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Warum Sie eine Zahnfleischentzündung ernst nehmen sollten

Für viele Menschen ist es normal, dass das Zahnfleisch beim Zähneputzen an der einen oder anderen Stelle manchmal ein bißchen blutet. Doch wenn das öfter passiert, ist Zahnfleischbluten ein Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis), die Sie auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen sollten. Denn Forscher der Universität Hannover konnten soeben einen klaren Zusammenhang zwischen dem entzündeten Zahnfleisch und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachweisen.

Das Forscherteam hatte gesunde Probanden angewiesen, sich drei Wochen lang die rechte Seite des Oberkiefers nicht zu putzen. Nach diesem Zeitraum hatten alle Studienteilnehmer eine Gingivitis entwickelt. Nun wurde das Blut der Probanden untersucht, wobei sich eine deutliche Erhöhung des Entzündungsmarkers CRP, der auch bei einem Herzinfarkt ene Rolle spielt, zeigte. Außerdem wurde die an Entzündungsprozessen beteiligte Substanz Interleukin 6 nachgewiesen. Für die Forscher ergaben die Blutanalysen eindeutig, dass eine Zahnfleischentzündung ein ernsthaftes Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten darstellt und daher das vermeintlich harmlose Zahnfleischbluten ernst genommen werden müsse. Die Wissenschaftler empfehlen, einer Gingivitis mit einer gründlichen Mundhygiene vorzubeugen bzw. zu Leibe zu rücken. Großen Wert solle man dabei auf die Reinigung der Zahnzwischenräume legen, da sich hier die zur Entzündung führendenBakterien besonders leicht ansiedeln.

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Über den Autor Beate Rossbach

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Alte Kommentare
  • Volker Specht schrieb am 13.03.2013, 08:21 Uhr

    Bei Zahnfleischbluten sollte man nicht zu lange mit einer Behandlung warten. Sonst könnte sich daraus eine Parodontitis bilden mit der Folge von Zahnausfall. Volker Specht

  • Isa Albrecht schrieb am 13.03.2013, 08:30 Uhr

    betr.: Thema Zahnfleischentzündungen leider werden bei diesen Studien die Voraussetzungen der Empirie nicht erfüllt- denn schon alleine das Angehen von div. Probanden- d.h. viele dieser Personen haben andere Voraussetzungen und können eigentlich für solche Zwecke nicht als die "allein seelig machenden Erklärungsversuche* herangezogen werden! Epigenetisch nicht haltbar, jedoch therapeutisch mit einfachen Mitteln in den Griff zu bekommen- hochdosiert Vitamin C und Propolis .... Ich wünsche gute Gesundheit und verbleibe mfG Ihre Isa-M.Albrecht Orthomed-NutriGenomics Schweiz

    • Linda k antwortete am 14.03.2013, 18:39 Uhr

      eine gute Behandlung , die Ölziehkur. Damit tötet man alle schlechten Bakterien im Mundraum. Zähne nur mit einer elektrischen Zahnbürste putzen, Bürstenköpfe öffters wechseln. Dazu eine gute flouridfreie Zahnpasta verwenden !

  • Regina schrieb am 13.03.2013, 17:40 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe seit vielen Jahren Zahnfleischbluten, mal weniger mal mehr. Ich habe auch einiges ausprobiert. Mit Spülungen die die Bakterien beseitigen sollten. Ist mir auch vom Zahnarzt empfohlen worden. Es hat nichts gebracht. Die Zahnärzte haben mir nichts empfohlen, außer der Zahnreinigung. Trotz richtiger Zahnreinigung ist es nicht besser geworden. Ich frage mich warum? MfG Regin

    • Linda K antwortete am 26.03.2013, 14:37 Uhr

      Hallo Regina, meine Empfehlung, ich bin kein Zahnarzt, verdiene also nichts am Patienten. Putzen Sie mit einer elektrischen Z.bürste,immer vom Zahnfleisch zu den Zähnen putzen, nehmen sie danach Zahnseide für die Zwischenräume. Zum Spülen: ein Tropfen Teebaumöl ins Wasserglas zu Spülen- lange im Mund lassen. Teebaumöl desinfiziert auf natürliche Weise (keine Chemie). Abends putzen ist wichtig weil sonst die Bakterien Zeit zum vermehren haben. Keine Zahnpasta mit Fluorid benutzen (Gift): Sie können sich im Internet informieren, oder das Buch von M O Bruker lesen. Wenden sie öfter mal die Ölziehkur an. Sie werden dann bald Besserung erkennen

    • Gaugler antwortete am 10.04.2013, 11:24 Uhr

      Hatte auch viel Zahnfleischbluten mit einer Zahnpasta mit Bienen-Propolis, Aloe Vera und ohne Flour und der richtigen Mundspülung habe ich das ganze sehr gut hinbekommen. Zahnfleischbluten nur noch sehr selten. Ist zugleich ein hervorragender Schutz fürs Herz. mfg Gaugler