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Alkohol: Macht dumm

Der Alkoholanteil, der direkt ins Blut gelangt, wirkt sich über kurz oder lang, je nach persönlicher Verfassung, auf Ihr Gehirn aus. Schon 0,2 Promille Alkohol pro Tag verengen nicht nur das Blickfeld, sie setzen auch Ihre Reaktionszeit herab. Diese 0,2 Promille entsprechen 0,3 l Bier oder 100 ml Wein.

Nehmen Sie regelmäßig 50 Gramm Alkohol zu sich, so kann es laut Stockholmer Forschern am Nervensystem zu bleibenden Schäden kommen: Gehirnzellen sterben dauerhaft ab, die Weiterleitung von Reizen funktioniert nicht mehr. Mehr noch: Wichtige Botenstoffe im Gehirn werden verstärkt oder außer Kraft gesetzt. Dazu gehören:

Sektgläser in Reihen - Nahaufnahme

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  • Dopamin. Dieses hat für das Gefühlsleben eine starke Bedeutung. Unter Alkoholgenuss verliert es aber seine Wirksamkeit. Kommt kein Alkohol mehr nach, nimmt es seine Tätig keit wieder auf – mit verstärkter Wirkung. Es kommt im schlimmsten Fall zu heftigen Halluzinationen.
  • Acetylcholin ist ein Überträgerstoff. Die Rezeptoren, also die Andockstellen im Gehirn für diesen Stoff, nehmen unter Alkoholeinfluss ab – es kommt zu Gedächtnislücken.
  • Der Sympathikus sitzt im Nervensystem. Er ist für alle Stressreaktionen verantwortlich und nicht willentlich beeinflussbar. Unter Alkohol reagiert er überempfindlich, weil seine Rezeptoren ausgebremst werden.
  • Glutamat hat aktivierende Aufgaben im Nervensystem. Weil unter Alkoholeinfluss seine Wirksamkeit abnimmt, bildet der Körper neue Rezeptoren. Lässt die Wirkung des Alkohols nach, kommt es auf Grund der übermäßig vorhandenen Rezeptoren zu Krämpfen.
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