Zeitumstellung: Spaziergänge und gedämpftes Licht können helfen
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 23. März 2010, 16:00 Uhr
GNL5356
wenn Sie selbst jedes Jahr aufs Neue unter der Zeitumstellung leiden, haben Sie es wahrscheinlich schon selbst festgestellt: Die Herbst-Umstellung können Sie einfacher meistern als die im Frühjahr. Das liegt daran, dass es uns naturgemäß leichter fällt, eine Stunde länger zu schlafen, als eher aufzustehen. Fehlt dagegen die eine Stunde, die uns auch am kommenden Wochenende „geklaut" wird, dann sind wir morgens müde, unausgeschlafen und meist auch schlecht gelaunt.
Da hilft es dann schon, wenn Sie sich einen Frischekick am frühen Morgen verschaffen. Probieren Sie doch einmal aus, wie Sie sich fühlen, wenn Sie direkt morgens früh einen kleinen Spaziergang machen. Wenn das Wetter dann noch frühlingshaft ist, werden Sie sich garantiert schnell besser fühlen - zudem werden die Schlafhormone abgebaut, so dass Sie fit in den Tag starten.
Haben Sie dagegen Probleme, abends ein- oder nachts durchzuschlafen, sollten Sie an den kommenden Abenden schon einmal die Zeitumstellung „vorziehen". Verzichten Sie dazu auf helles Licht. So programmieren Sie Ihre innere Uhr schon auf früheren Schlafbeginn. Alternativen zur „Festbeleuchtung" gibt es viele: Wie wäre es mit einem Candle-Light-Dinner? Oder Sie besuchen ein Klassik-Konzert.
Haben Sie trotzdem Probleme, abends einzuschlafen? Helfen kann Ihnen mein Schlaf-Programm „Gute Nacht" - das Trainingsprogramm für einen gesunden Schlaf.
Mehr zu diesem Trainingsprogramm erfahren Sie hier.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner