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2. Türchen: Gewürze für die Weihnachtsbäckerei

Nahezu allen Weihnachtsgewürzen ist ein positiver Effekt bei Magen- und Darmproblemen gemeinsam. Doch es gibt auch noch andere Besonderheiten. Und wenn Sie sich jetzt Ihre Makronen, Zimtsterne und Spekulatius auf der Zunge zergehen lassen, dann mit der Gewissheit, auch etwas für die Gesundheit getan zu haben.

Weihnachtliche Gewürze© Adobe Stock

Weihnachtliche Gewürze für Ihre Gesundheit

Anis, auch süßer Kümmel genannt, sind die grünen, getrockneten Samen der Anispflanze. Für das typische, leicht an Lakritz erinnernde Aroma ist das ätherische Öl Anethol verantwortlich. Je nach Sorte schmeckt Anis süß-aromatisch bis würzig-herb. Anis wird meist gemahlen angeboten. Sie brauchen das Gewürz beispielsweise für Anisplätzchen und Pfeffernüsse.

Ingwer bzw. die Ingwerwurzel schmeckt zitronig-scharf. Die Wurzel findet immer mehr Einzug in unsere heimische Weihnachtsbäckerei. Als Backgewürz darf gemahlene Ingwerwurzel natürlich nicht bei Ingwerplätzchen, Lebkuchen (englisch: Gingerbread = Ingwerbrot) und Printen fehlen.

Kardamomgehört zur Ingwer-Familie. Verwendet werden die unreifen Samen aus den Früchten. Das Gewürz schmeckt süß-scharf und ist unverzichtbar für Gewürzplätzchen, Spekulatius und Punsch. Öffnen Sie die Kardamomkapseln immer erst kurz vor dem Gebrauch, damit das Aroma nicht verloren geht.

Koriandersamenriechen getrocknet nach Zitrone und Moschus und schmecken nach Orangenschale, Zimt und Muskat. Gemahlen kommt der Samen in der Weihnachtsbäckerei beispielsweise in den Lebkuchen- und Printenteig.

Muskatnussgibt es in ganzer und gemahlener Form. Die Bezeichnung „Muskatnuss“ ist strenggenommen falsch. Bei der „Nuss“ handelt es sich eher um einen Kern. Er ist, ähnlich wie bei einer Aprikose, von Fruchtfleisch umgeben. Muskat verleiht dem Lebkuchen seinen charakteristischen Geschmack, aber er würzt auch Grog und Glühwein. Verwenden Sie die Muskatnuss sparsam, sonst überwiegt der seifige Geschmack. Meist genügt es schon, mit der Muskatnuss nur einmal über die Reibe zu fahren.

Nelkensind getrocknete Blütenknospen des Gewürznelkenbaumes. Sie schmecken leicht scharf und besitzen wegen des hohen Anteils (bis zu 25 Prozent) an ätherischen Ölen ein sehr intensives Aroma. Nelken würzen Lebkuchen und sind bei Grog und Feuerzangenbowle unverzichtbar. Bitte verwenden Sie Nelken immer nur sparsam!

Pimentsind die unreif geernteten, getrockneten Beeren des Nelkenpfefferbaumes. Sie schmecken nach Nelken, Muskat, Zimt und Pfeffer. Piment dient als Gewürz für Honig- und Pfefferkuchen.

Safranverdankt seine gelbe Farbe dem natürlichen Farbstoff Carotin. Zum Backen eignen sich sowohl pulverisierter Safran als auch Safranfäden, die feinen Stempelfäden der Safranblüte. Letztere sind das teuerste Gewürz der Welt und geben vielen Festtagsspeisen erst den wunderbaren Geschmack. Plätzchen und Kuchen werden erst durch Safran zum Hochgenuss.

Sternanis, auch Badian genannt, ist die sternförmige Frucht eines immergrünen Magnolienbaumes. Er ist nicht mit dem Anis verwandt, hat jedoch ein ähnliches, leicht an Lakritz erinnerndes Aroma. Gemahlen oder im Mörser zerstoßen würzt Sternanis Lebkuchen und Pfeffernüsse. Glühwein oder Weihnachtstee gibt er ein feines Aroma. Für Glühwein können Sie die ganzen Früchte mitkochen und vor dem Servieren entfernen.

Vanilleist wohl das am häufigsten Aroma in der Weihnachtsküche. Verwendet wird meist nur das weiche Mark, das aus der Schote herausgekratzt wird.

Zimtwird aus der getrockneten Rinde des Zimtbaums hergestellt. Stangenzimt wird aus Ceylon-Zimt gemacht, indem mehrere getrocknete Rindenschichten ineinandergeschoben werden. Die Zimtstangen würzen Glühwein oder Punsch. Gemahlener Zimt wird aus China-Zimt oder Padang-Zimt hergestellt, ist dunkler, aromatischer, aber auch etwas bitter. Nicht fehlen darf gemahlener Zimt in Zimtsternen.

Überblick: Die heilsame Wirkung der Gewürze

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