MenüMenü

Gegen Schmerzen bei Gürtelrose

Eine Gürtelrose kann mit starken Schmerzen verbunden sein. Diese natürlichen Verfahren lindern sie.

Verfahren zur Schmerzlinderung

  • Akupunktur: Nadelung rund um den Ausschlag der Gürtelrose sowie zugehöriger Punkte auf dem Blasenmeridan und Windausleitungspunkte je nach befallenem Körperbereich (Segment)
  • Neuraltherapie: Unterflutung des an Gürtelrose erkrankten Hautbezirks mit lokalen Betäubungsmitteln, z. B. Procain, Mischinjektionen mit Vitamin B12 oder Schlangen-Reintoxinen (Horvi-Therapie)
  • Homöopathie: Gabe individuell ausgewählter Mittel, v. a. Rhus toxicodendron, Mezereum, Ranunculus bulbosus, Mercurius solubilis und Theridion sowie Herpes-Nosoden und als Komplexpräparat Gelsemium Oligoplex.

Bei sehr starken Schmerzen eignen sich übergangsweise stärkere rezeptpflichtige Schmerzmittel wie Tramadol, Novaminsulfon oder Opiate, die Ihnen Ihr Arzt verschreibt.

Folgeerkrankung Post-Zoster-Neuralgie

Es kann einige Wochen dauern, bis die Bläschen verheilt sind. In den meisten Fällen verschwindet damit der heftige Schmerz und weitere Episoden sind in der Regel nicht zu befürchten. Vor allem bei älteren Patienten bleibt jedoch in etwa 20 Prozent der Fälle ein Dauerschmerz zurück. Dieses Phänomen bezeichnet man als Post-Zoster-Neuralgie. Über die Ursachen ist bisher wenig bekannt. Auch hier können Sie als Patient selbst einiges zur Schmerzlinderung tun. Bewährt haben sich beispielsweise Salben, die den Wirkstoff des Cayenne-Pfeffers (Capsicum) enthalten. Tragen Sie diese nicht auf eine noch nicht abgeheilte Gürtelrose auf. Eine weitere Therapieoption stellt die TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation) dar.

Zum Glück heilt der Dauerschmerz bei vielen Patienten von selbst ab, wenn dies auch unter Umständen Monate oder Jahre dauert. Für andere entwickelt er sich zum ständigen Begleiter, dessen Behandlung viel Geduld und ärztliche Erfahrung in der Schmerztherapie bedarf. Aus diesem Grund ist es um so wichtiger, dass Sie in der akuten Phase der Gürtelrose die Therapiemaßnahmen nutzen, um den Dauerschmerz nicht entstehen zu lassen.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten

Regelmäßig Informationen über Dermatologie erhalten — kostenlos!
Profitieren Sie von unserem kostenlosen Informations-Angebot und erhalten Sie regelmäßig die neusten Informationen von Redaktionsteam FID Gesundheitswissen. Über 344.000 Leser können nicht irren.