefe:

  • Vitamin B1 (Thiamin)
  • Vitamin B2 (Riboflavin)
  • Vitamin B3 (Niacin)
  • Vitamin B5 (Pantothensäure)
  • Vitamin B6 (Tausensassa)
  • Vitamin B9 (Folsäure)

Diese Mineralstoffe enthält Bierhefe:

  • Cholin
  • Biotin
  • Mangan
  • Zink
  • Selen
  • Kupfer

Der Chrom-Mythos

Bei der Auswahl der besten Chromlieferanten fällt immer wieder auf, dass zahlreiche Lebensmittel, allen voran die Bierhefe, die immer wieder als gute Chromquellen genannt werden, überhaupt keine sind.

So enthält naturbelassene Bierhefe nur eine unbedeutende Chrommenge – ebenso Fleisch, Innereien und Fisch. Dafür liefert Ihnen eine mittelgroße Birne schon 50 µg Chrom! Ansonsten können Sie natürlich auch chromhaltige Vitalstoffpräparate wählen.

Wichtig!

Als Diabetiker dürfen Sie Chromdosen über 100 µg nur unter Aufsicht Ihres Arztes einnehmen. Der Grund: Infolge der chrombedingten Blutzuckersenkung muss u. U. die Dosis Ihrer blutzuckersenkenden Medikamente (orale Antidiabetika bzw. Insulin) verringert werden, um einen Unterzucker zu vermeiden. Das kann jedoch nur der Arzt entscheiden.

Vitamin B12 – Bierhefe Mogelpackung

In einigen Veröffentlichungen werden Bierhefe und auch Spirulina-Algen als sehr gute Quellen für Vitamin B12 angegeben. Getrocknete Spirulina-Algen sollen 51 µg/100 g und Bierhefe immerhin noch 20 µg/100 g enthalten.

In der Tat scheint es so, als würden diese beiden Lebensmittel viel Vitamin B12 enthalten.

Nun ist es aber so, dass nur 20 Prozent des Vitamin-B12-Gehalts der Spirulina-Alge in der Form vorliegt, die wir Menschen verwenden können. Auch Bierhefe enthält überwiegend dieses Pseudovitamin.

1991 und 1999 wurden Studien an Kindern durchgeführt, um zu überprüfen, ob diese sogenannten Analoga beim Menschen tatsächlich nicht wirken.

Die jungen Studienteilnehmer wiesen alle einen B12-Mangel auf. Nachdem sie eine Zeit lang Spirulina-Algen erhalten hatten, war ihr B12-Blutspiegel zwar deutlich gestiegen, die Symptome des Mangels verschwanden jedoch nicht – das Pseudovitamin hatte keine Wirkung.

Vielmehr besteht sogar der Verdacht, dass ein Zuviel dieser Analoga im Körper dazu führen kann, dass die Aufnahme und Verarbeitung des echten Vitamins im Stoffwechsel behindert wird.

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