Zahnpflege: Keine Chance für Karies
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Zahnpflege
GNL5356
Damit Sie kräftig zubeißen können
Kronen, Brücken und Kunststoff-Füllungen sind teuer geworden. Schnell kann ein schönes, aber überkrontes Gebiss den Wert eines Kleinwagens erreichen. Da ist es besser, wenn Sie ausnahmsweise einmal auf die Werbung hören: Fluoridhaltige Zahncremes helfen Ihnen tatsächlich, Karies zu vermeiden. Aber Fluor kann noch mehr. Es kann sogar kleinste Schäden an den Zähnen reparieren – und Ihre Zahngesundheit so dauerhaft erhalten. Lesen Sie jetzt, worauf Sie im Umgang mit Fluor achten müssen.
Fluorid ist Ihnen sicherlich aus der Zahnpasta-Werbung ein Begriff. Es soll vor Bakterien und Karies schützen – und das tut es tatsächlich. Wenn das Fluorid aus der Zahnpasta oder aus speziellen Gelees mit dem Kalzium in Ihrem Speichel in Berührung kommt, verbindet es sich mit diesem zu einer dichten Kalziumfluoridschicht. Diese Schicht legt sich über Ihre Zähne und verhindert so, dass der Zahnschmelz von der im Mund entstehenden Säure angegriffen werden kann.
Eine Alternative zu Fluoridgelees sind Fluoridspülungen. Sie haben aber den Nachteil, dass sie täglich angewandt werden müssen, um zu wirken – zudem sind sie wesentlich teurer.
Keine Chance den Kariesbakterien
Dazu reicht es aber nicht, wenn Sie nur normale Zahnpasta verwenden. Sie sollten zusätzlich einmal pro Woche auf ein spezielles Fluoridgelee zurückgreifen. Es verstärkt die Kalziumfluoridschicht auf Ihren Zähnen. Mehrere Tage kann sich die Schicht auf Ihren Zähnen halten. Nach und nach löst sich das Fluorid aus dieser Schutzschicht und vermindert dadurch gleichzeitig die gefährlichen Bakterien, die sich in Ihrem Mund befinden. Und je weniger Bakterien sich in Ihrem Mund befinden, desto weniger gefährliche Säure bildet sich, die Ihren Zähnen schadet.
Mittlerweile gibt es 23 verschiedene Studien, die die Wirkung dieser Gelees auf Zähne untersucht haben. Aus diesen Studien, an denen insgesamt weit über 7.000 Teilnehmer mitmachten, wissen wir, dass die Anwendung spezieller Fluoridgelees den Kariesbefall um durchschnittlich 28 % senken kann. Wenn Sie das Gelee regelmäßig verwenden, steigt diese Zahl sogar auf bis zu 40 %.
Fluor kann Sie vor Bohrer und Zement schützen
Ihre Zähne sind keine starre Masse. Ähnlich wie Knochen werden auch sie in kleinsten Teilen ständig ab- und wieder aufgebaut. Auch bei diesem immer stattfindenden Aufbau hilft Fluorid mit. Es sorgt dafür, dass es den Mineralien gelingt, an diejenigen Zähne zu gelangen, an denen Säure Ihre Zahnsubstanz angegriffen hat. Hier lagern sich diese neuen Mineralien dann ein. So können sogar kleine Schäden wie beginnende Karies, repariert werden.