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Meniskus-Operation: Heutige Methoden und Regeneration

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Menisken sind Knorpelscheiben in Ihren Knien zwischen Ober- und Unterschenkel-Knochen. Sie nehmen Stöße auf und dämpfen diese ab. Ihre Aufgabe ist es, so das Gelenk zu schützen.

Meniskus-Schaden: Kleine Risse mit großen Folgen

Meniskus OP
Der Meniskus ist im Laufe des Lebens großen Krafteinwirkungen ausgesetzt und kann im Alter an Funktion einbüßen, sodass Schmerzen und Instabilität auftreten können und in der Folge eine OP notwendig werden kann. © Adobe Stock – bilderzwerg

Akute Schäden, aber auch der Alterungs-Prozess können kleinste Risse in den Menisken hinterlassen. Diese verbinden sich nach und nach, so dass ein großer Riss entsteht. Knieschmerzen und Instabilität des Gelenks weisen auf Schädigung des Meniskus hin. Nun bleibt fast nur noch eine Meniskus-Operation.

Meniskus-Operation: Die Optionen

Meniskus OP
Eine Meniskusoperation ist oftmals unumgänglich, ist aber dank fortschrittlicher Medizintechnik ein methodenreiches Unterfangen, sodass mithilfe individueller Handhabung eine Genesung wahrscheinlich ist. © Adobe Stock – horizont21

Bei jeder Meniskus-OP gibt es 2 Möglichkeiten:

  1. Der Arzt kann manchen Riss nähen oder durch Schrauben zusammenfügen.
  2. Oder aber er muss das abgerissene Meniskus-Stück entfernen. (Dies ist dann der Fall, wenn der Riss im inneren Teil des Meniskus liegt, der nicht durchblutet ist.)

Nachteil einer klassischen Meniskus-Operation: Sie erhöht das Risiko für eine Arthrose deutlich.

Die neuen OP-Methoden

Darüber hinaus gibt es neue Methoden der Meniskus-Operation:

  • Meniskus-Schraube
    Eine sehr vielversprechende ist die sogenannte Meniskus-Schraube. Hierbei handelt es sich um eine besondere Schraube, die bei der Meniskus-Operation durch die beiden Stücke Meniskus geschraubt wird. Sie drückt beide Teile aufeinander und ermöglicht so, dass sie wieder zusammenwachsen.
  • Transplantation
    Bei sehr jungen Menschen wird statt einer Meniskus-OP auch häufig eine Meniskus-Transplantation angewandt. Dabei wird mit minimal-invasiver OP-Technik ein Spender-Meniskus eingepflanzt. Mit Hilfe von Stiften wird er im Knochen fixiert. In den ersten Jahren besteht die Gefahr, dass das Fremdgewebe abgestoßen wird. Ist das nicht der Fall, dann ist die Chance, eine Arthrose zu vermeiden, wesentlich größer als bei einer normalen Meniskus-Operation.

Regenerationszeit

Meniskus Krücken
Eine Miniskusoperation erfordert dank moderner Medizin keine langen Krückenzeiten mehr, auch Sport ist nach vollständiger Genesung und ärztlicher Abklärung in der Regel wieder möglich. © bilderstoeckchen – Fotolia

Heute brauchen Sie nicht mehr – wie noch vor 50 Jahren – 6 Wochen nach der Operation bewegungslos zu liegen. Nach einer Meniskus-Operation, bei der die Risse genäht wurden, müssen Sie rund 2 – 3 Wochen lang  Krücken benutzen, bei einer Teilentfernung können Sie die Krücken teilweise schon nach 1 Woche zur Seite legen.

Pauschal lässt sich sagen, dass Sie nach einer Meniskus-Operation Ihr Knie nach rund  6 Wochen wieder relativ gut belasten können. Nach der Regenerationszeit von 4 – 6 Wochen können Sie auch wieder mit Sport anfangen, sollten dies aber im Einzelfall mit Ihrem Arzt absprechen.

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