Zunge nimmt Glutamat getrennt wahr
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 12. Oktober 2009, 16:00 Uhr
GNL5356
Glutamat - das ist eigentlich ein Stoff, den der Körper braucht, eine der vielen Aminosäuren. Aber viel bekannter ist er als (Mono-)Natriumglutamat, als Geschmacksverstärker. Nicht nur in der asiatischen Küche wird er eingesetzt, sondern auch in vielen Fertiggerichten. Zudem gibt es diesen Stoff als Streugewürz für die Küche zu kaufen. Viele Menschen haben sich schon so an diesen Geschmacksverstärker gewöhnt, dass sie äußerst freigiebig in der Küche damit umgehen.
Kein Wunder: Forscher haben jetzt herausgefunden, dass der Geschmack von Glutamat, der als umami bezeichnet wird, seine eigenen Geschmacksrezeptoren auf der Zunge hat. Hier wird ausschließlich der Glutamatgeschmack wahrgenommen.
Übrigens: So ganz ungefährlich ist Natriumglutamat nicht. Auch wenn die Wolrd Health Organisation ihn als ungiftig einstuft - viele Menschen beklagen nach glutamatreichem Essen verstärkt Kopfschmerzen und andere Beschwerden.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Kurt Dolder (12.10. 2009 19:08 Uhr):
Der Geschmacksverstärker wird in der Schweiz jeweils als MonosodiumGlutamat bezeichnet. Ist dies das Gleiche wie das von Ihnen genannte Natrium-Glutamat ? Danke und freundliche Grüsse
Antworten - Kommentar von Lothar Benscheidt (13.10. 2009 14:38 Uhr):
So ganz ungfährlich ist es nicht ? Glutamat - E 620 bis E 625 Provoziert die Neuronen, kann zur Selbstzerstörung von Gehirnzellen führen. - Clusterkopfschmerz -ist ein unvorstellbar starker Schmerz -Multiple Sklerose - Die Schädigung geht offenbar vom Nervenbotenstoff Glutamat aus. Glutamatblocker zeigen Erfolge bei Alzheimerbehandlung! - Morbus Parkinson - Diese Löcher im Kopf entstehen, weil Pyramidenzellen zerstört werden – durch Glutamat, wie eine Studie in Mexico ergab! Na dann guten Appetit! L.B. aus B.
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