Zahnpflege: Die besten Hilfsmittel
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„Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können“ – Diesen Spruch aus der Werbung kennen Sie sicher noch. Aber dazu gehört nicht nur, wie die Reklame uns damals weismachen wollte, die richtige Zahnpasta. Auch Zahnbürste, Zahnseide und/oder Zahnzwischenraumbürstchen und natürlich der regelmäßige Gang zum Zahnarzt zweimal im Jahr tragen ihren Teil dazu bei.
Um die Zahnbürste gezielt benutzen zu können, muss sie gut in der Hand liegen. Dies bedeutet, der Stiel sollte nicht zu dünn sein, und er muss griffig sein. Der Bürstenkopf sollte klein und an allen Seiten abgerundet sein, damit er im Mund ausreichende Bewegungsfreiheit hat. Er trägt ein vielbüscheliges Borstenfeld, welches in drei bis vier Reihen von Borstenbündeln angeordnet ist und nicht länger als die Breite von zwei bis drei Zähnen sein sollte. Bei der klassischen vielbüscheligen Kurzkopfzahnbürste stehen diese Borstenbündel parallel zueinander, und das Borstenfeld ist plan geschnitten.
Nach dem Zähneputzen sollten Sie die Zahnbürste stets unter fließendem Wasser gründlich ausspülen und so von anhaftenden Plaque-, Speise- und Zahnpastaresten säubern. Dann müssen Sie sie so aufbewahren, dass sie austrocknen kann, das heißt, Sie stellen Sie mit dem Bürstenkopf nach oben in den Zahnbecher oder legen sie horizontal mit den Borstenspitzen nach unten über den Zahnbecher. So können sich keine Mundbakterien ansiedeln. Eine Selbstverständlichkeit, die aber oft missachtet wird: Sobald sich die Borsten der Zahnbürste seitlich abbiegen, sollten Sie sie auswechseln. Spätestens nach 8 bis 10 Wochen sollten Sie sich auf jeden Fall eine neue Bürste kaufen.
Von allen den Zahnpasten zugesetzten Wirkstoffen kommt den Fluoriden noch immer die größte Bedeutung zu. Es ist wissenschaftlich abgesichert, dass die regelmäßige Anwendung einer geeigneten fluoridhaltigen Zahnpasta kariesvermindernd wirkt.
Das Risiko, eine Karies zu bekommen, ist aber nicht so sehr von der Gesamtmenge an verzehrtem Zucker als vielmehr von der Häufigkeit des Verzehrs und der Klebrigkeit der Produkte abhängig. Daher sollten Sie zuckerhaltige und klebrige Lebensmittel möglichst selten und am besten nur zu den Hauptmahlzeiten verzehren. Grundsätzlich sollten Sie deshalb darauf achten, dass keine Speisereste zwischen den Zähnen haften bleiben. Denn diese sorgen dafür, dass die enthaltenen Kohlenhydrate ähnlich abgebaut werden wie Zucker.
Auf die richtigen Borsten kommt es an
Aus hygienischen und aus mechanischen Gründen sollten Sie heutzutage nur noch Zahnbürsten mit Kunststoffborsten verwenden. Nicht zuletzt ist es außerordentlich wichtig, dass die Enden von Kunststoffborsten gut abgerundet sind. Achten Sie darauf, dass die Borsten Ihrer Zahnbürste mittelhart sind. Für harte Borsten gibt es heute im Grunde keine Verwendung mehr, weiche Borsten können Sie nach Anraten des behandelnden Zahnarztes vorübergehend einmal bei akuten Zahnfleischproblemen benutzen.Nach dem Zähneputzen sollten Sie die Zahnbürste stets unter fließendem Wasser gründlich ausspülen und so von anhaftenden Plaque-, Speise- und Zahnpastaresten säubern. Dann müssen Sie sie so aufbewahren, dass sie austrocknen kann, das heißt, Sie stellen Sie mit dem Bürstenkopf nach oben in den Zahnbecher oder legen sie horizontal mit den Borstenspitzen nach unten über den Zahnbecher. So können sich keine Mundbakterien ansiedeln. Eine Selbstverständlichkeit, die aber oft missachtet wird: Sobald sich die Borsten der Zahnbürste seitlich abbiegen, sollten Sie sie auswechseln. Spätestens nach 8 bis 10 Wochen sollten Sie sich auf jeden Fall eine neue Bürste kaufen.
Zahnpasta bringt mehr als nur Geschmack beim Zähneputzen
Die Zahnpasta unterstützt die Zahnreinigung mit der Zahnbürste. Hauptbestandteil sind Putzkörper. Sie bedingen den Reinigungseffekt der Pasta. Außer den Putzkörpern enthalten Zahnpasten im wesentlichen Feuchthaltemittel, Bindemittel, Süßungsmittel, oberflächenaktive Stoffe, Geschmacksstoffe, Farbstoffe sowie eventuell zusätzliche Wirkstoffe. Die oberflächenaktiven Stoffe unterstützen das Ablösen des klebrigen Zahnbelags von der Zahnoberfläche. Außerdem bewirken sie die Schaumbildung, die zusammen mit einem entsprechenden Aroma Anreiz zum Zähneputzen ist. Zudem wird so auch ein frischer und angenehmer Mundgeschmack erreicht.Von allen den Zahnpasten zugesetzten Wirkstoffen kommt den Fluoriden noch immer die größte Bedeutung zu. Es ist wissenschaftlich abgesichert, dass die regelmäßige Anwendung einer geeigneten fluoridhaltigen Zahnpasta kariesvermindernd wirkt.
Putzen Sie im 45°-Winkel
Bein Zähneputzen gibt es verschiedene Techniken. Als Erwachsener sollten Sie auf die modifizierte „Bass-Technik“ zurückgreifen. Mit dieser Technik wird neben den zugänglichen Zahnflächen auch der Zahnfleischsaum gesäubert. Dabei wird das Borstenfeld in einem Winkel von 45° zur Längsachse der Zähne an die Außen- bzw. Innenflächen der Zähne angelegt. Die Borstenenden zeigen zum Zahnfleisch. Die Zahnbürste wird leicht gegen die Zahnflächen angedrückt. Die Bürste wird jetzt leicht rüttelnd bewegt und dann zur KaufIäche (Schneidekante) hin abgedreht. Die KaufIächen werden durch Schrubbbewegungen gereinigt. Wichtig ist auch bei dieser Zahnputztechnik, dass sämtliche Zahnflächen gleich gut erreicht und gesäubert werden. Damit Sie die zur Zahnreinigung notwendige Zeit von ca. 3 Minuten auch einhalten können, hängen Sie sich am besten eine Zahnputzuhr ins Bad. Außerdem sollten Sie die Wirksamkeit des Zähneputzens von Zeit zu Zeit überprüfen, indem Sie den Zahnbelag mit speziellen Färbemitteln anfärben. Damit erkennen Sie, ob es Schwachstellen bei der Zahnpflege gibt.Rücken Sie den Zahnzwischenräumen zu Leibe
Mit Zahnbürste und Zahnpasta können Sie den Zahnbelag nur von den zugänglichen Zahnflächen entfernen. Die Zahnzwischenräume und die Kontaktflächen der Zähne müssen Sie einmal täglich mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen reinigen. Da gerade hier sehr häufig eine versteckte Karies entsteht und auch die Zahnfleischentzündung von hier ausgeht, ist diese Zahnzwischenraumpflege sehr wichtig.Elektrische Zahnbürsten nehmen Ihnen die Putzbewegung ab
Die heute auf dem Markt befindlichen elektrisch betriebenen Zahnbürsten können Sie durchaus sinnvoll anwenden. Empfehlenswert sind sie auf jeden Fall für manuell ungeschickte Patienten oder auch für ältere Menschen, deren motorische Fähigkeiten nachgelassen haben. Der Vorteil dieser Geräte ist, dass sie in der Regel ausgesprochen kleine Köpfe tragen, so dass Sie sie im Mund gut bewegen können. Sie sind einfach zu handhaben. Sie brauchen sie nur mit leichtem Andruck an den Zahnreihen entlang zu führen. Die eigentlichen Bürstenbewegungen werden Ihnen abgenommen. Allerdings ist der Zeitaufwand für die Zahnpflege mit einem automatischen Hilfsmittel nicht geringer als mit einer herkömmlichen Handzahnbürste.Kariesgefährdung durch Nahrung
Die für die Zähne größte Kariesgefahr steckt allerdings in der Nahrung, und zwar dann, wenn Bakterienbelag auf der Zahnoberfläche vorhanden ist und Nahrungsmittel verzehrt werden, welche Stoffe enthalten, die von diesen Bakterien zu Säuren abgebaut werden können. Dieser Prozess läuft an der Zahnoberfläche ab und führt bei wiederholten Säureangriffen zu einem kariösen Defekt. Dabei werden insbesondere alle Zucker, aber auch verarbeitete Stärke von den Bakterien zu Säuren abgebaut; dies gilt auch für Trockenfrüchte und Honig, die einen hohen Zuckeranteil haben.Das Risiko, eine Karies zu bekommen, ist aber nicht so sehr von der Gesamtmenge an verzehrtem Zucker als vielmehr von der Häufigkeit des Verzehrs und der Klebrigkeit der Produkte abhängig. Daher sollten Sie zuckerhaltige und klebrige Lebensmittel möglichst selten und am besten nur zu den Hauptmahlzeiten verzehren. Grundsätzlich sollten Sie deshalb darauf achten, dass keine Speisereste zwischen den Zähnen haften bleiben. Denn diese sorgen dafür, dass die enthaltenen Kohlenhydrate ähnlich abgebaut werden wie Zucker.