Mundtrockenheit: Allgemeines
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Eine Beeinträchtigung, die Sie nicht ignorieren sollten
Um einen Umschlag zu befeuchten, bevor Sie ihn verschließen, brauchen Sie eigentlich nur wenig Speichel. Wenn Sie aber zu Mundtrockenheit neigen, kann es passieren, dass Ihnen selbst das Befeuchten eines Umschlags Schwierigkeiten bereitet.
Der Mangel an Speichel ist ein weit verbreitetes Problem, das oft nur als kleines Ärgernis abgetan wird. Sie sollten die Mundtrockenheit (Xerostomie) allerdings nicht ignorieren. Dauert sie ständig an, beeinflusst sie den Geschmack des Essens und die Gesundheit Ihrer Zähne.
Die Behandlung der Mundtrockenheit richtet sich nach der Ursache. Sie wird häufig durch Nebenwirkungen von Medikamenten verursacht.
Speichel wird zum Schmecken, Schlucken, Verdauen und die Zahngesundheit gebraucht
Der Speichel im Mund hat viele Funktionen. Ganz offensichtlich erleichtert er auch das Sprechen.
Er hilft aber auch bei der Verhütung von Karies. Zum einen spült er Nahrungsreste und Ablagerungen (Plaque) aus den Zähnen.
Zum anderen bekämpfen die im Speichel enthaltene Mineralien Karies in frühen Stadien, denn Speichel wirkt antibakteriell.
Er hält das Wachstum der Bakterien in Grenzen, die den Zahnschmelz angreifen oder zu Mundinfektionen führen können. Zudem neutralisiert er schädliche Säuren in der Mundhöhle.
Mit Speichel können wir Nahrung besser schmecken. Er macht das Schlucken leichter. Außerdem fördern Enzyme des Speichels die Verdauung.
Ein gesunder Erwachsener produziert täglich ca. 1,5 Liter Speichel.
Neben dem Gefühl von Mundtrockenheit, kann eine Xerostomie Folgendes bewirken:
Speichel, der dickflüssig und zäh ist
Wundsein oder Hauteinrisse in den Mundwinkeln
Mundgeruch
Schwierigkeiten beim Sprechen und Schlucken
Brennen oder Kribbeln der Zunge
veränderter Geschmackssinn
vermehrte Bildung von Plaque, Karies und Zahnfleischerkrankungen