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Pfeiffersches Drüsenfieber - Symptome, Behandlung und Vorbeugung

Pfeiffersches Drüsenfieber, auch als Mononukleose oderMorbus Pfeiffer bekannt, ist eine weitverbreitete Erkrankung, die normalerweise harmlos abläuft.

Benannt ist die Krankheit nach Emil Pfeiffer, einem deutschen Kinderarzt und Internisten, der die Krankheit zum ersten Mal beschrieb. Hervorgerufen wird der Infekt durch das Epstein-Barr-Virus (EBV), das zu den Herpes-Viren gehört.

Die Übertragung der Viren erfolgt meist über den Mund, das heißt, Pfeiffersches Drüsenfieber ist ansteckend über Speichelkontakt. Deshalb ist auch die Bezeichnung „Kusskrankheit“ geläufig.

Die Erreger sind während und auch nach der Erkrankung im Speichel nachweisbar.

Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers

Pfeiffersches Drüsenfieber-Symptome (und -Dauer) sind eher unspezifisch. Bei Jugendlichen und Erwachsenen treten Fieber und vergrößerte Lymphknoten am Hals auf. Aber auch unter den Armen oder an anderen Stellen des Körpers können die drüsen anschwellen.

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Das Pfeiffersche Drüsenfieber verursacht bei Erwachsenen ausgeprägtere Symptome als bei Kindern und verläuft in der Regel ohne weitere Komplikationen. © Adobe Stock – SENTELLO

Auf diese Anzeichen lässt sich der Name „Drüsenfieber“ zurückführen. Außerdem fühlen sich die Betroffenen abgeschlagen und müde.

Zusätzlich kann es auch zu einer Mandelentzündung oder einer geschwollenen Milz kommen.

Pfeiffersches Drüsenfieber verläuft bei Kindern häufig ohne Symptome oder es treten lediglich Beschwerden wie bei einer Erkältung auf.

Pfeiffer-Drüsenfieber-Symptome
Erwachsene und Jugendliche
  • Fieber
  • vergrößerte Lymphknoten (z.B. am Hals)
  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
Kinder
  • Erkältungsbeschwerden
  • ohne Symptome

Typisch für das Pfeiffersche Drüsenfieber ist ein verändertes Blutbild mit einer auffällig erhöhten Anzahl von Lymphozyten, die als weiße Blutkörperchen mitverantwortlich für die Immunabwehr sind.

Über einen Test lassen sich Antikörper gegen den Erreger nachweisen. Je nachdem ob die Infektion frisch ist oder schon länger andauert, finden sich unterschiedliche Antikörper im Blut, sodass Rückschlüsse auf den Infektionszeitpunkt möglich sind.

Pfeiffer-Drüsenfieber behandeln

Es gibt kein spezielles Medikament gegen Pfeiffersches Drüsenfieber. Die Behandlung erfolgt deshalb so, dass der Schwerpunkt in der Linderung der Symptome sowie in körperlicher Schonung und Ruhe liegt.

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Pfeiffer-Drüsenfieber-Behandlung besteht aus Maßnahmen zur Linderung der Symptome und allgemeiner Erholung. © Andrey Kiselev – Fotolia

Normalerweise verläuft die Krankheit unkompliziert, nur bei immungeschwächten Patienten können Probleme auftreten oder wenn zusätzliche Infektionen hinzukommen.

Dauer der Erkrankung und Vorbeugung

In der Regel weist Pfeiffersches Drüsenfieber eine Dauer von wenigen Wochen auf und ist nach ungefähr2 Monaten ausgeheilt. In seltenen Fällen dauert die Erkrankung mehrere Monate an.

Dauer des Pfeiffer-DrüsenfiebersDauer der Epstein-Barr-Virus-Resistenz 
  • Wochen – 2 Monate
  • (selten) mehrere Monate
  • lebenslang (das Virus bleibt im Körper)

Wie andere Herpes-Viren auch bleibt das Epstein-Barr-Virus ein Leben lang im Körper. Normalerweise erkrankt man aber nur einmal, danach ist man immun gegen den Erreger und es zeigen sich bei einer Reaktivierung der Viren keine Symptome mehr.

Um der Krankheit vorzubeugen, empfiehlt es sich, bei akut mit dem Pfeiffer-Drüsenfieber erkrankten Personen vorsichtig zu sein.

Ein Großteil der Menschheit ist dennoch mit dem Epstein-Barr-Virus infiziert, da die Erreger auch mit dem Speichel übertragen werden können, wenn die Erkrankung schon Jahre vorbei ist, egal wie lange man tatsächlich krank war.

So können die Viren auch von Eltern auf ihre Kinder übertragen werden. Eine Impfung gibt es zurzeit noch nicht.

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