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Transfette – die üblen Inhaltsstoffe des Fast Food

von Dr. Martina Hahn-Hübner

Was macht eigentlich Fast Food so ungesund? Klar, es ist sehr kalorienhaltig, die Getränke sind süß, enthalten viel Zucker – und Sie essen mehr, bis Sie endlich satt sind. Zudem ist das Essen recht fettig. Genau betrachtet ist es das Fett, was diese Ernährung schädlich macht. Denn es handelt sich nicht um „normales“ Öl. Vielmehr stecken in Burgern, Pommes und Co. Transfette. Das sind Fette, die industriell gehärtet sind und das Risiko erhöhen, dass Sie an Herzkrankheiten, aber auch Diabetes erkranken.

Wissenschaftler der Wake Forest University in North Carolina haben die Auswirkungen dieser Fette genau beobachtet. Sie ernährten Affen mit einer Kost, die 35 % Fett enthielt. 8 % der Kalorien kamen aus Transfetten – das ist vergleichbar mit einem Burger und einer Portion Pommes pro Tag. Die anderen Affen erhielten gleich viele Kalorien, aber aus ungesättigten Fetten.

Ergebnis: Die Fast-Food-Affen nahmen im Laufe von 6 Jahren (entspricht beim Menschen einer Zeit von 20 Jahren) 7 % zu – die anderen nur 2 %. Zudem sammelte sich das Fett bei den Affen, die Transfette aßen, am Bauch – gerade dieses führt zu gefährlichen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und zu Störungen im Stoffwechsel. Zudem waren bei diesen Affen die Glucose-Werte deutlich erhöht – dies weist auf ein Diabetes-Risiko hin.

Ein Salat und ein Löffel Speise-Öl

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Die Dänen haben diese Gefahr der Transfette in Lebensmitteln übrigens schon vor Jahren ernst genommen. Sie haben verboten, dass dieser Stoff in Lebensmitteln enthalten ist. Ihnen hier in Deutschland bleibt dagegen nur, sorgfältig auf Verpackungen zu schauen, ob Transfettsäuren enthalten sind – sie verbergen sich auch hinter dem Begriff „gehärtete Fette“. Solche Nahrungsmittel, hierzu gehören auch Chips, sollten Sie so weit wie möglich meiden.

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