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Gesundheits-Tipps

Wie gelbliche Zähne wieder strahlend weiß werden

Zum Bleichen der Zähne sind mehrere Produkte auf dem Markt. In der Regel werden sie als sicher angesehen. Eine erhöhte Temperaturempfindlichkeit der Zähne, gelegentlich auch Schmerzen, sind die am weitesten verbreiteten Nebenwirkung. Dieses Problem verschwindet von alleine, wenn Sie das Bleichmittel nicht weiter benutzen.

Ein Gel als Bleichmittel für die Zähne

Die meisten Bleichmittel liegen als Gel vor und enthalten Carbamidperoxid. Das Gel reagiert mit der Feuchtigkeit in Ihrem Mund und kann so die Farbe Ihres Zahnschmelzes aufhellen.Ihr Zahnarzt bietet eventuell die Möglichkeit an, in dreißigminütigen bis einstündigen Sitzungen die Zähne zu bleichen. Dabei wird ein hochdosiertes Bleichmittel (30- bis 35-prozentiges Carbamidperoxid) auf die Zähne aufgebracht. Möglicherweise benutzt Ihr Zahnarzt auch Hitze, Licht oder Laser, um die Wirkung des Bleichmittels zu verstärken.

Lasebehandlung vom Zahnarzt

Bei anderen Methoden (erhältlich über Zahnärzte oder freiverkäuflich in der Apotheke) wird ein weniger konzentriertes Gel verwendet (10% bis 15% Carbamidperoxid). Es wird über einen Zeitraum von bis zu 14 Tagen über Nacht angewendet. Dazu wird das Gel in eine Tiefziehfolie gestrichen, die im Mund getragen wird. Ihr Zahnarzt kann Ihnen diese Vorrichtung in Ihren Kiefer genau anpassen. Denn je besser sie passt, desto effektiver wirkt die Bleichung und desto besser ist der Tragekomfort. Allerdings ist dieses Verfahren auch kostspieliger.

Nicht immer ist ein Bleichmittel empfehlenswert

Die Ärzte der Mayo Clinic empfehlen Ihnen, mit Ihrem Zahnarzt darüber zu sprechen, welches Produkt für Sie am besten geeignet ist. Die Wirkung der Bleichmittel ist bei Verfärbungen, die aufgrund einer Antibiotikaeinnahme während der Wachstumsphase der Zähne entstanden sind, nicht sicher.

Das gilt auch bei Verfärbungen, die auf eine Wurzelkanalbehandlung zurückgehen, da in diesen Fällen auch das Zahnbein betroffen ist. Vor jeder Bleichung ist eine sorgfältige Zahnreinigung erforderlich. Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt über die möglichen Risiken aufklären.

 

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