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Fit und fröhlich trotz Zeitumstellung

Müde junge Frau mit Wecker
Die Zeitumstellung bedeutet Stress für unseren Körper © Gina Sanders - Fotolia

Jeder Mensch hat eine innere Uhr, die sich nach dem Wechsel von Hell zu Dunkel richtet und viele  Funktionen des Organismus im 24-Stunden-Rhythmus steuert. Das betrifft u. a. den Blutdruck, den Herzschlag und die Ausschüttung der Hormone. Dieser Hell-Dunkel-Rhythmus lässt uns morgens durch das Sonnenlicht munter werden, denn Licht stoppt die Produktion des Schlafhormons Melatonin und erhöht die Produktion der Tageshormone Kortisol und Serotonin. Abends im Dunklen wandelt unser Körper dann Serotonin wieder in Melatonin um, und wir werden müde. Schon geringfügige Änderungen in diesem Biorhythmus stören den Schlaf-Wach-Zyklus.

Folgen der Zeitumstellung können sein:

  • Schlafstörungen
  • Gereiztheit
  • Konzentrationsschwäche
  • Müdigkeit
  • Kreislaufstörungen
  • depressive Verstimmungen

Bei den meisten Menschen dauert es ungefähr sieben bis 14 Tage, bis sich diese unangenehmen Begleiterscheinungen wieder gelegt haben. Damit Sie nicht unnötig leiden müssen, können Sie jedoch mit natürlichen Mitteln gegensteuern.

Mit Melisse harmonisieren sich Ihre Nerven

Melisse  wirkt ausgleichend auf das Nervensystem, beruhigt die gereizten Nerven und fördert die Konzentrationsfähigkeit. Überbrühen Sie 3 TL getrocknete Melissenblätter (aus der Apotheke oder dem Reformhaus) mit einer Tasse kochend heißem Wasser und lassen Sie den Ansatz 10 Minuten lang ziehen. Seihen Sie den Tee ab und trinken Sie morgens und abends jeweils eine Tasse des frisch zubereiteten Tees. Als abendliche Einschlafhilfe können Sie die Melisse auch in einem entspannenden Bad nutzen. Geben Sie dazu einfach einige Tropfen ätherisches Melissenöl in ein warmes Vollbad und baden Sie eine Viertelstunde lang darin. Wenn Sie sich sehr nervös und gereizt fühlen, können Sie auch ein paar Tage lang ein Präparat mit Melissenextrakten einnehmen. Empfehlenswert sind hier vor allem Präparate, in denen die Melissenextrakte mit Extrakten aus Hopfen und Baldrian kombiniert werden.

Homöopathische Kockelskörner helfen gegen den „Mini-Jetlag“

Die Beschwerden durch die Zeitumstellung sind ganz ähnlich wie nach einem Langstreckenflug in eine andere Zeitzone. Daher hilft auch hier das bei Jetlag bewährte, aus potenzierten Kockelskörnern gewonnene homöopathische Mittel Cocculus.

Wenn Sie sich durch Schlafstörungen ständig müde fühlen und doch nicht einschlafen können, dabei gleichzeitig Schwäche- und Schwindelgefühle haben, sollten Sie es unbedingt einmal ausprobieren. Legen Sie dazu abends drei Globuli in der Potenz D6 trocken unter die Zunge.

So erleichtern Sie sich die Anpassung:

  • Gehen Sie an den Tagen vor der Umstellung Abend für Abend ein Viertelstündchen früher zu Bett.
  • Ein Spaziergang im morgendlichen Tageslicht und viel helles Licht in der Wohnung helfen, die innere Uhr vorzustellen.
  • Verzichten Sie dagegen an den Abenden vor der Zeitumstellung auf helles Licht.
  • Mit einem Abendessen bei Kerzenschein oder einem Besuch im Kino stimmen Sie sich optimal auf die Sommerzeit ein.
  • Lassen Sie nach der Umstellung die Vorhänge im Schlafzimmer offen, damit Sie die ersten Sonnenstrahlen als Wachmacher nutzen können.
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Über den Autor
Beate Rossbach

Dies ist das Profil von Beate Rossbach, Chefredakteurin von „Naturmedizin Aktuell“ und „Natur & Gesundheit“. Lesen Sie hier alles über sie:

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