Mundtrockenheit: Medizinische Hilfe
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Um herauszufinden, ob Sie an Mundtrockenheit leiden, wird Ihr Arzt oder Zahnarzt wahrscheinlich Ihren Mund untersuchen und Ihre medizinische Vorgeschichte erfragen. Manchmal sind Blutuntersuchungen und bildgebende Verfahren nötig, um die Ursache zu identifizieren. Wird sie durch Medikamente verursacht, könnte Ihr Arzt die Dosis der Arzneien anpassen oder Sie auf andere Medikamente umstellen, die keine Mundtrockenheit erzeugen.
Wenn die Ursache der Störung nicht behoben werden kann, besteht die Möglichkeit, den Speichelfluss durch das Lutschen von zuckerfreien Bonbons oder das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi zu verbessern. Bonbons mit Zitronenaroma sollten gemieden werden; sie machen den Speichel sauer und erhöhen dadurch das Risiko von Karies.
Zuckerfreie Kaugummis mit dem Inhaltsstoff Xylitol reduzieren fäulnisfördernde Bakterien. Es gibt auch Kaugummis mit Mineralstoffen, die den Zähnen Kalzium und Phosphate zuführen. Eventuell verordnet Ihr Arzt Ihnen das Medikament Pilocarpin, um die Speichelproduktion anzuregen.
Um Ihre Zähne zu schützen, sollten Sie eine fluoridhaltige Zahnpasta benutzen und regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Die Anwendung eines fluorhaltigen Mundwassers oder eines Gels vor dem Schlafengehen kann ebenfalls Schutz bieten.
Sie können auch Folgendes versuchen:
Trinken Sie regelmäßig einen Schluck Wasser.
Probieren Sie ein Speichelersatzmittel wie Glendosane®, Salivamedak®, oder Bepanten®-Tabletten aus.
Atmen Sie durch die Nase, nicht durch den Mund.
Befeuchten Sie die Luft nachts mit einem Befeuchtungsgerät.