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23. Türchen: So verwirklichen Sie Ihre Träume und Vorsätze in 2018

Über 20 Prozent aller Neujahrsvorsätze halten gerade einmal die ersten drei bis vier Januartage. Bis zu 80 Prozent aller Menschen schaffen es also Jahr für Jahr nicht, Ihre Pläne und Vorhaben aus der Silvesternacht in die Tat umzusetzen. Die Gründe dafür sind fast immer gleich: Sie haben sich zu viel vorgenommen, wollen zu schnell Ergebnisse sehen oder es fehlen wichtige Kenntnisse, die für die Umsetzung des Vorhabens wichtig sind.

Silvesternacht© Adobe Stock – gudrun

Nutzen Sie die Methode des Zielmanagements

Damit Sie nicht zu diesen 80 Prozent gehören, deren gute Vorsätze sich in Luft auflösen, empfiehlt es sich, es einmal mit dem Zielmanagement zu probieren. Diese Methode ist auch im Privatleben sehr gut geeignet, wenn Sie ein Vorhaben in die Realität umsetzen wollen. Es geht darum, dass Sie sich mit Ihrem Plan befassen und sich so klar darüber werden, wie sie ihn umsetzen können. Dadurch wird Ihnen auch die Umsetzung Ihrer guten Vorsätze deutlich leichter fallen.

Mit den folgenden Fragen aus dem Zielmanagement blicken Sie nicht nur zurück auf das vergangene Jahr und erfahren so, warum Sie Ihre Pläne nicht umsetzen konnten oder weshalb Sie erfolgreich waren. Sie planen auch Ihre Vorhaben für das kommende Jahr. So legen Sie sich im Vorfeld eine Strategie zurecht, die Ihnen hilft, Ihre Pläne umzusetzen.

Schritt 1: Blicken Sie zurück auf das vergangene Jahr

  1. Was hatten Sie vor einem Jahr für Pläne? Was haben Sie sich vorgenommen? Das können sowohl private als auch berufliche Vorhaben sein, die Sie im fast abgelaufenen Jahr schaffen wollten.
  2. Welche Pläne konnten Sie in die Tat umsetzen? Seien Sie realistisch – es zählen hier nur Vorhaben, die Sie auch ganz konkret umgesetzt haben. Dinge, die Sie halbherzig angefangen haben, gehören natürlich nicht dazu.
  3. Welche Ziele haben Sie nicht erreicht?
  4. Warum haben Sie diese Ziele nicht erreicht? Schreiben Sie hier ehrlich die Gründe auf. Hat die Zeit nicht gereicht, war Ihr innerer Schweinehund größer und hat gewonnen?

Schritt 2: Planen Sie das kommende Jahr

  1. Was sind Ihre Pläne für das nächste Jahr? Schreiben Sie diese konkret auf.
  2. In welcher Zeit wollen Sie Ihre Pläne umsetzen? Die meisten Vorhaben und Pläne scheitern daran, dass der Zeitrahmen zu unrealistisch gewählt wurde. Sie können nur in den seltensten Fällen von heute auf morgen ganz mit dem Rauchen aufhören oder täglich eine Stunde Sport treiben. Und auch eine Fremdsprache, die Sie für Ihren Beruf erlernen möchten, können Sie nicht innerhalb von drei Wochen sprechen. Setzen Sie sich daher realistische Zeitrahmen, damit Sie nicht frustriert aufgeben.
  3. Was sind Ihre Etappenziele? Nehmen Sie sich zu große Veränderungen oder Vorhaben auf einmal vor, ist das Risiko groß, dass Sie scheitern werden. Ihre Aufgabe scheint zu riesig, schnell macht sich das Gefühl breit: „Das werde ich nie schaffen“. Teilen Sie daher Ihren Plan in mehrere kleine Zwischenschritte ein. So haben Sie immer nur ein geringes Pensum vor Augen und das Erreichen eines solchen Zwischenzieles motiviert Sie, weiter durchzuhalten.
  4. Was wollen Sie in Zukunft unterlassen, weil es Ihren Plänen entgegensteht? Wollen Sie aufhören zu rauchen, können Sie zum Beispiel hier notieren, dass Sie Raucherkneipen meiden werden.
  5. Gibt es Defizite, die Sie aufarbeiten müssen, um Ihre Pläne zu verwirklichen? Gerade im Berufsleben kann dieser Punkt wichtig sein – vielleicht fehlen Ihnen Sprach- oder Computerkenntnisse, die Sie brauchen.
  6. Wer unterstützt Sie, an wen können Sie sich wenden, wenn Sie Probleme haben oder schwach werden? Gerade, wenn Sie durch Ihr Vorhaben Ihre Lebensumstände extrem verändern oder wenn Sie ständig Ihren inneren Schweinehund überwinden müssen, brauchen Sie Hilfe. So kann zum Beispiel ein Bekannter sehr hilfreich sein, der mit Ihnen zusammen zum Sport geht. Oder eine Freundin, die Sie beim Verzicht auf die Zigaretten unterstützt.
  7. Was wollen Sie im nächsten Jahr anders machen als in diesem? Vielleicht wollen Sie Ihr Vorgehen ja auch beibehalten, obwohl Sie nicht erfolgreich waren. Das kann dann der Fall sein, wenn äußere Umstände dazu geführt haben, dass Ihre Pläne gescheitert sind. So haben Sie eventuell erfolgreich Sport getrieben, bis Sie sich verletzt haben. Oder Sie hatten monatelang nicht mehr geraucht und erst übermäßiger Stress hat Sie dazu veranlasst, doch wieder zur Zigarette zu greifen.
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