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Lycopodium - Ein erfolgreiches „Männermittel“ kann auch Frauen helfen

Das homöopathische Mittel Lycopodium wird aus der moosartigen immergrünen Pflanze Lycopodium clavatum, die in Deutschland auch als  Bärlapp bekannt ist, hergestellt.

Im Sommer werden die blühenden Zweige gesammelt und der feine gelbe Pollenstaub herausgeschütelt. Es gilt in der Homöopathie als typisches Männermittel, aber seine spezifischen Wirkungen können jedoch auch für viele Frauen hilfreich sein.

Lycopodium-Männer scheuen die Bindung und haben nicht selten Verlangen nach Sex mit wechselnden Frauen. In allen anderen Bereichen mögen diese Männer keine Veränderungen oder neue Herausforderungen, da diese ihre Unsicherheit nur verstärken würden.

Bärläppe oder auch Lycopodium genannt
Lycopodium ist auch bekannt als Bärläppe und hilft unteranderem Männern bei vorzeitigem Haarausfall. © Uryadnikov Sergey

Wann ist Lycopodium das richtige Mittel?

Typische körperliche Symptome:

  • Blähungen (mit Durchfall oder Verstopfungen)
  • Vorzeitiger Haarausfall  bei Männern
  • Rechtsseitige Ohrgeräusche oder Tinnitus
  • Bauch ist aufgebläht und empfindlich gegen Berührungen oder enge Kleidung
  • Druckgefühl im Magen nach dem Essen
  • Bereits nach wenigen Bissen stellt sich ein Völlegefühl ein
  • Schwache Erektionen trotz großem sexuellen Verlangen
  • Sodbrennen nach süßen Nahrungsmitteln

Typische seelische Symptome:

  • Angst vorm: Alleinsein, Versagen, engen Räumen und Menschenmengen
  • Unsicherheit
  • Gereiztheit
  • Misstrauisch

Auslöser der Beschwerden:

  • Stress
  • Überforderung
  • Erwartungsängste
  • Zu spätes Essen
  • Süßigkeiten
  • Blähende Speisen

Verschlechterung der Beschwerden:

  • Zur „Leberzeit“ zwischen 16-20 Uhr
  • Warme stickige Räume
  • Durch enge Kleidung

Verbesserung der Beschwerden:

  • Kühle, frische Luft
  • Lockern der Kleidung
  • Warme Speisen und Getränke

Lycopodium Dosierung und Behandlung

In der konstitutionellen Behandlung wird es einmalig in einer hohen Potenz wie beispielsweise der Lycopodium C200 gegeben. Diese Behandlung sollten Sie jedoch einem erfahrenen Homöopathen überlassen und nicht selbst mit Hochpotenzen „herumdoktern“.

Lycopodium Homöopathie
Lycopodium gibt es auch als homöopathisches Mittel. Verwenden können Sie dieses beispielsweise bei Sodbrennen nach süßem Essen. © Maren Wischnewski – Fotolia

Bei akuten Beschwerden können Sie das Mittel jedoch bis zu dreimal täglich in der Potenz D6 – Lycopodium D6 – einnehmen. Sollte sich nach einem Tag keine Wirkung einstellen, war Lycopodium für Ihre Beschwerden nicht das richtige Mittel.

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Über den Autor
Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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