Zink powert Ihr Immunsystem

in Naturmedizin aktuell zum Thema Immunsystem
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Zink ist einer der wichtigsten Verbündeten unseres Abwehrsystems. Es ist Garant für gesunde Zellen. Im Teamwork mit den Enzymen reguliert es Stoffwechsel, Blutzuckerspiegel, Hormonhaushalt und Immunsystem.


Die lebenswichtige Bedeutung von Zink als Mineralstoff wurde erst vor etwa 25 Jahren entdeckt. Allerdings gehörte Zinksalbe da schon lange zu jeder Hausapotheke, denn sie wurde erfolgreich zur Wundheilung eingesetzt. Man weiß heute, dass unser Körper etwa zwei bis drei Gramm in einer Art Vorratskammer einlagert. Doch ist dieser Vorrat nicht flexibel verfügbar. Deswegen ist eine ausreichende Zinkaufnahme mit der Nahrung wichtig.

Alarmzeichen für einen Zinkmangel sind beispielsweise weiße Flecken auf den Nägeln, Hautreizungen, Appetitlosigkeit und verlangsamte Wundheilung. Bei der Einnahme von Antibiotika kann es zu einer Unterversorgung kommen, denn sie behindern die Resorption im Darm. Auch die Verhütungspille gehört zu den Zinkräubern. Kinder und Jugendliche, Schwangere und Stillende, Raucher und regelmäßige Alkohol-Fans, Hochleistungssportler und schwer Gestresste brauchen eine Extraportion Zink mehr. Eine ausgewogene Ernährung bringt ihnen jedoch genügende Mengen der Nervennahrung. Zink soll aber auch Verschnupften auf die Sprünge helfen: Nach einer Studie der amerikanischen Cleveland Clinic Foundation verkürzt das Spurenelement die Dauer einer Erkältung um die Hälfte. Es soll die Schutzhaut der Viren zerstören, sich am Eindringen in die Körperzellen hindern und ihre Vermehrung stoppen.

Hier kriegen Sie Ihre Extraportion Zink

  • Vollkornprodukte: enthalten viel Zink, ideal: Weizenkleie, Haferflocken, Buchweizenmehl

  • Kerne und Nüsse: absolute Spitzenreiter sind Kürbiskerne, Sesamsamen, Erdnüsse, Cashewnüsse, Sonnenblumenkerne

  • Käse: Zinkbomben sind Edamer, Emmentaler, Berg- und Butterkäse, auch gut: Parmesan, Pecorino, Blauschimmelkäse

  • Fleisch: mageres dunkles Fleisch wie Lamm oder Rind sind prima Zinklieferanten, gefolgt von Hähnchen oder Ente

  • Meerestiere: Muscheln bieten Zink in Hülle und Fülle, Garnele, Hummer und Krebse sind auch nicht zu verachten

  • Fisch: Rotbarsch, Schwertfisch, Lachs und Thunfisch führen sie Zink-Riege an. Auch gut: Ölsardinen und Räucherfisch.


von
Sylvia Schneider

Erfahren Sie hier mehr zu Sylvia Schneider - aus dem Redaktionsteam von FID Gesundheitswissen.

 
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