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Schlaganfall: Ernährung

Was Sie essen sollten – was Sie meiden sollten
ungünstiggünstig
fette Fleisch- und Wurstwaren, Innereien, Gans, Entemageres Fleisch, magere Wurst aus Pute, Huhn oder Kalb
Butter, Speck, Schmalzfetter Fisch wie Makrele
Sahne, Vollmilch, Crème fraîche, fetter Käsepflanzliche Öle mit ungesättigten Fettsäuren
Zucker, Süßigkeiten, KuchenMagerprodukte aus Milch, Quark, Käse, Joghurt
Pommes frites, Bratkartoffeln, ChipsObst und Gemüse
Kartoffeln, Nudeln, Reis, Vollkornprodukte

Schlaganfall-Fallbeispiel

Schlaganfälle sind wegen ihrer fatalen Folgen besonders gefürchtet. Doch sie sind nicht unausweichlich und lassen sich durchaus vermeiden. Bauen Sie Übergewicht ab, ernähren Sie sich ausgewogen und halten Sie Ihren Blutdruck unter Kontrolle.

Morgens merkt der 63-jährige Robert B. beim Aufwachen, dass er sein linkes Bein nicht mehr spürt. Beunruhigt stellt er fest, dass ihm beim Aufstehen die Beine nicht gehorchen wollen.

Das linke Bein ist komplett gelähmt. Schmerzen hat er weiter keine. Seine Frau alarmiert geistesgegenwärtig den Notarzt. Der stellt einen viel zu hohen Blutdruck und Pulsschlag fest. Das linke Bein ist nach wie vor empfindungslos, das rechte zeigt auffällige Reflexe.

Der Arzt weist Robert B. mit Verdacht auf Schlaganfall in die Klinik ein. Der Verdacht bestätigt sich.

Alle zwei Minuten erleidet ein Mensch in der Bundesrepublik einen Schlaganfall, etwa 250.000 sind es jährlich, die Tendenz ist steigend. Beide Geschlechter sind gleichermaßen betroffen. Etwa 15 % von ihnen sind jünger als 45 Jahre. Selbst 18-Jährige sind nicht gefeit.


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Generell steigt das Schlaganfall-Risiko mit dem Alter. Frauen jenseits des 50. Lebensjahres trifft es häufiger als Männer.

Als Erstes muss Ihr Blutdruck runter

Warum es bei Robert so weit kommen konnte, hat er dem Arzt gleich erklären können: Der Stress im Beruf als Versicherungskaufmann, zu viele Zigaretten, am Tag zuvor ein starker Flüssigkeitsmangel, da er unterwegs war und kaum etwas getrunken hatte.

Zudem war er seit vielen Jahren nicht mehr beim Arzt gewesen und die Tabletten gegen seinen erhöhten Blutdruck hatte er vor einigen Jahren eigenmächtig abgesetzt, da er keine Beschwerden hatte.

Der Klinikarzt verordnet ihm das Medikament ASS zur Blutverdünnung und eine niedrig dosierte Behandlung mit einem blutdrucksenkenden Mittel, da seine Blutdruckwerte nach wie vor zu hoch liegen.

Zusätzlich bekommt er täglich eine Heparin-Spritze, da er sich wegen seines gelähmten Beines nur sehr eingeschränkt bewegen kann und dadurch die Gefahr einer Thrombose besteht. Darüber hinaus beginnt eine intensive Krankengymnastik.

Besonders ans Herz legt ihm der Arzt jedoch eine Umstellung seiner Ernährung und seines Lebensstils.


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Eine familiäre Veranlagung spielt beim Schlaganfall zwar auch eine Rolle, sagt der Arzt, doch wesentlich stärker schlagen die Risikofaktoren zu Buche, die in Roberts Lebensstil liegen. Er soll sich nun ausgewogen ernähren, etwas abspecken, das Rauchen aufgeben, seine Arbeit reduzieren und sich mehr und regelmäßig bewegen.

Die Rehabilitation erfordert Ihren ganzen Einsatz

Robert hatte Glück, weil seine Frau sofort den Notarzt alarmierte. Er konnte schon bald das Krankenhaus verlassen und musste noch für 3 Wochen in eine Reha-Klinik. Sein Schlaganfall hatte nur leichte Folgen.

Er konnte sich bald wieder bewegen und gewann auch sein Sprechvermögen zurück. Andere kommen nicht so glimpflich davon.

Jedes fünfte Schlaganfallopfer stirbt innerhalb der ersten 30 Tage. Ein Drittel verbringt sein weiteres Leben gelähmt in Bett oder Rollstuhl und ist für immer auf fremde Hilfe angewiesen.

Lernen Sie die typischen Schlaganfallsymptome kennen

70 Prozent aller Schlaganfälle könnten durch gezielte Vorbeugung vermieden werden. Zumindest lassen sich bei einem Schlaganfall die Folgen in der Regel verringern, wenn Sie die Anzeichen und Symptome kennen:

  • Plötzliche Sehstörungen, bei denen das Gesichtsfeld eingeschränkt ist und die räumliche Wahrnehmung gestört. Zudem kann es zu Doppelbildern kommen.
  • Sprachstörungen, es werden Silben oder Buchstaben vertauscht, es wird abgehackt gesprochen oder es kommt zu lallender oder stockender Sprache.
  • Plötzliche Lähmungen oder Taubheitsgefühl in Armen oder Beinen. Diese treten in der Regel einseitig auf. Hinzu kommt oft ein gestörtes Berührungsempfinden. Außerdem hängen die Mundwinkel häufig – teilweise aber nur einseitig – nach unten.
  • Plötzlicher, sehr starker Kopfschmerz, der oft mit Übelkeit oder Erbrechen verbunden ist. Oft können auch zu Bewusstseinsstörungen oder auch Verwirrtheit auftreten.
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