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Sexuelle Unlust bei Frauen: Medikamente vs. Homöopathie

Jede zehnte Frau hat zu wenig Lust auf Sex. Diese sexuelle Unlust gilt bei Medizinern und Pharma-Industrie als die am häufigsten auftretende Sexualstörung, die nach Abhilfe verlangt. Deshalb sind sie schon länger auf der Suche nach einem umsatzträchtigen Viagra für Frauen.

Viele Frauen kennen das Problem: Auf einmal ist die Lust an der Lust verlorengegangen und das Sexualleben mit dem Partner wird zur leidigen Last. Experten gehen davon aus, dass mehr als die Hälfte der über 40-jährigen Frauen von dieser Unlust betroffen sind. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Hektik, Stress und Partnerschaftsprobleme spielen dabei sicher eine Rolle, meistens sind jedoch die Hormone die Lustverderber. Dabei kann die lustfeindliche Hormonkonstellation sowohl durch die Einnahme der Pille als auch durch  das hormonelle Ungleichgewicht in und nach den Wechseljahren entstehen.

Beziehungsproblem: Sexuelle Unlust© flashpics - Fotolia

Flibanserin als neues Mittel gegen sexuelle Unlust?

Zurzeit wird zu diesem Zweck der Wirkstoff Flibanserin getestet, der ursprünglich als Antidepressivum gedacht war und nun als Mittel gegen sexuelle Unlust dienen könnte. Bei Frauen und im Tierversuch zeigte der Wirkstoff positive Ergebnisse: Ihre Libido wurde gesteigert und es kam häufiger zu befriedigenden sexuellen Kontakten. Allerdings berichteten die Versuchsfrauen aus der Placebo-Gruppe von ähnlichen Auswirkungen. Flibanserin kann nicht nur im „Bedarfsfall“ eingenommen werden, sondern muss täglich geschluckt werden. Zudem kann es vier Wochen dauern, bis sich ein erstes Anzeichen von Lust und Begierde zeigt. Das erhöht zur Freude der Industrie die Kosten und das Risiko von Nebenwirkungen; über die spricht jedoch niemand.


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Kritikerinnen behaupten, dass die sexuelle Unlust von Frauen ein am grünen Tisch der Pharma-Industrie entstandenes Leiden ist, mit dem man einzig und allein Geld verdienen möchte. Einen gewichtig klingenden Namen hat man für die weibliche Lustlosigkeit auch bereits gefunden: „Hypoactive Sexual Desire Disorder“, kurz: HSDD.

Zum weiblichen Bedarf an dem Mittel

Viele Frauen haben jedoch eine normal nicht so stark ausgeprägte sexuelle Lust und auch gar keinen Leidensdruck:

  • Das liegt zum einen an entwicklungsgeschichtlichen Gründen. Denn wenn Frauen bereits Kinder haben, „brauchen“ sie keinen Sex mehr. Dies gilt jedenfalls theoretisch, denn zur Fortpflanzung ist er ja nicht mehr nötig. Viele Frauen vermissen ihn gar nicht.
  • Zum anderen sind Frauen sehr häufig so überbelastet, dass für entspannten Sex kein Raum mehr bleibt.
  • Nicht zuletzt spielen Probleme in der Partnerschaft oder die nicht vorhandene Partnerschaft eine große Rolle.
  • Bei älteren Frauen ist der Grund häufig auch eine Depression.

Alternativen aus der Homöopathie

Wenn die Pille Schuld ist, hilft meistens schon der Wechsel zu einem Präparat mit einer anderen hormonellen Zusammensetzung. Und auch zum Ausgleich der fehlenden Hormone in den Wechseljahren gibt es eine Hormonersatztherapie (HRT). Wenn Sie jedoch nicht gleich zu chemischen Hormonen greifen möchten, lohnt sich ein Versuch mit einem homöopathischen Mittel.


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Eines der großen Frauenmittel mit Bezug zum Hormonsystem ist das aus Tintenfisch gewonnene homöopathische Mittel Sepia. Sepia-Frauen haben eine große Abneigung gegen Geschlechtsverkehr und jegliche körperliche Berührung durch den Partner. Dabei fühlen sich diese Frauen leicht gereizt und leiden teilweise an depressiven Verstimmungen. Wenn Sie in einer Lebensphase sind, in der Ihnen die körperliche sexuelle Nähe zum Partner einfach zuwider ist, kann Sepia Ihnen das sexuelle Verlangen und den Spaß am Sex zurückbringen. Lassen Sie dazu einmalig drei Globuli in der Potenz C30 langsam im Mund zergehen. Wenn Sie daraufhin innerhalb der nächsten Tage keine Änderung in Ihrer Stimmungslage bemerken, sollten Sie sich an einen erfahrenen Homöopathen wenden, der das für Sie am besten passende Mittel bestimmen kann.

Auch ätherische Öle stimulieren die Lust

Die ätherischen Öle aus der Aromatherapie wirken über das Limbische System im Gehirn stark auf unser Unterbewusstsein und lösen hier Emotionen aus. Einige dieser Öle wirken gleichzeitig entspannend und anregend auf das sexuelle Verlangen. Die bewährtesten ätherischen Öle gegen sexuelle Unlust und zur Steigerung des sexuellen Verlangens sind:

  • Rose
  • Jasmin
  • Muskatellersalbei
  • Sandelholz
  • Patschuli
  • Tonka
  • Muskatnuss

Stellen Sie in dem Raum, in dem Sie gerne Sex haben möchten, eine Duftlampe auf, und träufeln Sie ein paar Tropfen der Öle in die Duftschale. Sie können die Öle sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination verwenden. Achten Sie aber darauf, dass Sie naturreine ätherische Öle und keine synthetisch hergestellten Duftöle in Ihre Duftlampe geben. Künstliche Aromen haben nicht die selbe Wirkung wie die flüchtigen natürlichen Essenzen.

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Alte Kommentare
  • Elke schrieb am 20.09.2011, 20:58 Uhr

    Endlich hat man nun etwas gegen die"Lustlosigkeit" der Frau gefunden. Ich gehöre zwar auch zu jener der 10. Frauen welche selten Sex benötigen, aber ich bin deshalb weder behandlungsbedürftig noch depressiv. Wenn man eben außer Sex zu haben sich mit nichts anderem beschäftigen kann, bzw. über einen niederen Geist verfügt, ist es kein Wunder.Doch woher kommt die Erkenntnis, dass die Frauen angeblich so lustlos sind ? Natürlich von den bedauernswürdigen und vernachlässigten Männern. Dazu kann ich nur noch die Kritikerinnen zitieren: Kritikerinnen behaupten, dass die sexuelle Unlust von Frauen ein am grünen Tisch der Pharmaindustrie entstandenes Leiden ist, mit dem man einzig und allein Geld verdienen möchte. Einen gewichtig klingenden Namen hat man für die weibliche Lustlosigkeit auch bereits gefunden: „ Hypoactive Sexual Desire Disorder", kurz HSDD.

    • Andreas antwortete am 30.03.2012, 15:06 Uhr

      Die erkenntnis, dass viele Frauen so lustlos sind muss nicht zwingend von den "bedauernswürdigen und vernachlässigten Männern" stammen, denn für nicht wenige Frauen stellt es selbst ein Problem dar. Zudem gibts aus der Perspektive des Mannes genug Frauen, die viel Lust auf Sex haben, dann schnappt man sich eben eine solche. Das problem, dass z.B. durch externe Einflüsse oder Medikamente ein für Frauen auf längere Sicht durchaus unbefridigende Situation ergeben kann wird hier im Artikel als auch im ersten Kommentar völlig verkannt. Gerade, wenn ein stärkeres sexuelles Bedürfnis mit "niedrigerem Geist" oder "sich mit nichts anderem beschäftigen können" gleichgesetz wird, diskreditiert sich die Autorin doch selbst.

    • garina antwortete am 16.09.2014, 14:47 Uhr

      Ich habe gegen Lustlosigkeit der Frau Femigra benutzt. Das Mittel wirkt toll und ohne Nebenwirkungen. Femigra funktioniert wie Viagra fur Manner. Die Tabletten sind ganz stark und effektiv. Ich finde diese Pillen Online bei www.viagra-free.com